OCD ist eine Zwangsstörung. Es handelt sich um einen Zustand, in dem sich irrationale Gedanken, Ideen, Wünsche und unvernünftiges, sich wiederholendes Verhalten in einer Person manifestieren. Dieser Zustand kann Ihr tägliches Leben, Ihre Arbeit, Ihre Schule, Ihre persönlichen und sozialen Beziehungen sowie Ihre körperliche und geistige Gesundheit stark beeinträchtigen und Ihre Lebensqualität beeinträchtigen. (1)
Inhaltsverzeichnis
Welcher Vitaminmangel verursacht Zwangsstörungen?
Obwohl die genaue Ursache von Zwangsstörungen noch nicht bekannt ist, ist Vitamin-B12-Mangel einigen Studien zufolge eine der häufigsten und sehr leicht zu übersehenden Ursachen für viele psychiatrische und neurologische Störungen, einschließlich Zwangsstörungen. Obwohl ein Vitamin-B12-Mangel nicht die Ursache für Zwangsstörungen ist, kann er ein Risikofaktor dafür sein. (2)
Helfen Antidepressiva bei Zwangsstörungen?
Bei der Behandlung von Zwangsstörungen werden in der Regel zuerst Antidepressiva ausprobiert. Psychopharmaka können den Zustand der Zwangsstörung lindern, indem sie die Obsessionen und Zwänge kontrollieren. Antidepressiva wie Clomipramin, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin usw. werden von der FDA zur Behandlung von Zwangsstörungen empfohlen.
Dabei handelt es sich jedoch lediglich um zugelassene Arzneimittel. Ihr tatsächlicher Medikamentenbedarf kann von Ihren eigenen Symptomen und Ihrem Zustand abhängen. Möglicherweise sind neben oder ohne die oben genannten Medikamente auch andere Medikamente erforderlich.
Es gibt keine vollständige Heilung für Zwangsstörungen. Ein korrekter und rechtzeitiger Behandlungsansatz kann Ihnen jedoch dabei helfen, die Symptome zu lindern und die Erkrankung soweit zu kontrollieren, dass sie Ihre täglichen Routineaktivitäten nicht beeinträchtigt. Während einige Menschen möglicherweise von einem kurzfristigen Behandlungsansatz profitieren, benötigen viele ihr Leben lang kontinuierliche Medikamente, um ein qualitativ hochwertiges Leben zu führen.
Die Behandlung von Zwangsstörungen umfasst zwei Hauptansätze: Psychotherapie und medikamentöse Therapie. Obwohl diese beiden Ansätze sehr unterschiedlich sind, umfasst eine wirksame Behandlung in der Regel beides.
Psychotherapie-Ansatz für Zwangsstörungen
Psychotherapie hat sich bei vielen Menschen mit Zwangsstörungen als sehr wirksam erwiesen. CBT oder kognitive Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie, die sich bei Zwangsstörungen als äußerst hilfreich erwiesen hat. Eine Form der kognitiven Verhaltenstherapie, bekannt als ERP oder Expositions- und Reaktionspräventionstherapie, führt zu wirksamen Ergebnissen, wenn sie lange genug mit Geduld und Beharrlichkeit praktiziert wird. Mit anhaltenden Bemühungen können Sie Ihre Lebensqualität erheblich verbessern, indem Sie Ihre Gedanken (Obsessionen) und Verhaltensweisen (Zwänge) kontrollieren. Dieser Behandlungsansatz kann individuell oder mit einer Familie oder Gruppe durchgeführt werden, abhängig von vielen Faktoren.
Medizinischer Behandlungsansatz für Zwangsstörungen
In den meisten Fällen können psychiatrische Medikamente dabei helfen, die Symptome einer Zwangsstörung zu kontrollieren. Die am häufigsten verwendeten Medikamente sind Antidepressiva. Zu den von der FDA zugelassenen Antidepressiva gehören Clomipramin (darf Kindern unter 10 Jahren nicht verabreicht werden), Fluoxetin (darf Kindern unter 7 Jahren nicht verabreicht werden) und Fluvoxamin (darf Kindern unter 8 Jahren nicht verabreicht werden). ), Paroxetin (nur für Erwachsene), Sertralin (nicht für Kinder unter 6 Jahren)
Ihr Therapeut kann Ihnen jedoch je nach Bedarf auch andere Antidepressiva oder Psychopharmaka verschreiben.
Bei der Einnahme von Psychopharmaka sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen schwerwiegende Nebenwirkungen wie ein erhöhtes Suizidrisiko, insbesondere in der Anfangsphase der Behandlung. Allerdings nimmt das Suizidrisiko mit der Zeit bei fortgesetzter Einnahme von Antidepressiva tendenziell ab. Wenn Sie jedoch suizidale Tendenzen verspüren, ist es äußerst wichtig, dass Sie sofort Ihren Therapeuten konsultieren.
Es ist auch wichtig, mit Ihrem Therapeuten zu sprechen, bevor Sie die Psychopharmaka absetzen, da es zu Entzugserscheinungen kommen kann, wenn Sie diese Medikamente plötzlich absetzen. Obwohl Antidepressiva nicht süchtig machen, kann es manchmal zu einer körperlichen Abhängigkeit von diesen Medikamenten kommen, die sich stark von einer Sucht unterscheidet und die angegangen werden muss, bevor diese Medikamente abrupt abgesetzt werden. (3)
Abschluss
Einigen Studien zufolge ist ein Vitamin-B12-Mangel mit Zwangsstörungen verbunden. Obwohl es nicht als Ursache für Zwangsstörungen angesehen werden kann, ist sein Mangel sicherlich ein Risikofaktor für Zwangsstörungen.
Verweise:
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