Unter zwanghaftem Sexualverhalten versteht man einen Zustand, bei dem eine Person ihr Sexualverhalten nicht in den Griff bekommt. Anhaltende sexuelle Gedanken können die Fähigkeit einer Person beeinträchtigen, ihre tägliche Arbeit zu erledigen, eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten oder ihre regelmäßigen Aktivitäten zu erledigen. Einige Ärzte bezeichnen das Problem auch als eine Art Impulsstörung, die ein anhaltendes Versagen bei der Kontrolle von Trieben sowie intensive und sich wiederholende sexuelle Impulse charakterisiert, die zu sich wiederholendem Sexualverhalten führen. Aufgrund dieses Problems werden sich wiederholende sexuelle Aktivitäten zu einer zentralen Handlung oder einem zentralen Schwerpunkt im Leben einer betroffenen Person, und zwar so sehr, dass sie die persönliche Fürsorge und Gesundheit anderer Menschen außer Acht lässt. Darüber hinaus kommt die Person ihren sonstigen Pflichten nicht nach oder führt eine der Tätigkeiten nicht ordnungsgemäß aus. (1)
Inhaltsverzeichnis
Wie wirkt sich eine zwanghafte sexuelle Verhaltensstörung auf den Körper aus?
Zwanghaftes Sexualverhalten kann unzählige negative Folgen haben, die nicht nur den Patienten, sondern auch andere Personen betreffen. Dementsprechend müssen Einzelpersonen-
- Kämpfen Sie mit ihren Gefühlen wie Scham, Schuldgefühlen und geringem Selbstwertgefühl
- Entwickeln Sie mehrere andere psychische Erkrankungen wie Angstzustände , extreme Depressionen und negativen Stress.
- Patienten sagen immer wieder, dass sie ihre Partner und andere Familienmitglieder lügen oder vernachlässigen. In einigen Fällen versuchen Patienten, ihre sinnvollen Beziehungen zu zerstören oder zu schädigen.
- Durch regelmäßigen und ungeschützten Sex können verschiedene sexuell übertragbare Infektionen, insbesondere Hepatitis und HIV, eingefangen oder übertragen werden.
- Die Absicht, sexuelle Dienstleistungen und Pornografie zu kaufen, führt zur Anhäufung großer finanzieller Schulden
- Beteiligung an verschiedenen ungesunden Substanzkonsumenten wie Alkohol- oder Drogenkonsum
- Wegen Sexualstraftaten mehrfach verhaftet
- Verlust der Konzentration oder Beteiligung an anderen Arbeiten oder Aktivitäten, was den Job gefährden kann. (2)
Was löst eine zwanghafte sexuelle Verhaltensstörung aus?
Zu den Auslösern des Problems einer zwanghaften sexuellen Verhaltensstörung gehören die häufigsten Ursachen des Problems und einige Risikofaktoren. Bisher ist es keinem der Ärzte gelungen, die genaue Ursache des Problems zu ermitteln. In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um
Ungleichgewicht bei natürlichen Chemikalien im Gehirn: Bestimmte Gehirnchemikalien, z. B. Neurotransmitter wie Dopamin , Serotonin und Noradrenalin, helfen Ihnen bei der Regulierung der Stimmung. Wenn diese Chemikalien jedoch in hohen Konzentrationen vorhanden bleiben, können sie manchmal zu zwanghaftem Sexualverhalten führen.
Bestimmte Veränderungen in den Bahnen des eigenen Gehirns: Zwanghaftes Sexualverhalten kann manchmal in Form einer Sucht beginnen und im Laufe der Zeit zu bestimmten Veränderungen in den neuronalen Schaltkreisen des eigenen Gehirns führen, insbesondere in seinen Verstärkungszentren. Ähnlich wie bei anderen Arten von Süchten benötigen Patienten sehr intensive sexuelle Inhalte und Stimulation, um mit der Zeit Linderung und Befriedigung zu erreichen.
Spezifische Erkrankungen, die das Gehirn beeinträchtigen: Bestimmte Krankheiten oder Gesundheitsprobleme wie Demenz und Epilepsie können einige Teile des Gehirns schädigen, die das Sexualverhalten steuern. Darüber hinaus können Dopamin-Medikamente zur Behandlung der Parkinson-Krankheit manchmal zu zwanghaftem Sexualverhalten führen. (3)
Risikofaktoren für eine zwanghafte sexuelle Verhaltensstörung
Eine zwanghafte sexuelle Verhaltensstörung kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern auftreten. Das Problem tritt jedoch häufig bei Männern auf und kann nahezu jeden Menschen unabhängig von seiner sexuellen Orientierung betreffen. Es gibt einige gemeinsame Faktoren, die das Risiko einer Erkrankung erhöhen können.
Leichter Zugang zu sexuellen Inhalten: Fortschritte in der Technologie und die Nutzung sozialer Medien ermöglichen den Menschen den Zugang zu intensiven sexuellen Informationen und Bildern.
Privatsphäre und Geheimhaltung: Privatsphäre und Geheimhaltung zwanghafter sexueller Aktivitäten neigen dazu, die genannten Probleme mit der Zeit zu verschlimmern.
Abgesehen davon besteht bei den folgenden Personen weiterhin ein relativ hohes Risiko, an zwanghaftem Sexualverhalten zu leiden:
- Probleme mit Drogen- oder Alkoholmissbrauch
- Stimmungsstörungen wie Angstzustände oder Depressionen und psychische Erkrankungen sowie Spielsucht
- Konflikte innerhalb der Familie oder Suchtprobleme von Familienmitgliedern
- Eine Vorgeschichte im Zusammenhang mit sexuellem oder körperlichem Missbrauch (3)
Abschluss
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zwanghaftes Sexualverhalten eine Person auf vielfältige Weise beeinflussen kann und auf unterschiedliche Ursachen und Risikofaktoren zurückzuführen sein kann.
Verweise:
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