Bei Mastitis handelt es sich um eine Erkrankung, bei der die Brüste entzündet sind und die Patientin Schmerzen, Rötungen und Brennen verspürt . Dies kann entweder durch Bakterien verursacht werden oder nicht infiziert sein.
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Brauchen Sie Antibiotika gegen Mastitis?
Im Allgemeinen geht die Mastitis mit einer Infektion einher. Bei den meisten Patienten mit Mastitis wird festgestellt, dass sie mit Bakterien infiziert sind. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Daher erfolgt der Einsatz von Antibiotika in der Regel nach Vorliegen des Kulturergebnisses. Das Ergebnis der Kultur hilft in zweierlei Hinsicht. Erstens kann der Arzt feststellen, ob das Antibiotikum erforderlich ist oder nicht, und der zweite Zweck des Kulturtests besteht darin, dem Arzt bei der Auswahl der Art des Antibiotikums zu helfen. Zur Behandlung einer Mastitis werden verschiedene Antibiotika empfohlen. Darüber hinaus sollte die Fütterung während einer Mastitis nicht unterbrochen werden, da dies die Infektion aufgrund der Ablagerung von Milch in den bereits verstopften Milchgängen noch weiter verschlimmert. Darüber hinaus sollten neben der Gabe von Antibiotika auch die Ursachen der Infektion ermittelt werden, um ein erneutes Auftreten der Infektion zu verhindern. Andere opportunistische Infektionen wie Pilzinfektionen sollten behandelt werden.
Die häufigsten Bakterien, die für eine Infektion bei Mastitis verantwortlich sind, sind Methicillin-resistente Staphylococcus aureus. Eine empirische Behandlung kann mit den gegen Staphylococcus aureus wirksamen Antibiotika erfolgen, bis der Kulturbericht abgewartet wird. Die Behandlungsdauer bei Infektionen beträgt etwa 10–14 Tage und hängt von der Schwere der Infektion und der Art des verwendeten Antibiotikums ab. Zu den Antibiotika, die im Allgemeinen bei Mastitis eingesetzt werden, gehören Amoxicillin/Clavulansäure, Cephalexin, Dicloxacillin und Clindamycin.
Symptome einer Mastitis
Im Folgenden sind die Symptome aufgeführt, die der an Mastitis leidende Patient verspürt:
Schmerzen und Brennen: Mastitis wird durch Brustvergrößerung und verstopfte Milchgänge verursacht; Daher entsteht durch die Verstopfung des Gewebes Druck, der zu Schmerzen und Brennen führt. In diesem Stadium können auch die Milchgänge sichtbar sein.
Empfindlichkeit und Rötung: Durch Schmerzen und Brennen werden Entzündungsmediatoren erzeugt, die zu Rötungen auf der Haut der Brust führen. Durch den Druck von innen werden die Brüste empfindlich.
Schwellung: Bei Patienten mit Mastitis kommt es aufgrund des Drucks, der durch die Verstopfung der Milchgänge entsteht, zu einer Schwellung der Brust. Wenn die Schwellung oder der Knoten nach der Behandlung nicht verschwindet, sollte der Rat des Arztes eingeholt werden.
Leichtes Fieber und Schüttelfrost: Aufgrund der Bildung von Entzündungsmediatoren leiden die Patienten auch unter Fieber und Schüttelfrost. Fieber tritt häufiger bei Patienten auf, bei denen die Mastitis auf bakterielle Infektionen zurückzuführen ist.
Unannehmlichkeiten beim Stillen: Obwohl empfohlen wird, das Stillen fortzusetzen, da es dem Säugling keinen Schaden zufügt, empfinden Frauen beim Stillen Unannehmlichkeiten aufgrund von Schmerzen und Entzündungen.
Müdigkeit: Der Patient mit Mastitis leidet auch unter Müdigkeit.
Ausfluss aus der Brustwarze: Aus der Brustwarze kommt es zu einem Ausfluss, der weiß sein oder etwas Blut enthalten kann.
Behandlung von Mastitis
Ruhe: Ruhe ist sowohl bei infizierter als auch bei nicht infizierter Mastitis unerlässlich, da sie dem Körper ausreichend Energie für den Kampf gegen die Krankheit liefert.
Viel Flüssigkeit: Patienten mit Mastitis wird empfohlen, viel Flüssigkeit zu trinken.
Vermeiden Sie eng anliegende Kleidung: Eng anliegende Kleidung kann den Zustand einer Mastitis verschlimmern, da dadurch der Milchfluss verringert wird. Eng anliegende Kleidung sollte daher vermieden werden.
Allgemeine Arzneimittel: Um die Symptome von Schmerzen, Entzündungen und Fieber zu lindern, können rezeptfreie Medikamente verabreicht werden. Die verwendeten Medikamente können entzündungshemmend, schmerzstillend und fiebersenkend sein.
Warme Kompresse: Warme Kompresse hilft, die Symptome einer Mastitis zu lindern, indem sie den Milchfluss erhöht und Entzündungen reduziert.
Milchpumpe: Mit einer Milchpumpe kann überschüssige Milch aus der Brust abgesaugt werden, um den Druck in den Milchgängen zu verringern.
Antibiotika: Wenn die Mastitis durch bakterielle Infektionen verursacht wird, können Antibiotika verschrieben werden.
Mit dem Füttern fortfahren: Das Füttern sollte fortgesetzt werden, um die maximale Milchmenge aus den Brüsten abzulassen.
Verbesserung der Stilltechniken: Die Stilltechniken sollten verbessert werden, um die Symptome zu reduzieren.
Abschluss
Wird die Mastitis durch die Bakterien verursacht, werden Antibiotika verschrieben. Der für die Infektion häufig verantwortliche Organismus ist Staphylococcus aureus und die verwendeten Antibiotika sind Amoxiclav, Dicloxacillin und Clindamycin.
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