Stress und Sehverlust: Gibt es einen Zusammenhang?

Stress ist möglicherweise die häufigste Ursache für viele Gesundheitsprobleme, mit denen Menschen heute konfrontiert sind. Dies wurde im Laufe der Jahre durch verschiedene Fallstudien belegt. Studien haben gezeigt, dass neben verschiedenen anderen wichtigen Organen des Körpers auch Augen und Sehvermögen beeinträchtigt sein können. Tatsächlich hat übermäßiger Stress bei vielen Menschen dazu geführt, dass sie ihre Sehkraft verlieren. Es wurde ein starker Zusammenhang zwischen Sehverlust und dem Stresshormon Cortisol nachgewiesen [1].

Cortisol wird in Zeiten von Stress ausgeschüttet und führt zu den bei Stress auftretenden Symptomen wie schnellem Herzschlag, erhöhtem Blutdruck und erhöhter Muskelspannung. Je höher der Stress ist, desto höher ist die Cortisolausschüttung, die der Körper ausschüttet. Wenn es gefährlich hohe Werte erreicht, kommt es zu einer Störung des Blutflusses vom Auge zum Gehirn, was zu Sehstörungen führt [1].

Der Grad des Sehverlusts ist von Person zu Person unterschiedlich, da die Reaktion auf Stress sehr unterschiedlich ist. Menschen profitieren von Sehtherapie, Beratung und anderen Bewältigungsmechanismen für stressbedingten Sehverlust [1]. Lesen Sie weiter unten die Einzelheiten zum Zusammenhang zwischen Stress und Sehverlust.

Stress und Sehverlust: Gibt es einen Zusammenhang?

Eine aktuelle Studie legt nahe, dass Stress sowohl ein ursächlicher Faktor als auch die Folge von Dauerstress ist. In den Studien wird außerdem empfohlen, dass Ärzte darauf hinarbeiten sollten, Stress zu reduzieren und einen Bewältigungsmechanismus für Patienten zu entwickeln, damit das normale Sehvermögen schnellstmöglich wiederhergestellt werden kann. Wenn die Sehfähigkeit beeinträchtigt wird, steigt automatisch der Stresspegel des Einzelnen sprunghaft an und die Menschen beginnen, sich mehr Sorgen um ihr Sehvermögen zu machen, was die Produktion von Cortisol weiter ankurbelt und noch mehr Schaden anrichtet. Manchmal kommt es auch zu sozialer Isolation und schweren Depressionen. Jetzt wissen wir, dass Sehverlust in direktem Zusammenhang mit erhöhtem Stress steht [2].

Die neueste Forschung von Professoren des Instituts für Psychologie der Universität Deutschland erklärt detailliert, wie sich erhöhte Cortisolspiegel auf das sympathische und vaskuläre Nervensystem auswirken. Dies wirkt sich negativ auf die Funktionsweise des Gehirns und der Augen aus und führt zu Augenerkrankungen wie Glaukom oder Optikusneuropathie, die das Sehvermögen des Einzelnen beeinträchtigen. Zu diesem Ergebnis kam die Analyse zahlreicher Fallstudien und klinischer Studien und es wird auch darauf hingewiesen, dass bestehende Augenerkrankungen durch erhöhten Stress verschlimmert werden können [2].

Der Teamleiter der Forschung zu stressbedingtem Sehverlust erklärt das Vorhandensein eindeutiger Beweise dafür, dass Stress eine aktive Rolle bei der Beschleunigung des Sehverlusts spielt, der durch Erkrankungen wie Glaukom , Optikusneuropathie , diabetische Retinopathie und Makuladegeneration verursacht wird . Die Studien zeigen auch, dass Sehprobleme wirksam behandelt werden können, wenn der Stress gut und auf gesunde Weise gemeistert wird. Forscher sind jedoch der Meinung, dass weitere Studien durchgeführt werden müssen, um die Auswirkungen psychosomatischer Faktoren auf die allgemeine Augengesundheit genauer zu untersuchen [2].

Was die Forscher tun, erklären deutlich, dass man bei der Behandlung von Patienten, die aufgrund von Stress Sehprobleme haben, optimistisch gegenüber ihnen sein und ihnen das sichere Gefühl geben sollte, dass ihre Sehkraft wiederhergestellt wird, sobald der Stresspegel nachlässt. Sie empfehlen möglicherweise gesunde Methoden zum Stressabbau in Form von Meditation und Yoga, und Beratung kann den Weg zur Wiederherstellung des Sehvermögens weisen [2].

Wenn eine Person das Gefühl hat, dass ihr Stresslevel viel zu hoch ist, sollte sie die oben genannten Maßnahmen als vorbeugende Maßnahme ergreifen, um sie nicht nur zu beruhigen, sondern auch Komplikationen wie Sehverlust vorzubeugen. Es gab Fälle, in denen vielen Patienten von ihren Ärzten unverblümt mitgeteilt wurde, dass die Chancen auf Wiederherstellung ihres Sehvermögens sehr zurückhaltend seien, was nicht der richtige Ansatz sei, auch wenn sie in bestimmten Fällen Recht haben könnten. Dies liegt daran, dass dadurch der Stresspegel tendenziell weiter steigt und sich der Zustand verschlimmert. Forscher sind jedoch der Meinung, dass die Frage, wie wirksam Stressbewältigungstechniken bei der Wiederherstellung der Sehkraft sind und wie lange es dauert, bis dies geschieht, mehr Forschung und Analyse erfordert als derzeit verfügbar [2].

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein klarer Zusammenhang zwischen Dauerstress und Sehverlust besteht. Dies geschieht aufgrund gefährlich hoher Cortisolspiegel, die der Körper infolge von Stress ausschüttet. Dies geschieht, wenn der erhöhte Cortisolspiegel die Kommunikation zwischen Augen und Gehirn beeinträchtigt. Es wurde auch festgestellt, dass Menschen mit bestehenden Augenerkrankungen, die unter Dauerstress stehen, anfällig für eine Verschlechterung ihrer Erkrankung sind [2].

Den Ärzten wird daher empfohlen, mit solchen Patienten äußerst vorsichtig umzugehen, hinsichtlich der Wiederherstellung des Sehvermögens optimistisch zu sein und ihnen Tipps zu geben, wie sie auf gesunde Weise Stress abbauen können. Allerdings muss in diesem Bereich noch weiter erforscht werden, wie lange es dauert, bis die Sehkraft wiederhergestellt ist und ob es zu einer vollständigen Wiederherstellung kommt, sobald das Stressniveau wieder auf den Normalwert sinkt [1,2].