Neue Website erleichtert das Auffinden von Miethilfen

Eine am Mittwoch gestartete Website erleichtert die Verbindung zu einem Bundesprogramm, das die Miete für finanziell angeschlagene Mieter zahlt.

Auf der am Mittwoch vom Consumer Financial Protection Bureau gestarteten Website „Rental Assistance Finder“ können Besucher den Staat und Landkreis auswählen, in dem sie leben, und dann Kontaktinformationen zu dem staatlichen oder lokalen Programm bereitstellen, das ihr Gebiet abdeckt. Mieter in Schwierigkeiten können dann Hilfe bei der Zahlung von Miete, Stromrechnungen und Umzugskosten beantragen. 

Das im Dezember eingeführte, erste Notfall-Miethilfeprogramm seiner Art steht zur Verfügung, um bis zu 18 Monatsmieten zu bezahlen, die bereits am 13. März 2020 fällig sind. Die Verteilung der Hilfe verlief jedoch langsam und bis Juni seien nur 3 Milliarden US-Dollar ausgezahlt worden, teilte das US-Finanzministerium mit. Lokale Beamte sagen, dass die Bemühungen, das Geld zu verteilen, durch bürokratische Hürden, Schwierigkeiten der Mieter beim Ausfüllen des Antrags, mangelnde Kenntnisse des Programms und sogar die Überzeugung einiger berechtigter Antragsteller, dass es zu schön ist, um wahr zu sein, behindert wurden. 

„Der Rental Assistance Finder wird es Mietern und Vermietern erleichtern, die in ihrer Region verfügbare finanzielle Unterstützung zu finden“, sagte Dave Uejio, amtierender Direktor der CFPB, in einer Erklärung. „Menschen im ganzen Land erhalten bereits Unterstützung in Milliardenhöhe, und mit diesem neuen Tool hoffen wir, dass noch mehr Mieter und Vermieter von dieser Nothilfe profitieren werden. Dieses Geld ist eine Win-Win-Situation für Vermieter und Mieter und ein besseres Ergebnis für alle als kostspielige, unnötige Räumungen.“

Es ist besonders dringend erforderlich, in Schwierigkeiten geratene Mieter mit Mietbeihilfen in Verbindung zu bringen, da ein Bundesmoratorium gegen Räumungen Ende des Monats ausläuft. Laut der jüngsten Volkszählung vom 23. Juni bis 5. Juli sind 7,4 Millionen Erwachsene in Miethaushalten mit ihrer Miete im Rückstand. 3,6 Millionen von ihnen gehen davon aus, dass sie in den nächsten zwei Monaten vertrieben werden, teilte das Census Bureau mit. Nach einer Schätzung des Immobilienunternehmens Zillow am Mittwoch werden das etwa 482.000 Räumungsanträge und 262.000 tatsächliche Räumungen sein, wenn die Zeit abläuft. 

Die neue Website ist das Herzstück einer am Mittwoch gestarteten Initiative des Weißen Hauses, mehrerer Bundesbehörden und großer Unternehmen, um das Bewusstsein für das Mietbeihilfeprogramm zu schärfen.

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