Woher wissen Sie, ob Sie eine Endokarditis haben?
Sie können anhand der Anzeichen und Symptome, die Sie besitzen, über Endokarditis Bescheid wissen. Ihr Hausarzt wird Ihnen einige Tests empfehlen, um zu bestätigen, dass Sie an der Krankheit leiden.
Die Anzeichen und Symptome einer Endokarditis sind:
Grippeähnliche Symptome wie Fieber (38 C oder höher), Muskel- und Gelenkschmerzen, Schüttelfrost, starkes Schwitzen und unerklärliche Müdigkeit oder Erschöpfung
- Kurzatmigkeit ausgeprägter während einer körperlichen Anstrengung
- Husten
- Ein neues oder verändertes Herzgeräusch
- Unerklärlicher Gewichtsverlust
- Übelkeit und Erbrechen
- Das Auftreten von roten Flecken und erhabenen Knoten in Ihren Händen und Füßen
Die vom Arzt angeordneten diagnostischen Tests helfen Ihnen zu wissen, ob Sie eine Endokarditis haben oder nicht. Die Diagnose basiert auf Ihren Anzeichen und Symptomen, Risikofaktoren, Ihrer Krankengeschichte, Ihrer körperlichen Untersuchung und Ihrem positiven Testergebnis.
Körperliche Untersuchung
Ihr Arzt wird Ihre Symptome wie Fieber und Hautveränderungen wie Knötchen an Ihren Fingern und Zehen beobachten. Der Arzt wird Ihr Herz mit Hilfe eines Stethoskops auskultieren, um Ihr Herzgeräusch zu hören. Ein Herzgeräusch ist ein zusätzliches, ungewöhnliches Geräusch, das im Herzen aufgrund einer Störung des Blutflusses im Herzen erzeugt wird.
Viele Krankheiten weisen ähnliche Symptome auf, daher wird Ihr Arzt Ihnen eine Liste mit einigen diagnostischen Tests geben, um eine Endokarditis zu bestätigen, wobei andere mögliche Krankheiten ausgelassen werden.
Diagnosetest
Bluttests: Bluttests sind unerlässlich, um eine Endokarditis zu erkennen und den genauen Erreger der Krankheit zu identifizieren. Die Bluttests helfen dem Arzt bei der Auswahl des wirksamsten Antibiotikums oder Antimykotikums, um eine wirksame Behandlung zu gewährleisten. Die enthaltenen Tests können sein-
Blutkulturtest:
Erythrozyten-Sedimentationsrate (ESR)-Test, C-reaktives Protein (CRP)-Test
Innerhalb von 24 Stunden wird mehrmals Blut entnommen und in ein Nährmedium gegeben, um das Wachstum des Endokarditis verursachenden Organismus zu fördern. In einigen Fällen kann das Testergebnis negativ sein, dies schließt jedoch eine Endokarditis nicht aus. Der Bluttest wird auch durchgeführt, um Anämie zu erkennen.
ESR- und CRP-Tests helfen bei der Bestimmung von Entzündungen. Normalerweise sind ESR oder CRP in 90 Prozent der Fälle von Endokarditis erhöht.
Echokardiographie (Echo): Die Echokardiographie ist ein nicht-invasiver und schmerzloser Test, der Schallwellen verwendet, um Bilder des Herzens zu entwickeln. Diese Wellen scannen und erstellen genaue Bilder des Herzmuskels, der Kammern und Klappen. Diese Bilder helfen dem Arzt oft dabei, gebildete Bakterienklumpen und infiziertes oder beschädigtes Gewebe im Inneren des Herzens zu erkennen.
Durch die Elektrokardiographie kann der Arzt den Aufbau und die Funktion des Herzens genau unter die Lupe nehmen.
EKG: Das EKG ist ein schmerzloser Test, der verwendet wird, um die elektrische Aktivität des Herzens zu erkennen. Dieser Test diagnostiziert keine Endokarditis, aber er wird verwendet, um festzustellen, ob eine Endokarditis die elektrische Aktivität des Herzens beeinflusst hat. Der Test zeigt die Geschwindigkeit, mit der das Herz schlägt, mit Stetigkeit oder Unregelmäßigkeit des Herzrhythmus und der Stärke der elektrischen Signale, wenn sie durch das Herz gehen.
CT-Scan: Computertomographie (CT)-Scan wird durchgeführt, um Bilder von Strukturen im Inneren des Herzens zu machen. Die Bilder können durch den Computer verschüttet werden, um eine genauere Ansicht zu haben. Der Arzt verwendet diesen Test, um festzustellen, ob sich Abszesse (Eiteransammlungen) in Ihrem Herzen gebildet haben.

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