Norovirus ist ein Virus, der im Winter häufig Lebensmittelvergiftungen verursacht. Zusammen mit der Grippe wird sie als saisonale Infektion bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis
Was sollten Sie bei einer Norovirus-Infektion essen und vermeiden?
Durchfall und Erbrechen können dazu führen, dass der Körper viel Flüssigkeit und Salze (Elektrolyte) verliert. Dies kann besonders bei kleinen Kindern und älteren Menschen gefährlich sein und zu Kreislaufproblemen, Krampfanfällen und sogar Nierenversagen führen .
Der Patient sollte viel Flüssigkeit mit ausreichend Salzen trinken. Das können Wasser oder Tee mit etwas Salz und Zucker, Brühe und verdünnte Säfte sein. Bei Säuglingen und Kleinkindern muss mehr Muttermilch oder gleichwertiges Produkt hinzugefügt werden.
Essen Sie keine schweren Speisen und essen Sie keine großen Mengen auf einmal. Nehmen Sie jedoch in regelmäßigen Abständen etwas Nahrung und Wasser zu sich. (2)
Eine Norovirus-Infektion verläuft in der Regel schnell und heftig. Bei den meisten Patienten kommt es zu starkem Erbrechen und Durchfall, meist begleitet von Kopf-, Bauch- und Gliederschmerzen und manchmal auch von leichtem Fieber. Diese akuten Anzeichen dauern normalerweise ein bis drei Tage. Symptome wie Schlappheit und ein allgemeines Krankheitsgefühl können noch einige Tage anhalten.
Bei einigen Patienten verursacht eine Norovirus-Infektion nur Durchfall ohne Erbrechen oder Erbrechen ohne Durchfall. Es gibt auch Infektionen, die völlig symptomlos verlaufen. (3)
Zu den Symptomen einer Norovirus-Infektion gehören eine virale Lebensmittelvergiftung und eine infektiöse Gastroenteritis. Bei einer Infektion kommt es zu starker Übelkeit und Bauchschmerzen sowie zu Durchfall und Erbrechen. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr kommt es häufig zu Ausbrüchen in Kindergärten und Senioreneinrichtungen.
Infektionswege werden häufig über Handkontakt und Nahrung oder über Erbrochenes und Kot infizierter Personen übertragen. Das Virus bleibt auch bei Überhitzung aktiv, es handelt sich aber auch um eine der Präventionsmethoden (Erhitzen von Lebensmitteln). Händewaschen und Gurgeln mit warmem Wasser sind ebenfalls wirksame Vorbeugungsmethoden. (1)
Wenn ein Familienmitglied oder eine andere Person mit dem Norovirus infiziert ist, besteht die Möglichkeit einer Sekundärinfektion, wenn das Erbrochene bei der Verarbeitung des Erbrochenen nicht ordnungsgemäß mit Chlorbleiche sterilisiert wird.
Bei älteren Menschen kann das Erbrochene im Hals verstopfen und zu Atemproblemen oder Erstickungsanfällen führen. Besonderes Augenmerk muss auf Infektionen bei Kindern und älteren Menschen gelegt werden. (1)
Untersuchungen und Diagnose für Norovirus
Bei Verdacht auf eine Norovirus-Infektion ist der Hausarzt der richtige Ansprechpartner. Zum Nachweis des Norovirus sind in der Regel drei diagnostische Schritte notwendig: Erhebung der Krankengeschichte, körperliche Untersuchung und Nachweis der Noroviren im Stuhl oder im Erbrochenen. (3)
Behandlung für Norovirus
Eine spezifische medikamentöse Therapie einer Norovirus-Infektion gibt es nicht und ist in der Regel auch nicht notwendig. Stattdessen versucht man, die Beschwerden so weit wie möglich zu lindern (symptomatische Therapie).
Generell sollten Patienten mit Noroviren vorsichtig sein. Bettruhe wird empfohlen. Weitere Maßnahmen richten sich nach der Schwere der Beschwerden und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.
Wenn eine Infektion nur leichte bis mittelschwere Symptome aufweist, kann der Patient zu Hause betreut werden. Der Flüssigkeits- und Elektrolytverlust (Natrium, Chlorid, Kalium etc.) durch Erbrechen und Durchfall soll ausgeglichen werden. (3)(4)
Behandlung einer Norovirus-Infektion bei schwerwiegenderen Symptomen
Bei ausgeprägten Norovirus-Anzeichen kann es sinnvoll sein, den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust mit einer Ersatzlösung aus der Apotheke auszugleichen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Patient nicht ausreichend Flüssigkeit und Elektrolyte aufnehmen kann oder will. Dies passiert häufig Kindern und älteren Menschen.
Die Substitutionslösung wird auch als orale Rehydrationslösung (ORS) oder WHO-Lösung (nach der Weltgesundheitsorganisation) bezeichnet. Es enthält in Wasser gelöste Glukose und Elektrolyte wie Kochsalz oder Kaliumchlorid. Sie erhalten sie in der Apotheke, meist in Pulverform zum Auflösen in Trinkwasser.
Bei starkem Erbrechen kann nach Rücksprache mit dem Arzt ein beliebiges Medikament gegen Übelkeit und Erbrechen (Antiemetikum) gegeben werden. (4)
Prävention einer Norovirus-Infektion
Eine Norovirus-Infektion kann man nicht gezielt verhindern. Eine Norovirus-Impfung gibt es noch nicht. Mit folgenden Maßnahmen können Sie jedoch das Risiko einer Ansteckung mit dem Norovirus verringern:
- Achten Sie auf Hygiene – Sie sollten Ihre Hände regelmäßig und gründlich waschen, insbesondere vor dem Essen und nach dem Toilettengang.
- Verwenden Sie Desinfektionsmittel – Sie können zum Händewaschen auch ein in der Apotheke erhältliches Norovirus-Desinfektionsmittel verwenden. Sie sollten es auch zum Reinigen von Türklinken, Lichtschaltern und Besteck verwenden. Um das Einatmen von Viruspartikeln zu vermeiden, wird außerdem eine Maske (Mundschutz) empfohlen.
- Waschen – Stellen Sie sicher, dass die Wäsche des Patienten immer sofort gewaschen wird. Wählen Sie eine Waschtemperatur von 90°C.
- Kontakt vermeiden – Betroffene sollten bis zu zwei Tage nach der Infektion zu Hause bleiben, um eine Ausbreitung der Infektion zu verhindern. (5)
Verweise:
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