Laut Umfrage sind die Preise jetzt gleichauf mit Covid-19 als größter Sorge

Das ist der Anteil der Amerikaner, die die Lebenshaltungskosten jetzt als eines der beiden größten Probleme des Landes betrachten, genauso viele, die COVID-19 in dieser Richtung sehen, wie die Ergebnisse einer neuen CNBC-Wirtschaftsumfrage zeigen.

Diese 39 % sind deutlich mehr als die 23 %, die die Inflation im Juli entweder als größtes oder zweitwichtigstes Problem ansahen (obwohl sie in der jüngsten Umfrage als „Lebenshaltungskosten“ bezeichnet wurde), laut der neuesten CNBC All-America Economic Survey, die vom 14. bis 17. Oktober durchgeführt wurde. 

Die Ergebnisse zeigen, dass 39 % der Befragten in der jüngsten Umfrage das Thema COVID-19 zu den beiden wichtigsten Themen zählten, im Vergleich zu 41 % im Juli. Die beiden Anliegen lagen gleichauf an der Spitze der Liste, wobei keine andere Antwort (unter anderem Einwanderung, Klimawandel, Defizit) von mehr Befragten auf einen der ersten beiden Plätze gewählt wurde. Die Befragung von 800 Erwachsenen weist eine Fehlerquote von plus/minus 3,5 % auf.

In diesem Jahr steht die Inflation im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, da die Preise für alles, von Benzin und Lebensmitteln bis hin zu Miete und Haushaltsgeräten, steigen. Während die Preisspitzen nachlassen sollten, da die Versorgungsengpässe nachließen, waren die Auswirkungen größer und länger anhaltend als von Zentralbankbeamten erwartet und werden voraussichtlich anhalten.

Beispielsweise gab der Konsumgüterriese Unilever, Hersteller von Artikeln wie Dove-Seife und Hellmann’s-Mayonnaise, am Donnerstag bekannt, dass er die Gesamtpreise in Nordamerika im dritten Quartal um 2,9 % angehoben habe – eine Beschleunigung gegenüber einem Anstieg von 2,2 % im zweiten Quartal und einem Anstieg von 0,9 % im ersten Quartal – und warnte davor, dass noch mehr folgen werde. 

„Die Kosteninflation bleibt auf einem stark erhöhten Niveau und wird sich auch im nächsten Jahr fortsetzen“, sagte Alan Jope, CEO von Unilever, in einer Erklärung. „Wir haben in allen unseren Kategorien und Märkten reagiert und werden dies auch weiterhin tun, indem wir angemessene Preismaßnahmen ergreifen und eine Reihe von Produktivitätsmaßnahmen implementieren, um die gestiegenen Kosten auszugleichen.“

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