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Was ist das:
Postpartale Psychose oder Wochenbettpsychose ist eine psychiatrische Störung, die einige Frauen etwa 2 oder 3 Wochen nach der Geburt betrifft.
Diese Krankheit verursacht Anzeichen und Symptome wie geistige Verwirrung, Nervosität, übermäßiges Weinen sowie Delirium und Visionen. Die Behandlung muss in einer psychiatrischen Klinik unter Aufsicht und unter Verwendung von Medikamenten zur Kontrolle dieser Symptome durchgeführt werden.
Sie wird im Allgemeinen durch die hormonellen Veränderungen verursacht, die Frauen in dieser Zeit erleben, wird aber auch stark durch die Gefühlsmischung aufgrund von Veränderungen bei der Geburt des Kindes beeinflusst, die zu Traurigkeit und postpartaler Depression führen können. Erfahren Sie mehr darüber, was eine postnatale Depression ist.
Hauptsymptome
Eine Psychose tritt meist im ersten Monat nach der Geburt auf, es kann aber auch länger dauern, bis sich Anzeichen zeigen. Es kann Symptome verursachen wie:
- Unruhe oder Unruhe;
- Gefühl starker Schwäche und Unfähigkeit, sich zu bewegen;
- Weinen und mangelnde emotionale Kontrolle;
- Misstrauen;
- Geistige Verwirrung;
- Unsinn reden;
- Von jemandem oder etwas besessen sein;
- Sehen Sie Zahlen oder hören Sie Stimmen.
Darüber hinaus kann die Mutter verzerrte Gefühle gegenüber der Realität und dem Baby haben, die von Liebe, Gleichgültigkeit, Verwirrung, Wut, Misstrauen und Angst reichen und in sehr schwerwiegenden Fällen sogar das Leben des Kindes gefährden können.
Diese Symptome können plötzlich auftreten oder sich allmählich verschlimmern. Es sollte jedoch sofort nach ihrem Auftreten Hilfe gesucht werden, denn je früher die Behandlung erfolgt, desto größer sind die Heilungs- und Genesungschancen der Frau.
Was verursacht Psychosen?
Der Moment, in dem das Kind zur Welt kommt, markiert eine Zeit vieler Veränderungen, in der sich Gefühle wie Liebe, Angst, Unsicherheit, Glück und Traurigkeit vermischen. Diese große Menge an Gefühlen, verbunden mit Veränderungen der Hormone und des Körpers der Frau in dieser Zeit, sind wichtige Faktoren, die den Ausbruch einer Psychose auslösen.
Daher kann jede Frau an einer postpartalen Psychose leiden, obwohl das Risiko bei einigen Frauen höher ist, die unter einer sich verschlimmernden postpartalen Depression leiden, bereits in der Vergangenheit an Depressionen und einer bipolaren Störung gelitten haben oder in ihrem Privat- oder Familienleben Konflikte erleben, wie z. B. Schwierigkeiten im Berufs- oder Wirtschaftsleben, und sogar eine ungeplante Schwangerschaft hatten.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung einer postpartalen Psychose wird von einem Psychiater durchgeführt, wobei Medikamente entsprechend den Symptomen jeder Frau verabreicht werden, darunter Antidepressiva wie Amitriptylin oder Antikonvulsiva wie Carbamazepin. In einigen Fällen kann es notwendig sein, Elektroschocks durchzuführen, bei denen es sich um eine Elektrokrampftherapie handelt, und Psychotherapie kann Frauen helfen, die an einer Psychose im Zusammenhang mit einer postpartalen Depression leiden.
Im Allgemeinen ist es notwendig, dass die Frau in den ersten Tagen bis zur Besserung im Krankenhaus bleibt, damit keine Gefahr für ihre Gesundheit oder die des Babys besteht. Es ist jedoch wichtig, dass der Kontakt mit beaufsichtigten Besuchen aufrechterhalten wird, damit die Bindung zum Baby nicht verloren geht. Die Unterstützung der Familie, sei es bei der Kinderbetreuung oder emotionaler Unterstützung, ist für die Genesung von dieser Krankheit unerlässlich, und auch Psychotherapie ist wichtig, um Frauen dabei zu helfen, den Moment zu verstehen.
Durch die Behandlung kann die Frau geheilt werden und wieder mit ihrem Baby und ihrer Familie zusammenleben. Wenn die Behandlung jedoch nicht sofort durchgeführt wird, ist es möglich, dass die Symptome immer schlimmer werden und sie das Bewusstsein für die Realität völlig verliert, was ihr Leben und das ihres Babys gefährden könnte.
Unterschied zwischen Psychose und postpartaler Depression
Eine postpartale Depression tritt im Allgemeinen im ersten Monat nach der Geburt des Kindes auf und besteht aus Gefühlen wie Traurigkeit, Melancholie, leichtem Weinen, Entmutigung sowie Veränderungen im Schlaf und Appetit. Bei einer Depression ist es für Frauen schwierig, alltägliche Aufgaben zu erfüllen und eine Bindung zu ihrem Baby aufzubauen.
Bei einer Psychose können diese Symptome ebenfalls auftreten, da sie sich aus einer Depression entwickeln können. Darüber hinaus beginnt die Frau jedoch, sehr zusammenhangslose Gedanken, ein Gefühl der Verfolgung, Stimmungsschwankungen und Unruhe zu haben und außerdem Visionen zu haben oder Stimmen zu hören. Eine postpartale Psychose erhöht das Risiko der Mutter, einen Kindsmord zu begehen, weil die Mutter irrationale Gedanken entwickelt und glaubt, dass das Baby ein schlimmeres Schicksal als den Tod erleiden wird.
So verliert die Frau bei einer Psychose den Kontakt zur Realität, während sie bei einer Depression trotz der Symptome wahrnimmt, was um sie herum geschieht.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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