Wasserbauch: Was es ist, Symptome, Ursachen und Behandlung

Was ist das

Unter Wasserbauch versteht man die Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum, die zu Symptomen wie einer Schwellung des Bauches, Unwohlsein und, wenn sie sehr groß ist, Atembeschwerden führen kann. Andere Symptome wie eine Gelbfärbung der Haut und der Augen können ebenfalls auftreten, sie variieren jedoch je nach Ursache des Wasserbauchs.  

Obwohl ein Wasserbauch durch Schistosomiasis verursacht werden kann, kann es auch bei anderen Krankheiten wie Leberzirrhose oder sogar Krebs zu Flüssigkeitsansammlungen kommen. Verstehen Sie besser, was Bilharziose ist.

Wenn Sie einen Wasserbauch vermuten, ist es wichtig, einen Hausarzt aufzusuchen, damit die Ursache ermittelt und die am besten geeignete Behandlung eingeleitet werden kann. Bei richtiger Behandlung kann Wasserbauch in manchen Fällen geheilt werden.   

Hauptsymptome

Die Hauptsymptome eines Wasserbauchs sind:

  • Schwellung des Bauches;
  • Unwohlsein oder Schweregefühl im Bauch;
  • Gewichtszunahme;
  • Schwierigkeiten beim Atmen;
  • Gefühl eines vollen Bauches, auch wenn wenig gegessen wird.

Je nach Ursache des Wasserbauchs können auch andere Symptome wie Schwellungen der Beine, Brustvergrößerung, Durchfall und Gelbfärbung der Haut und Augen auftreten. 

Wenn Sie einen Wasserbauch vermuten, ist es wichtig, zur Abklärung einen Hausarzt aufzusuchen. Wenn jedoch Symptome wie Fieber, Bauchschmerzen und Verwirrtheit auftreten, wird empfohlen, einen Notarzt aufzusuchen, da diese auf Komplikationen wie eine bakterielle Bauchfellentzündung hinweisen können. Erfahren Sie, wie Sie die Symptome einer Bauchfellentzündung erkennen.

So identifizieren Sie sich

Ein Wasserbauch lässt sich zunächst anhand der Beobachtung des Bauches erkennen, der im Allgemeinen mit der Zeit an Größe zunimmt. Die Diagnose wird jedoch in der Regel vom Hausarzt bestätigt, der die vorliegenden Symptome, die körperliche Untersuchung und bildgebende Untersuchungen wie eine Ultraschalluntersuchung des Abdomens berücksichtigt.

Mögliche Ursachen

Die Hauptursachen für einen Wasserbauch sind:

  • Zirrhose;
  • Bilharziose;
  • Übermäßiger Alkoholkonsum;
  • Tuberkulose;
  • Herzinsuffizienz;
  • Verwendung intravenöser Medikamente;
  • Krebs.

Darüber hinaus kommt es häufiger zu einem Wasserbauch bei Lebererkrankungen, wie zum Beispiel viraler und arzneimittelbedingter Hepatitis, einem metabolischen Syndrom in der Vorgeschichte oder Lebererkrankungen in der Familienanamnese. Sehen Sie sich die Hauptsymptome von Leberproblemen an.

Es ist wichtig, die Ursache des Wasserbauchs zu ermitteln, damit der Arzt die am besten geeignete Behandlung empfehlen kann. Hierzu sind in der Regel weitere Untersuchungen notwendig, wie zum Beispiel eine Leberenzymmessung und ein Echokardiogramm.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Die Behandlung eines Wasserbauchs hängt von der ermittelten Ursache ab und kann von einfachen Maßnahmen wie der Reduzierung von übermäßigem Alkohol- oder Salzkonsum über den Einsatz von Medikamenten wie Antibiotika, blutdrucksenkenden Mitteln oder Diuretika bis hin zu chirurgischen Eingriffen reichen.

Wenn der Wasserbauch sehr groß ist und Symptome wie starke Beschwerden oder Atembeschwerden verursacht, kann eine Parazentese angezeigt sein. Hierbei handelt es sich um eine Technik, bei der überschüssige Flüssigkeit, die sich im Bauchraum angesammelt hat, mithilfe einer Nadel abgelassen wird. Verstehen Sie besser, was Parazentese ist, wozu sie dient und wie sie durchgeführt wird.

Ist ein Wasserbauch heilbar?

Abhängig von der ermittelten Ursache kann in manchen Fällen ein Wasserbauch geheilt werden. Normalerweise sind die Heilungschancen größer, wenn die Ursache der Flüssigkeitsansammlung frühzeitig erkannt und behandelt wird.