Was sollten Sie bei einem Leberschock nicht essen?

Schockleber: Eine kurze Anmerkung

Eine Schockleber ist ein Zustand verminderter Perfusion (Blutfluss) und/oder passiver Stauung der Leber, der aufgrund einer erheblichen Hypotonie und/oder Hypovolämie zu einer Schädigung der Leberzellen (Nekrose) führt. Sie wird auch als ischämische Hepatitis oder hypoxische Hepatitis bezeichnet.

Patienten mit Schockleber zeigen Symptome vonErmüdung, Schwäche,Brechreiz, Erbrechen, Benommenheit, Leberempfindlichkeit, Hepatomegalie, geringe Urinausscheidung (Oligurie) und geistige Verwirrung, die in seltenen Fällen sogar zum Leberkoma führen kann. Wenn der Patient bereits an einer Leberzirrhose leidet, kann es sogar zu Leberversagen kommen.

Was sollten Sie bei einem Leberschock nicht essen?

Welche Lebensmittel sollten Sie bei einem Leberschock meiden? Eine Schockleber kann zu einem Anstieg der Leberenzyme führen, was ein Zeichen einer Leberschädigung sein kann, die auf eine Funktionsstörung der Leber hinweist. Da die Leber ein lebenswichtiges Organ ist und über 500 Funktionen im Körper hat, ist es wichtig, sich gesund zu ernähren. Neben unterstützender Pflege und Medikamenten gibt es bestimmte Lebensmittel, die bei Schockleber vermieden werden sollten, um eine optimale Leberfunktion aufrechtzuerhalten, und zwar:

Liste der Lebensmittel, die Sie bei Leberschock nicht essen sollten

Vermeiden Sie Alkohol:In Maßen hat Alkohol keine großen Auswirkungen auf die Leber, aber wenn er übermäßig und regelmäßig konsumiert wird, erhöht sich die Belastung der Leber, was zu einer alkoholbedingten Fettlebererkrankung sowie zu Leberzirrhose und dem Absterben von Leberzellen führt. Bei Schockleber sollte gänzlich darauf verzichtet werden; Andernfalls kann es zu weiteren Leberschäden kommen, da die zugrunde liegende Ursache des Leberschocks eine Leberzirrhose sein könnte.

Fetthaltige Lebensmittel:Die Aufnahme von Fetten sollte begrenzt werden, da zu viel Fett das Risiko einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung sowie von Fettleibigkeit erhöht. Die tägliche Fettaufnahme sollte nicht mehr als 20 bis 35 % der gesamten täglichen Kalorienmenge betragen. Ungesunde Fette enthalten gesättigte Fette, die schwer verdaulich sind. Dazu gehören verarbeitete, frittierte und Fastfood. Bei erhöhten Leberenzymwerten sollte die Fettaufnahme minimiert und gleichzeitig das Gewicht reduziert werden, um die Leberenzymwerte im Blut zu verbessern.

Salz:Die tägliche Salzzufuhr sollte bei etwa 1500 mg liegen. Im Allgemeinen ist es nicht schlimm, da die Schockleber auf eine Hypovolämie zurückzuführen ist, die eine Flüssigkeitsretention und nicht eine Erschöpfung erfordert, aber dennoch sollte die Salzaufnahme optimiert werden.

Proteine:Sie sind gut für die Gesundheit, können aber bei übermäßigem Verzehr zu Leberfunktionsstörungen und anderen Krankheiten wie Gicht führen. Proteine ​​sollten durch Kohlenhydratzufuhr und Gemüse ausgeglichen werden. Fleisch, Steaks, Truthahn und Speck sollten bei erhöhten Leberenzymen gemieden werden, da diese schwer verdaulich sind. Am besten isst man Eier und mageres Fleisch.

Vitamin-A-reiche Lebensmittel:Vitamin A hat viele gesundheitliche Vorteile, da es gut für Augen, Haut und das normale Wachstum des Körpers ist. Ein übermäßiger Vitamin-A-Verzehr kann jedoch zu dessen Toxizität und Leberversagen führen.

Vermeiden Sie Limonade und Zucker, um einem Leberschock vorzubeugen:Kohlensäurehaltige Getränke enthalten viel Zucker und Koffein. Überschüssiger Zucker wird in Glukose umgewandelt und als Glykogen in der Leber gespeichert. Wenn jedoch übermäßig viel Zucker konsumiert wird, kann dies die Leber schädigen. Überschüssiger Zucker erhöht auch das Risiko für Fettleibigkeit. Vermeiden Sie besser einfache und raffinierte Kohlenhydrate wie zDonuts, Kekse, Gebäck, Nudeln, Weißbrot, Desserts und verarbeitete Lebensmittel und Getränke.

Für eine optimale Leberfunktion ist es am besten, sich bei Schockleber gesund mit frischem Gemüse und Obst zu ernähren.

Ursachen eines Leberschocks

Die häufigste Ursache für einen Leberschock ist eine verminderte Durchblutung oder ein verminderter Sauerstoffgehalt der Leber aufgrund von Herzinsuffizienz, schwerer Dehydrierung, starken Blutungen, schwerer Infektion (Sepsis), schwerer Atemwegserkrankung, Blutgerinnsel, Lebertransplantation oder Aneurysmader Leberarterie, Vaskulitis, Sichelzellenanämie, Endokarditis, Tumoren und bestimmte Blutgerinnungsstörungen.

Diagnose einer Schockleber

Die Diagnose einer Schockleber wird mit Hilfe von Leberfunktionstests bestätigt, die ungewöhnlich erhöhte Werte der Lebertransaminase-Enzyme, einschließlich ALT und AST, zeigen, die 10.000 IE/l überschreiten können. Weitere Tests umfassen Blutgerinnungstests sowie bildgebende Untersuchungen wie Ultraschall, Magnetresonanztomographie (MRT), Magnetresonanzangiographie (MRA) und Arteriographie der Blutgefäße der Leber, um etwaige Blutgerinnsel in Lebergefäßen festzustellen.

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