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Was ist Bulbarparese?
Bulbärparese, auch bekannt als Progressive Bulbärparese, ist ein pathologischer Zustand, bei dem die Nervenzellen, die für die Bewegung verantwortlich sind, beeinträchtigt werden. Von den 12 Hirnnerven, die vorhanden sind, werden 5 Hirnnerven, die die Bewegung steuern, bei der Bulbarparese beeinträchtigt. Die Hirnnerven, die bei der Bulbarparese betroffen sind, sind die Hirnnerven V, VII, IX, X und XI. In diesem Hirnnerv V, der auch als Trigeminusnerv bezeichnet wird, ist er für die Kaubewegungen verantwortlich. Für das Blinzeln ist der VII. Hirnnerv oder der Gesichtsnerv verantwortlich. Die Hirnnerven IX und X sind für das Schlucken und die Motilität der Speiseröhre verantwortlich.
Was verursacht Bulbarparese?
Die Ursache der Bulbarparese ist variabel. Es kann durch eine giftige Chemikalie namens Botulismus verursacht werden, die Lähmungen verursachen kann, wenn das Toxin den Verdauungstrakt erreicht. Eine weitere mögliche Ursache für Bulbar-Lähmung kann eine Art bösartiger Zustand sein, bei dem Metastasen im Gehirn vorhanden sind, die Gliom und schließlich Bulbar-Lähmung verursachen. Entzündliche Erkrankungen wie das Guillain-Barré-Syndrom sind auch eine der Ursachen der Bulbärparese. Einige Studien weisen auch auf eine genetische Verbindung bei der Entwicklung der Bulbarparese hin.
Was sind die Anzeichen und Symptome einer Bulbärparese?
Genau wie bei einer Erkrankung wie der amyotrophen Lateralerkrankung schreitet auch die Bulbarparese mit der Zeit voran, wenn auch der Fortschritt ziemlich langsam ist. Die Person, die von Bulbarparese betroffen ist, wird Symptome erfahren wie:
- Undeutliches Sprechen
- Dysphagie
- Schwierigkeiten beim Kauen von Speisen
- Kleine Erscheinung der Zunge
- Fehlen eines Würgereflexes
- Dysphasie.
Wie wird Bulbarparese diagnostiziert?
Zunächst wird eine ausführliche neurologische Untersuchung durchgeführt, um zu überprüfen, ob alle neurologischen Funktionen normal sind. Der Arzt wird auch eine detaillierte Familienanamnese und Vorgeschichte des Patienten erheben. Es werden auch Bluttests durchgeführt, um andere Ursachen für die Symptome auszuschließen und die Bulbarparese zu diagnostizieren. Es können auch Bildgebungsstudien angeordnet werden, die MRT- und CT-Scans des Gehirns umfassen, um die inneren Strukturen zu untersuchen und festzustellen, ob strukturelle Anomalien im Gehirn festgestellt werden. Abgesehen davon kann auch eine EMG-Untersuchung durchgeführt werden, um die Muskelaktivität des Körpers zu untersuchen und festzustellen, ob Anomalien vorhanden sind. Alle diese Tests schließen jede andere Erkrankung aus, die die Symptome verursacht, und bestätigen so die Diagnose einer Bulbärparese
Wie wird Bulbarparese behandelt?
Ab sofort gibt es keine eindeutige Behandlung für Bulbar-Lähmung. Die Behandlung zielt hauptsächlich darauf ab, die Symptome zu kontrollieren und dem Patienten das Leben zu erleichtern. Da mit der Bulbarparese immer eine Muskelschwäche verbunden ist, wird immer ein Helfer benötigt, um den Patienten zu beruhigen, um ihm die Mobilität zu erleichtern, und um zu füttern. In schweren Fällen von Dysphagie bei Patienten mit Bulbärparese kann eine NG-Sonde zur Ernährung eingeführt werden. Schließlich ist auch die Physiotherapie ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung, damit die Muskulatur nicht versteift und die Muskulatur nicht ausgenutzt wird. Ein Logopäde kann auch viel dazu beitragen, dass der Patient besser sprechen kann, da die Sprache durch Bulbarlähmung ebenfalls stark beeinträchtigt wird. Da Bulbarlähmung ziemlich behindernd ist, kann der Patient schwer depressiv und ängstlich wegen der Erkrankung werden, und eine Überweisung an einen Psychiater oder Psychologen zur Beratung wird von großer Hilfe sein. Abgesehen davon werden auch bestimmte Medikamente verabreicht, um bei Muskelkrämpfen wie Baclofen zu helfen.
Bulbarparese Lebenserwartung
Die Gesamtprognose der Bulbarparese ist äußerst schlecht, da es keine Heilung für die Bulbarparese gibt und die Behandlung grundsätzlich unterstützend ist. Die Degeneration der Neuronen ist etwas, das nicht rückgängig gemacht werden kann. Eine betroffene Person kann maximal drei Jahre nach der Diagnose Bulbarparese überleben.

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