Was sind die ersten Symptome des Horner-Syndroms und wie testet man es?

Was sind die ersten Symptome des Horner-Syndroms?

Das Horner-Syndrom ist eine sympathische Erkrankung, bei der das sympathische Ganglion im Halsbereich betroffen ist. Die meisten Symptome des Horner-Syndroms gehen mit Defekten am Auge einher und können manchmal auch einen Teil des Gesichts betreffen. Das Horner-Syndrom weist einige charakteristische Merkmale wie Ptosis, Miosis, Anhidrose, Heterochromia iridis, Verlust des Ziliospinalreflexes und offensichtlichen Enophthalmus auf. (1)

Bei der Ptosis hängt das Augenlid auf der betroffenen Seite im Vergleich zur normalen Seite herab und gilt nur dann als klinisch, wenn die Herabhängung mehr als 2 mm beträgt. Da das sympathische System für die Mydriasis der Pupillen verantwortlich ist, führt der Verlust des sympathischen Systems zu einer Miosis, die nachts besser wahrgenommen werden kann, da sich die Pupillen auch in einer so dunklen Umgebung nicht so stark erweitern wie bei normalen Pupillen.

Das sympathische System ist auch für die Farbe der Iris im Auge verantwortlich. Wenn das sympathische System wie beim Horner-Syndrom betroffen ist, nimmt die Farbe der Iris auf derselben Seite ab und es scheint zu einer Variation der Irisfarben zu kommen auf beiden Seiten bekannt als Heterochromia iridis. Beim Horner-Syndrom besteht ein offensichtlicher Enophthalmus, was bedeutet, dass es so aussieht, als ob die Augen tief eingefallen wären, dies aber in Wirklichkeit nicht der Fall ist. Der Grund für diesen Zustand ist bisher nicht klar.

Anhidrose ist eine Erkrankung, bei der der betroffene Teil der Haut nicht schwitzt. Da Schwitzen mit einer sympathischen Aktivität zusammenhängt, die beim Horner-Syndrom herabgestuft ist, tritt die Erkrankung auch bei einigen Patienten mit Horner-Syndrom auf. Außerdem geht der Ziliospinalreflex aufgrund der dafür verantwortlichen Störung der sympathischen Versorgung vom Rückenmark zu den Augen verloren.

Wie testet man das Horner-Syndrom?

Zunächst einmal ist die Anamnese beim Horner-Syndrom sehr wichtig, da sie nicht nur bei der Chronologie der Symptome hilft, sondern auch dabei hilft, das Ausmaß der Läsion in der sympathischen Bahn zu verstehen. Die allgemeine körperliche Untersuchung ist der nächste und wichtigste Teil, der dabei hilft, die für das Horner-Syndrom verantwortlichen Läsionen beim Patienten zu lokalisieren.

Zur Bestimmung der Miosis sollte der Pupillendurchmesser sowohl im Dämmerlicht als auch im Normallicht gemessen werden, um Defekte vom normalen Auge unterscheiden zu können. Sobald das Licht im Raum ausgeschaltet wird, wird der Pupillendurchmesser überprüft, um die Dilatationsverzögerung der Pupille zu messen. Um die Ptosis und deren Ausmaß zu ermitteln, werden Ober- und Unterlidmessungen durchgeführt.

Es wird eine biomikroskopische Untersuchung der Iris, ihres Randes, ihrer Struktur und ihrer Farbe durchgeführt, die zur Unterscheidung der Heterochromia iridis beiträgt. Außerdem werden Gesichtsfeldtests durchgeführt, um etwaige Mängel in der Sehschärfe des Auges festzustellen. Verschiedene Empfindungen im Gesicht, darunter Berührungs- und Schmerzempfindungen sowie Schwitzen, werden ebenfalls überprüft, um die mit dem Horner-Syndrom verbundene Anhidrose festzustellen.

Abschluss

Das Horner-Syndrom ist eine Gruppe von Symptomen, die aus einem Defekt des sympathischen Systems entstehen, das das Auge und die umliegenden Bereiche versorgt, und können verschiedene Ursachen haben, die von einem Trauma bis hin zu einer bösartigen Erkrankung reichen. Da es sich um ein Syndrom handelt, umfasst es eine Gruppe von Symptomen, von denen 6 die wichtigsten und am häufigsten vorkommenden Symptome sind. Bei jedem Patienten, bei dem ein Verdacht auf das Horner-Syndrom besteht, sind die Symptome zu überprüfen.

Anamnese und allgemeine körperliche Untersuchung sind der wichtigste Teil, der dabei hilft, die Ursache und die Läsion zu lokalisieren, die für das Horner-Syndrom beim Patienten verantwortlich ist. Anschließend erfolgt die örtliche Untersuchung der Läsion und der betroffenen Körperstellen. Augen und Gesicht sind dabei die am häufigsten betroffenen Körperteile.

Verweise:

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