Was passiert mit Ihrem Körper, wenn Sie Ihren Mahlzeiten täglich schwarzen Pfeffer hinzufügen?

Zu den gesundheitlichen Vorteilen von schwarzem Pfeffer gehören die Unterstützung der Darmgesundheit, die Reduzierung von Entzündungen und vieles mehr.

Schwarzer Pfeffer verleiht Ihren Mahlzeiten nicht nur einen kräftigen Geschmack; es kann auch gesundheitliche Vorteile bieten. Sein Schlüsselbestandteil Piperin sorgt für den charakteristischen Geschmack dieses beliebten Gewürzes und kann entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen haben.

1. Sie verbessern Ihre Darmgesundheit

Eine Prise Pfeffer kann Ihnen helfen, Ihre Mahlzeit besser zu verdauen. Wenn die Nahrung zu lange im Magen verbleibt, können Symptome wie Blähungen, Aufstoßen und Übelkeit auftreten. Piperin im schwarzen Pfeffer stimuliert Verdauungsenzyme, was die Magen-Darm-Funktion erheblich verbessern kann, indem es die Bewegung der Nahrung durch den Verdauungstrakt beschleunigt.

2. Sie reduzieren Entzündungen

Untersuchungen legen nahe, dass schwarzer Pfeffer hilft, Entzündungen im Körper zu regulieren oder zu reduzieren.Chronische Entzündungen sind mit einer Reihe von Gesundheitsproblemen verbunden, darunter:

  • Krebs
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Typ-2-Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen

Wenn Sie Entzündungen lindern möchten, eignet sich schwarzer Pfeffer hervorragend als Ergänzung zu Kurkuma. Studien deuten darauf hin, dass Piperin die Aufnahme von Curcumin verbessern kann, einem Bestandteil von Kurkuma, der auch entzündungshemmende Eigenschaften hat.

3. Sie nehmen Nährstoffe besser auf

Untersuchungen legen nahe, dass Piperin die Fähigkeit des Körpers steigert, bestimmte Nährstoffe, insbesondere Eisen, aufzunehmen. Es kann auch die Bioverfügbarkeit von Arzneimitteln, die in der Leber metabolisiert werden, verbessern und so deren Wirksamkeit erhöhen.

4. Sie werden weniger Salz und Fett essen

Wenn Sie versuchen, den Salzkonsum zu reduzieren, kann das Würzen Ihrer Mahlzeit mit schwarzem Pfeffer den Geschmack so weit verbessern, dass Sie nicht das Bedürfnis verspüren, Salz hinzuzufügen. Schwarzer Pfeffer kann auch den Geschmack fettärmerer Lebensmittel verbessern, was Ihnen dabei helfen kann, die Aufnahme gesättigter Fette zu reduzieren. Ein Teelöffel gemahlener schwarzer Pfeffer (2 Gramm) hat nur 6 Kalorien, kein Cholesterin und nur 0,075 Gramm Fett.

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5. Sie reduzieren Blutzuckerspitzen

Häufige Blutzuckerspitzen können zu Herz-, Nieren-, Nerven- und Sehproblemen führen. Schwarzer Pfeffer enthält im Vergleich zu seinem Fett-, Protein- und Ballaststoffgehalt wenig Zucker und Kohlenhydrate, was bedeutet, dass er einen gesunden Blutzuckerspiegel unterstützt.

6. Sie senken Ihr Risiko für chronische Erkrankungen

Piperin hilft bei der Bekämpfung freier Radikale und schützt vor oxidativen Schäden.Freie Radikale sind instabile Moleküle, die DNA, Lipide und Proteine ​​aufbauen und schädigen können, wodurch das Risiko für Krebs und andere Gesundheitsprobleme erhöht wird.

Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass die regelmäßige Zugabe von schwarzem Pfeffer zu Mahlzeiten die allgemeine Gesundheit unterstützen und zum Schutz vor verschiedenen chronischen Krankheiten beitragen kann.

7. Sie werden Ihr Herz unterstützen

Untersuchungen legen nahe, dass schwarzer Pfeffer zum Schutz des Herzens beitragen kann, indem er den Lipidstoffwechsel (den Prozess des Abbaus von Fetten und fettähnlichen Substanzen), Entzündungen und den Oxidationsstatus bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen reguliert.

Schwarzer Pfeffer und Piperin können zur Verbesserung beitragen:

  • Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
  • Myokardischämie (verminderte Durchblutung des Herzens)
  • Herzverletzung
  • Herzfibrose (überschüssiges Narbengewebe im Herzmuskel)
  • Arterienstenose (Plaquebildung in der Arterie).

Die bioaktiven Eigenschaften von schwarzem Pfeffer können bei übergewichtigen Personen zur Senkung des Gesamtcholesterins, des LDL-Cholesterins (Low Density Lipoprotein) und der Triglyceride beitragen.

Mögliche Risiken

Schwarzer Pfeffer ist ein natürlicher Lebensmittelzusatzstoff. Für die meisten Menschen ist der Verzehr in den üblichen Mengen, die Lebensmitteln zugesetzt werden, nicht schädlich. Wenn Sie jedoch zu Sodbrennen neigen, sollten Sie die Verwendung von Gewürzen wie Chilipulver sowie Cayennepfeffer, weißem und schwarzem Pfeffer einschränken. Bei manchen Menschen können diese Gewürze dazu führen, dass sich der Schließmuskel der Speiseröhre entspannt, was den Verdauungsprozess verlangsamen kann.

Die meisten Untersuchungen zu schwarzem Pfeffer umfassen Tier- und Laborstudien sowie verschiedene Dosierungen von Nahrungsergänzungsmitteln anstelle von frischem Pfeffer. Es gibt keine klaren Richtlinien, wie viel oder wie oft Sie schwarzen Pfeffer essen sollten, um von seinen gesundheitsfördernden Eigenschaften zu profitieren.

Wenn Sie erwägen, ein Nahrungsergänzungsmittel mit schwarzem Pfeffer oder Piperin einzunehmen, fragen Sie Ihren Arzt nach Ihrem Gesundheitszustand und möglichen Wechselwirkungen mit Medikamenten.