Wie lange kann eine Person mit kongestiver Herzinsuffizienz leben?

Die Lebenserwartung von Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz hat sich in den letzten Jahren kaum verbessert. Es ist bekannt, dass die Behandlungsverfahren viele Verbesserungen erfahren. Die Lebenserwartung der Krankheit bleibt jedoch nahezu gleich. Es ist bekannt, dass Patienten mit Anfangsstadien der Krankheit durchschnittlich fünf Jahre leben, während Patienten, die in späteren Stadien der Krankheit leiden, Berichten zufolge nicht mehr als ein Jahr oder so leben. Daher ist eine frühzeitige Diagnose zusammen mit einer frühzeitigen Behandlung gleichermaßen wichtig.

Wie ist die allgemeine Prognose einer kongestiven Herzinsuffizienz?

Die dekompensierte Herzinsuffizienz ist eine fortschreitende Erkrankung und wird in vier Klassen eingeteilt. Mit dem Übergang in die nächste Klasse verschlechtert sich der Zustand des Patienten.

Klasse I – Die Herzinsuffizienz ist meist nicht symptomatisch, abgesehen von der Schwächeklage des Patienten.

Klasse II – Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz vermeiden anstrengende Aktivitäten, da diese zu Herzklopfen und Müdigkeit führen.

Klasse III – Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz der Klasse III sind ziemlich symptomatisch, da die meisten Aktivitäten aufgrund der Schwäche eingeschränkt werden.

Klasse IV – Die CHF ist durch schwere Symptome gekennzeichnet, bei denen der Patient nicht einmal grundlegende Lebensaktivitäten ausführen kann und unter schwerem Herzklopfen und Kurzatmigkeit leidet .

Die allgemeine Prognose der Erkrankung ist vor allem von Patient zu Patient unterschiedlich, da ein Zusammenwirken von Faktoren zur Erkrankung führt. Was jedoch definitiv gesagt werden kann, ist, wenn die Symptome in einem früheren Stadium bemerkt werden, was von einer frühen Diagnose gefolgt wird. Die Prognose wird im Vergleich zu einer späten Diagnose viel besser sein.

Eine frühzeitige Diagnose und frühzeitige Behandlung ist wirksam bei der Verringerung der Symptome, so dass der Patient ein qualitativ hochwertiges Leben führen kann.

Wie lebt man mit kongestiver Herzinsuffizienz?

Um mit kongestiver Herzinsuffizienz zu leben, muss man bestimmte Änderungen des Lebensstils vornehmen, um zusammen mit medizinischer Behandlung ein qualitativ hochwertiges Leben zu führen.

Natriumarme Diät: Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz sollten eine natriumarme Diät einhalten. Patienten mit einer solchen Störung neigen zu Wassereinlagerungen und Ödemen, daher sollte der Natriumgehalt reduziert werden, da dies die Wassereinlagerungen erleichtert.

Alkohol: Der Alkoholkonsum sollte ebenfalls eingeschränkt und begrenzt werden, da Alkohol die Herzmuskulatur schädigen kann.

Bewegung: Bewegung hilft, den Blutkreislauf gleichmäßig zu halten und hilft auch, die Funktion des Herzens aufrechtzuerhalten. Daher kann jede Form von Aerobic-Übungen hilfreich sein. Allerdings muss man konsequent und regelmäßig mit der Übung sein. Außerdem ist es wichtig, vor Beginn mit dem Arzt über den Trainingsplan zu sprechen.

Aufrechterhaltung des richtigen Gewichts: Der Patient muss sein Körpergewicht im Auge behalten. Erhöhtes Gewicht kann ein Zeichen für Wassereinlagerungen im Körper sein. Daher ist es wichtig, das Körpergewicht ständig zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass es nicht zu einer übermäßigen Flüssigkeitsansammlung kommt. Wenn es innerhalb weniger Tage zu einer abnormalen Zunahme des Körpergewichts kommt, sollte dies so früh wie möglich dem Arzt gemeldet werden.

Überwachung der Flüssigkeitsaufnahme: Es ist wichtig, dass ein Patient die Flüssigkeitsaufnahme pro Tag überwacht, da eine übermäßige Flüssigkeitsaufnahme zu einer Ansammlung im Körper führen kann. Gespräche über die durchschnittliche und maximale Flüssigkeitsaufnahme über den Tag sollten mit dem Arzt geführt werden.

Fazit

Mit den Fortschritten bei den Behandlungsverfahren werden frühzeitige Behandlungen als vorteilhaft angesehen, verglichen mit der Last-Minute-Behandlung bei dekompensierter Herzinsuffizienz. Daher ist es ratsam, bereits im Anfangsstadium bei kleinsten Symptomen wie Atemnot einen Arzt aufzusuchen, um möglichst früh mit der Behandlung beginnen zu können.