Wie man trotz Allergien und Histaminproblemen ein gesundes Leben führt

Wer dies liest, weiß wahrscheinlich aus erster Hand, wie schwierig es sein kann, mit Allergien und Histaminintoleranz gesund zu leben. Als Kind ist es eine entfremdende Erfahrung, krank aufzuwachsen und gleichzeitig zu versuchen, alltägliche Aktivitäten zu vermeiden, mit denen andere Kinder in der Umgebung anscheinend nie Probleme haben. Auch nach dem Erwachsenwerden können an Allergien erkrankte Erwachsene weiterhin unter denselben körperlichen Problemen leiden.

Menschen, die unter einer Histaminintoleranz oder einer allergischen Überempfindlichkeit leiden, können im Laufe der Jahrzehnte schwere körperliche und psychische Probleme hinterlassen. Dies geschieht jedoch, wenn die Erkrankungen nicht kontrolliert und behandelt werden. Es ist möglich, ein gesundes Leben zu führen, auch wenn Sie überempfindlich auf Histamin und andere Allergene reagieren. Es erfordert Disziplin, Verständnis und medizinische Überwachung, aber ein gesundes Leben mit Histaminsensitivität ist nicht länger unmöglich. Wissen und Informationen werden unsere beiden wichtigsten Werkzeuge sein, also beginnen wir zunächst mit ein paar kurzen Definitionen.

Histamin: Funktionen und Fehlfunktionen

Histamin ist ein stickstoffhaltiger Neurotransmitter, der bestimmte Aspekte der lokalen Immunantwort steuert und mit dem Verdauungssystem, dem Gehirn, dem ZNS und der Gebärmutter interagiert. Bei Bedarf kann es auch mit anderen organischen Systemen und Körperfunktionen interagieren. Die Verbindung wird von Basophilen und Bindemastzellen freigesetzt, um uns unter anderem bei der notwendigen Gefäßerweiterung, einer wirksamen Kontrolle der Magensäure, rechtzeitigen immunologischen Reaktionen und kognitiven Stimulationen zu unterstützen.

Leider kommt es bei einer übermäßigen Histaminausschüttung zu Störungen, die zu Störungen derselben Körperfunktionen führen. Diese Fehlfunktionen führen zu schweren Autoimmunreaktionen, die vorübergehend oder sogar dauerhaft das zentrale Nervensystem, das Gehirn, die Knochen, das Bindegewebe, die Darmwände und -kontraktionsraten, die Magenschleimhaut, die Lunge, die Nasenschleimhäute, die Rachenschleimhäute und vieles mehr schädigen können. Bei tödlicher Anaphylaxie ist Histamin eine der am häufigsten vorkommenden Verbindungen im Blut des Verstorbenen.

Symptome und Auswirkungen einer Histaminallergie

Wie bereits erwähnt, können die negativen Auswirkungen einer übermäßigen Histaminfreisetzung und einer Überempfindlichkeit schwerwiegende Folgen für den gesamten Körper haben. Daher können Symptome und Auswirkungen hinsichtlich Auftreten, Häufigkeit und Schwere stark variieren. Dennoch sind die folgenden einige der häufigsten Anzeichen und Auswirkungen einer Histaminintoleranz:

  • Juckende, hervortretende, rote Hautausschläge (Ekzem).
  • Geschwollene, tränende, rote, juckende Augen.
  • Mehrfaches Niesen innerhalb von Sekunden oder Minuten.
  • Laufende, geschwollene, rötliche Nase mit verstopfter Nase und anderen Erkältungssymptomen.
  • Geschwollener, verstopfter Hals und Lunge.
  • Akute Asthmaanfälle.
  • Schizophrenie und Zwangsstörung.

Kampf gegen Histaminallergie für eine bessere Gesundheit

Die Grundlagen haben wir bereits besprochen, sodass Sie wissen, worauf Sie achten müssen und was passieren kann, wenn Sie diese Symptome lange genug ignorieren. Jetzt ist es an der Zeit, Strategien zur Bekämpfung der schädlichen Auswirkungen eines Histaminüberschusses zu besprechen.

Finden Sie einen Immunologen –Der erste Schritt wäre, einen Immunologen zu kontaktieren und seinen Anweisungen zu folgen. Sie werden wahrscheinlich einige ärztliche Untersuchungen anordnen, um festzustellen, welche Allergene die allergischen Reaktionen in Ihrem Körper auslösen und welche davon die schwerwiegendsten Reaktionen hervorrufen. Sobald Ihr Immunologe die Testergebnisse hat, wird er mit Ihnen zusammenarbeiten, um den besten Plan für die Behandlung Ihrer Erkrankung zu finden.

Nehmen Sie ein histaminfreies Probiotikum –Probiotika sind zuverlässige Nahrungsergänzungsmittel für alle, die ihre Darmgesundheit und Nahrungsaufnahme verbessern möchten. Leider können einige probiotische Nahrungsergänzungsmittel auch eine allergische Reaktion auslösen, insbesondere wenn Sie bereits in der Vergangenheit an Nahrungsmittelallergien gelitten haben. Probieren Sie ein histaminfreies probiotisches Nahrungsergänzungsmittel wie dieses aus, um Ihre Verdauung zu verbessern, ohne Ihre Nahrungsmittelallergien auszulösen.

Lernen Sie die OTC-Antihistaminika kennen –Da Histaminintoleranz so häufig und schwerwiegend ist, sind mehrere rezeptfreie Antihistaminika und Tropfen erhältlich. Lernen Sie die folgenden Arzneimittelzusammensetzungen (Gattungsnamen) kennen:

  • Chlorpheniramin
  • Cetirizin
  • Diphenhydramin
  • Desloratadin
  • Fexofenadin
  • Ketotifen
  • Levocetirizin
  • Loratadin
  • Naphazolin
  • Olopatadin
  • Pheniramin

Nehmen Sie ein Histaminblocker-Ergänzungsmittel –Es gibt genügend Beweise dafür, dass Diaminoxidase ein sicherer und wirksamer Histaminblocker ist. Da die meisten allergischen Reaktionen auf Nahrungsmittel zurückzuführen sind, kann ein Histaminblocker-Ergänzungsmittel mit Diaminoxidase die Möglichkeit einer übermäßigen Freisetzung von Histamin von vornherein neutralisieren.

Wenn Sie an chronischem Asthma leiden, wird Ihr Arzt Sie über die beste Behandlungsmethode beraten. Dabei werden in der Regel sowohl präventive als auch Notfall-Inhalatoren verwendet. Aber selbst wenn Sie kein Asthmatiker sind, kann eine schwere asthmatische Reaktion aufgrund einer Histaminüberladung in Ihrem Blut mit Notfallinhalatoren und Verneblern behandelt werden. Es ist am besten, zu lernen, wie man sie im Notfall alleine nutzt.