Wie häufig kommt eine zwanghafte Sexualverhaltensstörung vor oder handelt es sich um eine seltene Erkrankung?

Zwanghaftes Sexualverhalten ist eine psychiatrische Erkrankung, die durch die Unfähigkeit einer Person gekennzeichnet ist, ihr Sexualverhalten zu kontrollieren. Er verweilt bei anhaltenden sexuellen Gedanken, die seine Fähigkeit beeinträchtigen, zu arbeiten, Beziehungen zu anderen aufrechtzuerhalten und seine täglichen Aktivitäten zu erledigen. Es führt zu übermäßigem Genuss sexueller Aktivitäten, sexueller Fantasien, Triebe oder Verhaltensweisen. Dazu gehören Masturbation, der Einsatz von Cybersex und Pornografie sowie mehrere Sexualpartner. Es kann sowohl Männer als auch Frauen betreffen. Es wird oft schwierig, das Sexualverhalten zu kontrollieren, und es kann zu Schaden oder Störungen bei anderen führen. Wenn sie unbehandelt bleibt, kann sie das Selbstwertgefühl, die Gesundheit, die Karriere, die Beziehungen usw. schädigen.

Wie häufig kommt eine zwanghafte Sexualverhaltensstörung vor oder handelt es sich um eine seltene Erkrankung?

Zwanghaftes Sexualverhalten wird auch als Sexualsucht , Hypersexualität oder Hypersexualitätsstörung bezeichnet. Es kann sich bei jedem Menschen entwickeln, auch wenn er oder sie keine sexuelle Orientierung hat, unabhängig vom Geschlecht. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass jemand sich übermäßig mit sexuellen Trieben, Verhaltensweisen oder Fantasien beschäftigt, die außerhalb seiner Kontrolle liegen. Es verursacht Stress und wirkt sich umgekehrt auf die Gesundheit, die Karriere, die Beziehungen oder andere Aspekte des Lebens aus. (1)

Die WHO definiert CSBD oder zwanghafte sexuelle Verhaltensstörung als Impulskontrollstörung, was bedeutet, dass sie im ICD-11 neben Erkrankungen wie Glücksspielstörung und Kleptomanie erscheint.

Laut der diagnostischen Beschreibung im ICD-11 der WHO ist CSBD durch „ein anhaltendes Muster der Unfähigkeit, intensive, sich wiederholende sexuelle Impulse oder Triebe zu kontrollieren, was zu sich wiederholendem Sexualverhalten führt“ gekennzeichnet. Es umfasst sowohl den sexuellen Akt als auch sexuelle Fantasien. (3)

Gemäß den von der American Association of Sexuality Educators, Counselors and Therapists (AASECT) veröffentlichten Leitlinien können Sexsucht und Pornosucht aufgrund fehlender empirischer Beweise nicht als psychische Störungen diagnostiziert werden. Einer Studie aus dem Jahr 2014 zufolge leiden Berichten zufolge 3–6 % der Menschen in den Vereinigten Staaten unter zwanghaftem Sexualverhalten. (2)

Somit sind zwanghafte Sexualstörungen häufige Störungen, die von den Menschen weniger wahrgenommen oder erkannt werden. Nach Angaben der WHO leiden viele Menschen an CSD, da viele Fälle bei ICD diagnostiziert werden. Es ist nicht als seltene Krankheit bekannt. Viele Ärzte beobachten in ihren Praxen eine Zunahme der Prävalenz. (4)

Zwanghaftes Sexualverhalten kann sowohl Männer als auch Frauen betreffen. Aber es kommt häufiger bei Männern vor. Es kann auch bei jedem auftreten, unabhängig von der sexuellen Orientierung. Im Folgenden sind die Risikofaktoren aufgeführt, die zwanghaftes Sexualverhalten auslösen können:

Einfacher Zugang zu sexuellen Inhalten – die rasanten Innovationen in Technologie und sozialen Medien haben zu einem einfachen Zugang zu Bildern und Informationen zum Thema Sex beigetragen.

Privatsphäre – Geheimhaltung und Vertraulichkeit zwanghafter sexueller Aktivitäten verschlimmern auch sexuelle Probleme.

Sucht nach Alkohol oder illegalen Drogen – diese Süchte können zwanghaftes Sexualverhalten auslösen

Das Vorliegen einer anderen psychischen Erkrankung – eine psychische Erkrankung wie eine Stimmungsstörung (z. B. Depression oder Angstzustände) oder eine Spielsucht können dieses Verhalten auslösen.

Konflikte oder Probleme in der Familie wie Sucht – Stress in den Beziehungen oder Suchtverhalten in der Familie können zu diesem Verhalten beitragen.

Persönliche Vorgeschichte von körperlichem oder sexuellem Missbrauch – jemand, der körperlichen oder sexuellen Missbrauch erlebt hat, kann diese Störung entwickeln. (1)

Abschluss

Zwanghaftes Sexualverhalten ist ein psychiatrisches Problem, das durch unkontrollierbare sexuelle Triebe und Wünsche gekennzeichnet ist, die in Mustern auftreten. Die betroffene Person entwickelt ein übermäßiges Interesse an sexuellen Fantasien, Masturbation, mehreren Sexualpartnern usw. Dies führt letztendlich zu Stress und negativen Auswirkungen auf das Selbstvertrauen, die Gesundheit, Beziehungen und den Beruf. Es betrifft mehr Männer als Frauen. Die WHO stuft es als ein häufiges psychiatrisches Problem ein, von dem viele Menschen betroffen sind. Auch in den Kliniken haben die Fälle zugenommen.

Verweise:

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