Wichtige Erkenntnisse
- Der Stroop-Test misst die kognitive Leistungsfähigkeit, indem er die Teilnehmer die Tintenfarbe von Wörtern angeben lässt.
- Menschen mit Alzheimer im Frühstadium sind möglicherweise nicht nur langsamer, sondern machen beim Stroop-Test auch mehr Fehler.
- Der Stroop-Test ist besonders wirksam zur Erkennung früher Stadien einer Demenz.
Der Stroop-Test, auch Stroop-Farbworttest oder Stroop-Effekt genannt, ist ein Test aus den 1930er Jahren, der die kognitiven Funktionen misst. Es kann als Teil des Beurteilungsprozesses verwendet werden, wenn eine Beurteilung durchgeführt wird, um festzustellen, ob jemand an einer leichten kognitiven Beeinträchtigung, Alzheimer oder einer anderen Art von Demenz leidet.
Der Stroop-Test wird von einigen als wirksames Maß für die Leistungsfähigkeit von Führungskräften angesehen – die Fähigkeit, zu planen, Wissen anzuwenden und Entscheidungen zu treffen. Exekutive Funktionen gehören zusammen mit einer Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses häufig zu den Symptomen der Alzheimer-Krankheit im Frühstadium. Eine beeinträchtigte exekutive Funktion kann auch ein frühes Symptom anderer Arten von Demenz sein, beispielsweise der frontotemporalen Demenz, selbst wenn das Gedächtnis intakt ist.
Der Stroop-Effekt wurde erstmals 1935 von John Ridley Stroop in seiner Doktorarbeit beschrieben. Dissertation.
Inhaltsverzeichnis
Was beinhaltet der Stroop-Test?
Der Stroop-Test besteht aus Farben, die in Worten, aber mit der falschen Farbtinte geschrieben sind. Der Testteilnehmer muss in der Lage sein, die Farbe anzugeben, in der das Wort geschrieben ist, und in der Lage sein, das eigentliche Wort zu ignorieren. Wenn Sie beispielsweise das Wort „rot“ sehen, es aber mit blauer Tinte geschrieben ist, wäre die richtige Antwort „blau“.
Ergebnisse des Stroop-Tests
Ältere Erwachsene, die keine kognitive Beeinträchtigung haben, reagieren im Durchschnitt langsamer als jüngere Erwachsene und Erwachsene mittleren Alters, beantworten die Fragen jedoch in der Regel richtig.
Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung, Alzheimer oder einer anderen Demenz hingegen antworten langsamer, haben aber auch eine deutlich höhere Rate an falschen Antworten, weil sie Informationen schlechter verarbeiten und einen Reiz (das Wort) nicht ignorieren können, während sie sich auf den anderen (die Farbe) konzentrieren.
Der Test wurde in mehreren Sprachen durchgeführt und hat sich durchweg als wirksam bei der Identifizierung von Beeinträchtigungen der Exekutivfunktion erwiesen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Ergebnisse von Alter, Bildungsniveau und Geschlecht beeinflusst werden.
Was erkennt der Stroop-Test?
Der Stroop-Test wurde mit einer Beeinträchtigung speziell der präfrontalen Kortizes des Gehirns in Verbindung gebracht, insbesondere in früheren Stadien der Alzheimer-Krankheit. Wenn die Alzheimer-Krankheit in das mittlere und späte Stadium vordringt, ist der Stroop-Effekt kein gültiger Indikator für den Ort oder das Ausmaß der Beeinträchtigung im Gehirn.
Variationen des Stroop-Tests
Variationen des Stroop-Tests wurden kürzlich entwickelt und getestet, insbesondere mit dem Ziel, die exekutive Funktion im Frühstadium der Alzheimer-Krankheit zu beurteilen. Anstatt während des gesamten Tests dieselben Anweisungen beizubehalten, mussten die Teilnehmer in der neuen Version zwischen zwei verschiedenen Anweisungen hin und her wechseln.
Beispielsweise müssen sie in einem Abschnitt des Tests möglicherweise die Farbe identifizieren, in der das Wort geschrieben ist, und in einem anderen Abschnitt des Tests müssen sie möglicherweise das Wort lesen und die Farbe ignorieren, in der das Wort geschrieben ist.
Andere Variationen könnten ein geschriebenes Wort beinhalten, das keine Farbe hat, wie zum Beispiel das Wort „fünf“ in einer bestimmten Farbtinte. Eine andere Variante umfasst geometrische Wörter und Formen, obwohl diese Version eher zur Untersuchung der Funktion der linken und rechten Gehirnhälfte als zur Untersuchung kognitiver Beeinträchtigungen verwendet wurde.
Wie genau ist der Test?
In einer von Hutchison, Balota und Duchek durchgeführten Studie waren Variationen des Stroop-Tests (bei denen wie oben beschrieben die Richtung geändert wurde) besser als 18 andere typische kognitive Tests bei der Unterscheidung zwischen gesunden älteren Erwachsenen und solchen mit früher Alzheimer-Krankheit.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
Inspiriert von den Prinzipien von HealthOkay teile ich regelmäßig hilfreiche Informationen, alltagsnahe Tipps und evidenzbasierte Ansätze zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität.
Gesundheit beginnt mit Wissen – danke, dass Sie hier sind!