Komplikationen der molaren Schwangerschaft

Eine Molenschwangerschaft oder ein Blasenmole ist eine zufällige Komplikation der Schwangerschaft. Es tritt aufgrund eines abnormalen und schiefen Wachstums der Zellen auf, die wachsen und zur Plazenta werden sollten. Die Zellen werden als Trophoblasten bezeichnet. Eine Blasenmole kann nicht als normale Schwangerschaft aufrechterhalten werden und muss sofort entfernt werden, da sie zu sehr schweren Komplikationen führen kann.

Komplikationen der molaren Schwangerschaft

Eine Molenschwangerschaft kann nicht als normale Schwangerschaft fortgesetzt werden, da sie zu vielen schwerwiegenden Komplikationen führen kann, einschließlich einer seltenen Krebsart. Es muss sofort entfernt werden. Die Komplikationen, die als Folge einer Molarenschwangerschaft auftreten können, sind:

  • Nach der Entfernung der Molenschwangerschaft kann etwas defektes Gewebe im Inneren verbleiben und sein Wachstum aufrechterhalten. Dies ist bekannt als persistentes GTN – Persistent Gestational Trophoblastic Neoplasia. Dies geschieht mehr bei vollständigen Molenschwangerschaften und weniger bei partiellen Molenschwangerschaften.
  • Ein Zeichen für die Bestimmung einer persistierenden GTN ist das Vorhandensein sehr hoher Konzentrationen des HCG-Hormons im Urin und Blut. HCG ist das menschliche Choriongonadotropin-Hormon, das ein Schwangerschaftshormon ist. Dieses Hormon tritt zum Zeitpunkt der Schwangerschaft auf und ist während der gesamten Schwangerschaft vorhanden. Nachdem die Molenschwangerschaft entfernt wurde, sollte sie jedoch innerhalb weniger Tage oder Wochen aus Urin und Blut verschwinden. Wenn dies nicht geschieht und dieses Hormon immer noch vorhanden ist, kann dies auf eine anhaltende GTN hindeuten.
  • Eine weitere Komplikation sind starke Vaginalblutungen, die entstehen, wenn sich ein Blasenmal tief in der Gebärmutterwand verwurzelt, bis zur mittleren Schicht.
  • Eine weitere, sehr seltene Komplikation einer Molarenschwangerschaft ist ein seltener Krebs, der als Chorionkarzinom bekannt ist. Es kann wachsen und sich auf andere Körperteile ausbreiten. Diese Komplikation findet sich auch mehr bei der vollständigen Molarenschwangerschaft und weniger bei partieller Molenschwangerschaft.
  • Persistierendes GTN kann mit Hilfe einer Chemotherapie effizient behandelt werden. Wenn nicht, dann steht die Hysterektomie – eine vollständige Entfernung der Gebärmutter – als weitere Option zur Verfügung Chorionkarzinom kann auch mit Hilfe verschiedener Arten von Krebsmedikamenten effizient behandelt werden
  • Eine weitere Komplikation, die als Folge einer Molarenschwangerschaft auftritt, ist nicht auf die Erkrankung selbst zurückzuführen, sondern auf die Verfahren zur Behandlung der Erkrankung. Blasenmole wird mit einem Verfahren namens Dilatation und Kürettage entfernt. Während dieses Eingriffs kann es zu einer Gebärmutterperforation kommen, da die Gebärmutter zu sperrig und matschig wird. Wenn eine Perforation zu sehen ist, sollte das Verfahren unter Anleitung einer Laparoskopie abgeschlossen werden.
  • Eine weitere Komplikation des Behandlungsverfahrens der Dilatation und Kürettage ist die Blutung. Dies ist eine recht häufige Komplikation. Daher sollte Oxytocin zu Beginn des Saugvorgangs verabreicht werden. Methergin sollte auch während des Eingriffs jederzeit verfügbar sein, ebenso wie Blut, falls eine Transfusion erforderlich ist.
  • Aus dem defekten Gewebe freigesetzte Aspekte können die Gerinnungskaskade auslösen. Die Möglichkeit einer disseminierten intravaskulären Koagulopathie sollte nicht ausgeschlossen werden und die Patienten sollten sorgfältig auf diesbezügliche Anzeichen und Symptome überwacht werden.

Wenn die Gebärmutter der betroffenen Person größer war als für das Gestationsalter zu erwarten war, besteht das Risiko einer trophoblastischen Embolie, die zu schwerem Atemversagen führen kann. Dies gilt insbesondere bei einer Schwangerschaft von 16 Wochen und darüber hinaus. Der Zustand kann sich als äußerst tödlich erweisen und erfordert eine sofortige Behandlung.

Eine Molenschwangerschaft oder ein Blasenmole ist eine zufällige Komplikation einer normalen Schwangerschaft. Es tritt aufgrund eines sehr unangemessenen und schiefen Wachstums der Zellen auf, die als Trophoblasten bekannt sind. Eine Molenschwangerschaft kann nicht als normale Schwangerschaft fortgesetzt werden und muss sofort entfernt werden, da sie zu sehr schwerwiegenden Komplikationen führen kann, einschließlich einer sehr seltenen Krebsart. Die Komplikationen einer Molenschwangerschaft können sich als tödlich erweisen und müssen mit äußerster Dringlichkeit sowie einer schnellen und effizienten Behandlung behandelt werden.