Neuromyelitis optica ist eine seltene Erkrankung, die Augen, Arme und Beine betreffen kann. Es ist noch unklar, was die Krankheit verursacht, aber es ist bekannt, dass Ihr Körper beginnt, Ihren Sehnerv und Ihr Rückenmark anzugreifen. Sie können an verschwommenem Sehen oder Blindheit, Funktionsstörungen des Stuhlgangs, Muskelkrämpfen, Lähmungen der Gliedmaßen oder Muskelschwäche leiden. Auch unkontrollierbarer Schluckauf und Erbrechen können auftreten. (1)
Personen mit Neuromyelitis optica haben eine Optikusneuritis, die Schmerzen im Auge verursacht, gefolgt von Erblindung. Sie entwickeln auch eine transversale Myelitis, die Taubheit oder Schwäche in den Gliedmaßen verursacht. Gelegentlich kann es zu Lähmungen von Gliedmaßen sowie zum Verlust der Blasen- und Darmfunktion kommen. (2)
Die Optikusneuromyelitis führt zum Verlust von Myelin, einer fetthaltigen Substanz, die die Nervenfasern umgibt und die Übertragung von Nervensignalen von einer Zelle zur anderen ermöglicht. Das Syndrom kann auch Nervenfasern schädigen und Bereiche mit Gewebeabbau hinterlassen. Im Verlauf der Optikusneuromyelitis greifen Zellen des Immunsystems und Antikörper aus noch nicht geklärten Gründen Myelinzellen in den Sehnerven und im Rückenmark an und zerstören sie. (1) (2)
Wie wird eine Neuromyelitis optica diagnostiziert?
Treten für eine Neuromyelitis optica typische Symptome auf, sollte umgehend ein geeigneter Neurospezialist aufgesucht werden. Der Arzt bespricht die Krankengeschichte des Patienten und analysiert individuelle Beschwerden, Komplikationen und Symptome. Dies ermöglicht in der Regel eine erfolgreiche klinische Diagnose.
Für eine genaue Diagnose können verschiedene neurologische Untersuchungen notwendig sein. Ihr Arzt kann beispielsweise auf mögliche Anzeichen einer Entzündung der Sehnerven und des Rückenmarks achten. Weitere Scans des Gehirns können durchgeführt werden, die in einigen Fällen ähnliche Symptome zeigen. Zur Bestätigung der Diagnose wird das Vorhandensein von Aquaporin-4-Antikörpern ausgewertet.
Zusätzlich ist eine Magnetresonanztomographie des Schädels und der Wirbelsäule erforderlich. So können beispielsweise im Rahmen der Differenzialdiagnostik Multiple Sklerose und retrobulbäre Neuritis ausgeschlossen werden. Zu beachten ist, dass gerade zu Beginn der Erkrankung eine exakte Abgrenzung zur Multiplen Sklerose nicht immer möglich ist. Die retrobulbäre Neuritis ist oft mit ähnlichen Sehstörungen wie die Neuromyelitis optica verbunden, betrifft jedoch nicht das Rückenmark . (3)
Was ist die beste Medizin für Neuromyelitis optica?
Zur Behandlung der Neuromyelitis optica gibt es verschiedene Möglichkeiten. Diese kommen je nach Einzelfall zum Einsatz und orientieren sich an den Beschwerden des Patienten sowie der Schwere der Beschwerden. Sowohl monophasischer als auch chronisch mehrphasiger Krankheitsverlauf sind möglich. Das Gewebe kann in vielen Fällen bleibende Schäden erleiden.
Es gibt keine vollständige Heilung für Neuromyelitis optica. Es gibt Therapien, um einen Anfall sofort zu behandeln, die Symptome zu lindern und Rückfälle zu verhindern. Ärzte behandeln das erste Auftreten einer Neuromyelitis optica in der Regel mit Kortikosteroiden. Um ein zukünftiges Wiederauftreten der Symptome zu verhindern, werden immunsuppressive Medikamente wie Azathioprin verwendet.
Diese Behandlung unterscheidet sich von der Multiplen Sklerose, bei der hauptsächlich spezielle Immunmodulatoren zum Einsatz kommen. Wenn häufige Rückfälle auftreten, müssen manche Menschen möglicherweise über lange Zeiträume eine niedrige Steroiddosis einnehmen.
Studien deuten darauf hin, dass der Antikörper Rituximab auch bei Neuromyelitis optica eine gute Wirksamkeit zeigen könnte. Neben Kortison können Schübe bei Neuromyelitis optica auch mittels Plasmapherese behandelt werden. Der Plasmaaustausch (Plasmapherese) ist eine Technik, die Antikörper aus dem Blutkreislauf trennt und Patienten angeboten wird, die auf eine Kortikosteroidtherapie nicht ansprechen.
Schmerzen, Steifheit, Muskelkrämpfe sowie Blasen- und Darmprobleme können mit geeigneten Medikamenten und Therapien behandelt werden. Menschen mit schweren Behinderungen benötigen die gemeinsamen Bemühungen von Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Sozialdiensten, um ihre komplexen Rehabilitationsbedürfnisse zu erfüllen. (4) (5)
Fazit
Ein Patient, der an Neuromyelitis optica leidet, durchläuft eine schmerzhafte Lebensphase. Es ist eine Form der Autoimmunerkrankung, bei der Antikörper gegen die Myelinzellen in den Sehnerven und im Rückenmark gebildet werden. Die Krankheit kann durch eine fachärztliche Untersuchung mit anschließender MRT-Untersuchung und Nachweis von Aquaporin-4-Antikörpern diagnostiziert werden. Es gibt keine vollständige Heilung, aber die Anwendung von Steroiden, immunsuppressiven Medikamenten und eine symptomatische Behandlung bieten gute Ergebnisse und Erleichterung für die Patienten.

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