Wichtige Erkenntnisse
- Für Menschen mit Psoriasis ist eine tägliche Feuchtigkeitsversorgung unerlässlich, um eine Verschlimmerung der Flecken zu verhindern.
- Öle und Salben speichern die Feuchtigkeit besser als Cremes und Lotionen.
- Verwenden Sie abends stärkere Cremes oder Salben und morgens leichtere Lotionen.
In der schwindelerregenden Vielfalt an Behandlungsmöglichkeiten für Psoriasis ist die Befeuchtung die einzige Therapie, die helfen kann alle Patienten, unabhängig von der Schwere ihrer Hautläsionen. Eine tägliche Feuchtigkeitspflege ist für Menschen mit Psoriasis einfach unerlässlich. Wenn Sie an Psoriasis leiden, möchten Sie verhindern, dass sich Ihre bestehenden Schuppen verschlimmern und zukünftige Ausbrüche verhindern.
Eine Feuchtigkeitscreme – sei es in Form einer Lotion, Creme, eines Öls oder einer Salbe – erfüllt eine doppelte Aufgabe im Kampf gegen Psoriasis, eine Erkrankung des Immunsystems, die dazu führt, dass sich Hautzellen viel schneller als normal vermehren. Ungefähr 6 Millionen Amerikaner oder 2 Prozent der Bevölkerung leiden an Psoriasis. Sie kann in jedem Alter auftreten, erreicht ihren Höhepunkt jedoch im frühen und späten Erwachsenenalter.
Es verursacht normalerweise juckende, entzündete Hautläsionen überall am Körper, am häufigsten kommt es jedoch an Ellbogen, Knien und der Kopfhaut vor. Obwohl es nicht heilbar ist, können viele verfügbare Medikamente helfen, die Symptome zu kontrollieren, darunter topische Cremes, UV-Lichttherapie, orale Medikamente und injizierbare Medikamente, sogenannte Biologika.
Doch egal welche Therapie angewendet wird, eine regelmäßige Feuchtigkeitspflege verbessert auch alle anderen Vorteile. Erstens fühlt sich eine Haut, die regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgt wird, nicht nur besser an, sondern ist auch stärker und resistenter gegen Risse und andere Schäden. Bei einer erheblichen Anzahl von Menschen mit Psoriasis kann bereits eine geringfügige Hautschädigung zu einem Schub an derselben Stelle führen, ein Auslöser, der als Koebner-Phänomen bekannt ist. Daher wird empfohlen, die Psoriasis-Flecken nicht zu stark zu schrubben.
Zweitens trägt das Feuchthalten bereits entzündeter Psoriasis-Flecken dazu bei, Schuppen zu lösen. Dieser Effekt wird durch einen Vorgang namens „Okklusion“ verstärkt, bei dem die betroffenen Stellen mit dicker Creme oder Lotion abgedeckt, der Bereich mit Plastikfolie oder Stoff abgedeckt und die Abdeckung über Nacht belassen werden. Auch kosmetisch sieht die befeuchtete Psoriasis besser aus und die verbleibenden Schuppen werden teilweise verdeckt.
Die besten Feuchtigkeitscremes gegen Psoriasis
Welche Feuchtigkeitscremes funktionieren also am besten?
Als allgemeine Faustregel gilt, dass Öle und Salben die Hautfeuchtigkeit effektiver einschließen als Cremes – und diese wiederum besser als Lotionen.
Hier ist eine Anleitung zu den Begriffen, auf die Sie beim Lesen der Etiketten von rezeptfreien Feuchtigkeitscremes stoßen könnten:
- Weichmacher verhindern den Wasserverlust und wirken weichmachend und glättend auf die Haut. Dazu gehören Shea- und Kakaobutter; Nerz-, Emu- und Lanolinöle (tierisch); sowie Mineralöl und Pflanzenöl.
- Wasserbindende Mittel tragen zur Aufrechterhaltung der Wasserkonzentration der Haut bei und umfassen Kollagen, Elastin, Lecithin, Aminosäuren, Proteine, Glukose, Fruktose, Saccharose und Phospholipide.
- Reizmittel helfen, die Haut zu beruhigen und sind besonders nützlich für Menschen mit Psoriasis. Dazu gehören Aloe, Vitamin C, Süßholzwurzel, Traubenextrakt, grüner Tee, Kamillenextrakt und Weidenrinde.
- Antioxidantien Helfen Sie dabei, Psoriasis-Schuppen zu entfernen, während Sie gleichzeitig Feuchtigkeit spenden. Dazu gehören Selen, Vitamin A, Coenzym Q10, Alpha-Liponsäure, Vitamin C, Vitamin E und Traubenextrakt.
Richten Sie eine Behandlungsroutine ein
Menschen mit Psoriasis, die eine tägliche Bade- und Feuchtigkeitsroutine einführen, werden feststellen, dass dies nicht nur die Schuppenbildung minimiert, sondern auch dazu beiträgt, den Juckreiz zu lindern und dafür zu sorgen, dass die Psoriasis-Pflaster so gut wie möglich aussehen. Laut Doris J. Day, M.D., klinischer Assistenzprofessorin für Dermatologie am New York University Medical Center, sollte diese Routine ein 10- bis 15-minütiges Eintauchen in warmes Badewasser umfassen (nicht heiß, weil es der Haut Feuchtigkeit entzieht). Das Bad kann bei Bedarf das Entfernen von Schuppen mit einem Luffaschwamm oder einem Waschlappen umfassen.
Nach dem Baden die Haut leicht trocken tupfen und sofort mit Feuchtigkeit versorgen, rät Day. Patienten möchten möglicherweise nachts stärkere Cremes, Salben oder Öle und morgens leichtere Lotionen verwenden. Optimal sind zweimal tägliche Feuchtigkeitsbehandlungen.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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