Was passiert bei unbehandelter postzosterischer Neuralgie und wann sollte man zum Arzt gehen?

Postherpetische Neuralgie ist ein häufiges Gesundheitsproblem, das mit Gürtelrose einhergeht. Dieses Problem betrifft hauptsächlich die Nervenfasern und die Haut und führt zu brennenden Schmerzen.

Gürtelrose verursacht Hautausschlag und Blasen, die mit der Zeit verschwinden, aber der brennende Schmerz hält lange an.

Herpes Zoster ist das Virus, das Gürtelrose verursacht, und mit zunehmendem Alter steigt auch das Risiko, eine postzosterische Neuralgie zu entwickeln. Es wurde beobachtet, dass Menschen über 60 Jahre besonders anfällig für die Entwicklung einer Gürtelrose sind. Bisher wurde keine dauerhafte Behandlung gefunden, aber eine rechtzeitige Behandlung und Vorsichtsmaßnahmen können die schmerzhaften Symptome lindern.

 

Was passiert bei unbehandelter postzosterischer Neuralgie?

Wenn die postherpetische Neuralgie über einen längeren Zeitraum unbehandelt bleibt, kann dies zu schwerwiegenden und schmerzhaften Problemen bei den Patienten führen. Obwohl die Probleme von Person zu Person unterschiedlich sind, sind einige der häufigsten Konsequenzen wie folgt:

  • Schwierigkeiten beim Fokussieren
  • Depression
  • Appetitverlust
  • Schlafstörung
  • Ermüdung

Es stimmt, dass es für dieses Problem keine dauerhafte Behandlungsmöglichkeit gibt, aber wenn es unbehandelt bleibt, kann es zu schwerwiegenden Folgen führen. In den meisten Fällen bitten Ärzte die Patienten, einige einfache Änderungen in ihrem täglichen Lebensstil vorzunehmen. Einige rezeptfreie Medikamente wie Capsaicin sowie topische Analgetika und Anästhetika können eine enorme Linderung der unerträglichen Schmerzen bewirken. Allerdings sollte man nach Möglichkeit vor der Einnahme des Medikaments Rücksprache mit dem Arzt halten, um spätere unerwartete Folgen zu vermeiden. Dies macht das Medikament sehr sicher. (1)

Wann sollte man wegen postherpetischer Neuralgie einen Arzt aufsuchen?

Es wird empfohlen, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn eine Gürtelrose am Körper zum ersten Mal festgestellt wird. In den meisten Fällen verspüren die Patienten die Schmerzen schon lange bevor Müll auf ihrer Haut entsteht. Experten haben herausgefunden, dass die Wahrscheinlichkeit, an einer postherpetischen Neuralgie zu erkranken, drastisch sinkt, wenn der Patient bereits in einem sehr frühen Stadium mit der Einnahme der Medikamente beginnt, wenn er die ersten Symptome bemerkt.

Normalerweise konsultieren Menschen zunächst ihren Hausarzt für eine Erstberatung. Darüber hinaus kann der erforderliche Arzt den Patienten an einen Neurologen oder einen anderen Facharzt überweisen. Werfen wir einen Blick auf einige Möglichkeiten, wie man sich auf den Arzttermin vorbereiten kann.

Nachdem man den Termin vereinbart hat, muss man sich im Voraus über einige grundlegende Details erkundigen, z. B. ob man für einen bestimmten Test fasten muss oder nicht usw. Erstellen Sie eine Liste mit Fragen, die dabei helfen, sicherzustellen, dass keine wichtigen Fragen unbeantwortet bleiben :

  • Listen Sie die aufgetretenen Symptome auf und besprechen Sie diese ausführlich mit dem Arzt.
  • Ihre Symptome, einschließlich aller Symptome, die scheinbar nichts mit dem Grund Ihres Termins zu tun haben, und wann sie auftraten.
  • Teilen Sie die Krankengeschichte der Vergangenheit zusammen mit der Krankengeschichte der Familie. Es sollte auch darauf geachtet werden, den Lebensstil, den Tagesablauf und die Essgewohnheiten zu besprechen.
  • Besprechen Sie laufende Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel.
  • Listen Sie alle Zweifel oder Fragen auf und verschaffen Sie sich Klarheit über jeden Zweifel
  • Während der Arzt die Fragen beantwortet, notieren Sie sich unbedingt Notizen, damit Sie die Details später nicht vergessen. (2)

Symptome einer postzosterischen Neuralgie

Die Symptome dieses Problems beschränken sich nur auf den infizierten Hautbereich. Die Beschwerden treten meist im hinteren Bauchbereich und an den Seiten des Körpers auf. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

Selbst nachdem die durch Gürtelrose verursachten Hautausschläge abgeheilt sind, halten die Schmerzen noch mehr als zweieinhalb Monate an. Der Schmerz kann konkret als scharfer/spitzer Schmerz, brennendes Gefühl, tiefer Schmerz usw. beschrieben werden.

Die Haut der Menschen, die unter diesem Problem leiden, wird sehr empfindlich. Tatsächlich wurde beobachtet, dass diese Patienten nicht einmal das Reiben von Tüchern auf der Haut ertragen.
Ständiges Juckreiz- und Taubheitsgefühl ist ein weiteres häufiges Symptom bei Menschen, die an postherpetischer Neuralgie leiden. (1)

Verweise:

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