DNA-Selbsttest-Kits versprechen Ihnen alles von Ihrer Abstammung bis hin zu Ihrer genetischen Veranlagung für bestimmte Krankheiten. Aber wie viel Wert sollten Sie auf die Testergebnisse legen, wenn es um Ihre Gesundheit geht? Können sie Ihnen wirklich dabei helfen, wichtige Entscheidungen über Ihre Gesundheitsversorgung zu treffen?
Die zertifizierte genetische Beraterin Marissa Coleridge sagt, dass die Tests dabei helfen können, einen Teil Ihres genetischen Puzzles aufzudecken. Sie empfiehlt jedoch nicht, Gesundheitsentscheidungen darauf zu stützen, ohne weitere Informationen und professionelle Beratung einzuholen.
Die Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt oder einem genetischen Berater sei der Schlüssel zum Verständnis des Gesamtbildes, sagt sie.
Folgendes sollten Sie wissen, bevor Sie Ihre Probe einsenden.
So funktionieren DNA-Selbsttest-Kits
Sie können DNA-Selbsttest-Kits online bestellen. Sie enthalten in der Regel ein Speichelsammelset und Anweisungen zur Entnahme einer Probe.
Ein Labor analysiert Ihre DNA aus Zellen in Ihrem Speichel. Das Labor untersucht Ihre DNA-Sequenzvariationen, um herauszufinden, ob bei Ihnen das Risiko besteht, an einer genetischen Erkrankung zu erkranken oder Träger einer solchen Erkrankung zu sein.
Vorteile
Die Kits gefallen vielen Menschen, weil sie:
- Praktisch (Sie können sie zu Hause in Ihrer Freizeit durchführen.)
- Erschwinglich
- Engagierend
Sie können Sie in die Lage versetzen, eine aktivere Rolle im Umgang mit Ihrer Gesundheit zu übernehmen. Und das ist keine schlechte Sache, sagt Frau Coleridge.
Es gibt sogar ein Kit mit FDA-Zulassung zum Testen auf bestimmte Genmutationen, die mit Brustkrebs in Zusammenhang stehen.
„Solange Sie Ihren Arzt oder einen genetischen Berater konsultieren, sind die Selbsttest-Kits gute Gesprächsanreger“, sagt Frau Coleridge. „Auf diese Weise können Sie, wenn Sie Bedenken haben – auch wenn es sich nicht um Bedenken handelt, von denen Sie nicht wussten, dass Sie sie haben –, mit jemandem darüber sprechen, der für ein solches Gespräch qualifiziert ist.“
Nachteile
Gesundheitsinformationen aus Selbsttestkits sind nicht immer korrekt. Falsch positive Ergebnisse können dazu führen, dass Sie sich unnötig Sorgen machen. Falsch negative Ergebnisse könnten dazu führen, dass Sie Bedenken abtun, die Sie ernst nehmen sollten, sagt Frau Coleridge.
Wie können Sie die Möglichkeit ungenauer Ergebnisse begrenzen? Stellen Sie sicher, dass ein CLIA-zertifiziertes Labor Ihre Tests durchführt, sagt sie. Die Standards der Clinical Laboratory Improvement Amendments regeln die Durchführung der Tests, die Qualifikationen der Labormitarbeiter und die Qualitätskontrolle.
„Es gibt so viele Labore, die Tests direkt an den Verbraucher durchführen“, sagt Frau Coleridge. Wenn Sie wissen, ob die Tests in einem zertifizierten Labor durchgeführt werden, können Sie sicherstellen, dass Ihre Ergebnisse technisch korrekt sind.
Bedenken Sie außerdem, dass die Interpretation der Ergebnisse nicht immer einfach ist.
„Unser Wissen über genetische Variation entwickelt sich ständig weiter und wir kennen den Prozess nicht, den (Selbsttest-)Labore verfolgen, wenn sie beurteilen, ob Testergebnisse tatsächlich das Gen stören oder keinen Unterschied machen.“ Frau Coleridge sagt.
Deshalb ist es so wichtig, dass Menschen einen qualifizierten Anbieter wie einen genetischen Berater aufsuchen, um die Ergebnisse auf die richtige Interpretation hin zu überprüfen, sagt sie.
Testergebnisse sind keine Garantien
Unabhängig davon, ob Sie mit Ihrem Arzt oder genetischen Berater zusammengearbeitet haben oder ein Selbsttest-Kit verwendet haben, sollten Sie bedenken, dass Testergebnisse nicht garantieren können, dass bei Ihnen eine genetische Erkrankung auftritt oder nicht, sagt Frau Coleridge.
„Gentests sind nur ein Teil des Puzzles“, sagt sie. „Oft wird auf wirklich komplexe Krankheiten getestet. Herzkrankheiten, Krebs, Diabetes – nicht nur mehrere Gene können diese Krankheiten verursachen, sondern auch Lebensstil und Umweltfaktoren spielen eine Rolle.“
Fazit: Wenn Sie einen Gentest durchführen lassen oder den Test wiederholen lassen möchten, arbeiten Sie am besten mit Ihrem Arzt oder einem genetischen Berater zusammen.
Wenn Sie dies tun, können Sie ein umfassenderes Verständnis Ihres gesamten Gesundheitsprofils erlangen und Maßnahmen ergreifen, um potenzielle Risiken zu minimieren, sagt Frau Coleridge.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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