Wichtige Erkenntnisse
- Der Boston Naming Test wird von Gesundheitsdienstleistern verwendet, um Anzeichen von Demenz und Alzheimer festzustellen.
- Der Test wird häufig verwendet, da er genau ist und in mehreren Sprachen verfügbar ist.
- Der Test kann jedoch auch einige Einschränkungen aufweisen; Soziodemografische Faktoren eines Patienten wie Alter, Geschlecht und Rasse können die Ergebnisse beeinflussen.
Der Boston Naming Test ist ein Screening-Tool, das bei der Beurteilung der kognitiven Funktion helfen kann. Es ist häufig Teil mehrerer Tests, mit denen eine Person beurteilt wird, wenn Bedenken bestehen, dass sie an Alzheimer oder einer damit verbundenen Demenz leidet. Die Autorin des Boston Naming Tests ist Sandra Weintraub.
Der ursprüngliche Boston Naming Test besteht aus 60 schwarzen Strichzeichnungen, die der Testteilnehmer in der Reihenfolge vom einfachsten zum schwierigsten identifizieren muss. Dieser Test bewertet die Wortfindungsfähigkeit und die mit dieser Aufgabe verbundenen kognitiven Funktionen.
Inhaltsverzeichnis
Verwaltung
Der Testleiter zeigt der Person jedes Bild einzeln in der angegebenen Reihenfolge. Die Person hat 20 Sekunden Zeit, um zu sagen, was die Zeichnung darstellt.
Einige Versionen des Tests gehen einfach nach Ablauf von 20 Sekunden zur nächsten Zeichnung über, während andere Versionen es der Person, die den Test durchführt, ermöglichen, spezifische verbale Hinweise zu geben, wenn der Testteilnehmer die Zeichnung nicht identifizieren kann. Anschließend kann die Person weitere 20 Sekunden Zeit haben, das Bild zu identifizieren. Wenn die Zeichnung immer noch nicht korrekt identifiziert werden kann, geht der Testadministrator zur nächsten Zeichnung über.
Wertung
Die Bewertung unterscheidet sich je nachdem, welche Version des Tests Sie verwenden. Normalerweise wird jedoch jede richtige Antwort, unabhängig davon, ob sie vor oder nach verbalen Hinweisen gegeben wird, als ein Punkt gezählt.
Die Grenzwerte für die Bewertung, die auf Bedenken hinsichtlich der Wahrnehmung hinweisen, variieren je nach verwendeter Testversion.
Versionen
Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Versionen des Boston Naming Tests verwendet. Aufgrund der Länge des Tests verwenden einige Praktiker nur die zweite Hälfte (30) der 60 Zeichnungen, um die Kognition zu beurteilen. Andere verwenden nur Bilder mit geraden oder ungeraden Nummern. Es gibt auch eine Kurzform mit eigener standardisierter Bewertung.
Eine weitere gängige Version des Boston Naming Tests ist Teil einer Testbatterie namens Consortium to Establish a Registry for Alzheimer’s Disease Neuropsychology Assessment Battery (CERAD-NAB). Es verwendet einen 15-Punkte-Boston-Namenstest und mehrere andere Testinstrumente.
Kürzere Versionen können hilfreich sein, da Ärzte normalerweise nur eine begrenzte Zeit für eine Beurteilung haben.
Für und Wider
Vorteile
- Mehrere Studien haben gezeigt, dass die verschiedenen Versionen des Boston Naming Tests bei der Identifizierung von Menschen mit Alzheimer-Krankheit wirksam sind.
- Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Boston Naming Test Menschen identifizieren kann, bei denen noch keine Alzheimer-Krankheit diagnostiziert wurde, die sich jedoch möglicherweise in einem sehr frühen Stadium der Demenz befinden.
- Der Boston Naming Test ist in mehreren Sprachen verfügbar.
- Die kürzeren Versionen können relativ schnell verwaltet werden.
Nachteile
- Der Test ist urheberrechtlich geschützt, kann aber online erworben werden.
- Für diesen Test sind ausreichende Seh- und Sprachfähigkeiten erforderlich.
- Einige Untersuchungen haben gezeigt, dass Geschlecht, Rasse und Bildungsstand die Leistung bei diesem Test beeinflussen können und bei der Bewertung berücksichtigt werden sollten.
Genauigkeit
Der Boston Naming Test ist sehr effektiv bei der Identifizierung beeinträchtigter Kognitionen, insbesondere des Symptoms der Aphasie bei Demenz. Dieser Test sollte natürlich in Verbindung mit anderen Tests eines Arztes verwendet werden, wenn die Möglichkeit einer Demenzdiagnose in Betracht gezogen wird.

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