Es gibt nicht viel Forschung zur oppositionellen Trotzstörung, aber die verfügbaren Forschungsergebnisse geben keinen klaren ursächlichen Mechanismus für ihre Ursache an. Es gibt zahlreiche Zusammenhänge und auslösende Faktoren, die für die Entwicklung der oppositionellen Trotzstörung in einem so frühen Alter verantwortlich sind. Laut einer aktuellen Studie werden jedoch biologische und umweltbedingte Faktoren für die Mehrzahl der Störungen und Verhaltensstörungen bei psychischen Erkrankungen verantwortlich gemacht.
Wie wirkt sich die oppositionelle Trotzstörung auf den Körper aus?
Obwohl es sich um eine psychiatrische Erkrankung handelt, wirkt sie sich auf verschiedene Weise körperlich und geistig auf den Körper aus. Es besteht ein erhöhter mentaler Druck, vor der Gesellschaft bessere Leistungen zu erbringen, was dazu führen kann, dass bei der Person Ärger und Disziplinlosigkeit entstehen. Irritatives und nerviges Verhalten geht mit dem Verlust von Freundschaften einher und erhöht das Risiko von Einsamkeit, was zu Depressionen , Angststörungen und vielem mehr führen kann. (3) Auch die körperliche Aktivität und das Leistungsvermögen werden durch mangelnde Konzentration auf die Aufgabe beeinträchtigt.
Auf metabolischer Ebene kommt es zu einem erhöhten Spiegel an Hypophysenhormonen, insbesondere an Stresshormonen wie Oxytocin und Nebennierenrindenhormon, und auch die Hormone auf Organebene wie Adrenalin und Cortisol in der Nebenniere nehmen zu. Wenn diese Hormone über einen längeren Zeitraum erhöht werden, erhöhen sie den Blutdruck und legen die Messlatte höher. Es kann zu Veränderungen des Herzens und der Blutgefäße kommen, einschließlich Hypertrophie und Fibrose des Herz-Kreislauf-Muskelgewebes, was für den Körper sehr gefährlich ist. Bei den Patienten kann es zu gegensätzlichen Geschlechtsveränderungen kommen, z. B. aufgrund eines erhöhten Cortisolspiegels nimmt das Haarwachstum am Körper zu, insbesondere bei Frauen, was für den Einzelnen belastender sein kann.
Was löst eine oppositionelle Trotzstörung aus?
Für die oppositionelle Trotzstörung sowie andere Verhaltensstörungen konnte bisher keine konkrete Ursache gefunden werden. Es wird angenommen, dass die neurobiologischen Faktoren dafür verantwortlich sind, da sich bei der Durchführung von Gehirnscans der von diesen Störungen betroffenen Patienten herausstellte, dass sie sich insbesondere in den Bereichen Impulskontrolle und Urteilsvermögen geringfügig von denen normaler Patienten unterschieden. Im Gehirn arbeiten zwei Systeme gleichzeitig, das sogenannte Gehirnaktivierungssystem und das Gehirnhemmungssystem. (1) Nun arbeiten beide Systeme synchron, um das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, aber in Fällen einer oppositionellen Trotzstörung ist das Gehirnaktivierungssystem aktiver als das Gehirnhemmungssystem.
Auch soziale und ökologische Faktoren spielen eine sehr wichtige Rolle bei der Verhaltensentwicklung des Kindes. Negative Erziehungspraktiken, Kindesmisshandlung, sexueller Missbrauch, kontrollierendes Verhalten und Eltern-Kind-Konflikte können zur Entwicklung aggressiven und argumentativen Verhaltens des Kindes führen, das in Form von Verhaltensstörungen oder Verhaltensstörungen auftreten kann. Gruppenzwang und ein besonders luxuriöser Lebensstil können Druck auf das Kind ausüben, seine Würde vor der Gesellschaft zu wahren, was unnötige Anforderungen an die Eltern stellen kann. (2)
Abschluss
Psychiatrische Störungen werden in der Regel nicht auf metabolische, physische oder organische Anomalien im Körper zurückgeführt, sondern auf emotionale und psychologische Ursachen, die bei wissenschaftlichen Untersuchungen am Einzelnen nicht festgestellt werden können. Ebenso ist bekannt, dass die oppositionelle Trotzstörung und andere Verhaltensstörungen wie Verhaltensstörungen nicht auf eine organische Ursache zurückzuführen sind, sondern auf das soziale und familiäre Umfeld des Einzelnen. Es wurde kein spezifischer Grund für die Diagnose gefunden und es wurden nur die Risikofaktoren hervorgehoben, damit diese identifiziert und beseitigt werden können, bevor der Einzelne sich der Verhaltensstörung nähert.
Der Geist ist ebenfalls ein Teil des Körpers und es ist sehr wichtig, ihn gesund und friedlich zu halten. Wenn es eine Anomalie im Geiste gibt, würde dies auch große Beschwerden für den Körper nach sich ziehen. Daher ist es äußerst wichtig, seinen Seelenfrieden zu bewahren.
Verweise:
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