Was ist das Zentralschnursyndrom und wie wird es behandelt?

Das Zentralkordsyndrom ist eine inkomplette Art der Rückenmarksverletzung, die normalerweise durch ein Trauma verursacht wird, bei dem die Signale, die vom Gehirn und vom Rückenmark kommen und gehen, gestört sind . Das Central Cord Syndrom führt zu einer schweren Beeinträchtigung der oberen Extremitäten einschließlich der Arme und Hände. Die unteren Extremitäten können ebenfalls von dieser Erkrankung betroffen sein, jedoch in viel geringerem Ausmaß.

Wie bereits erwähnt, verursacht das Central Cord Syndrom eine Beeinträchtigung der Signalübertragung zu und von den Körperteilen, die unterhalb der Verletzungsebene liegen, aber das Signal wird nicht vollständig blockiert, und daher wird das Central Cord Syndrom als unvollständige Verletzung bezeichnet. Beim Central Cord Syndrom sind die Nervenfasern geschädigt, die Informationen vom Gehirn zum Rückenmark transportieren.

Die geschädigten Nerven sind für das Funktionieren der oberen Extremitäten wie des Arms und der Hände äußerst wichtig, und daher kann das Central Cord Syndrom in einigen Fällen auch Lähmungen und/oder Beeinträchtigungen der Feinmotorik der Hände und Arme verursachen. Das Central Cord Syndrome kann auch zu einem Gefühlsverlust unterhalb der Ebene der Rückenmarksverletzung führen. Es kann auch zum Verlust der Blasenkontrolle führen, aber alle diese Symptome hängen vom Ausmaß der Verletzung und davon ab, wie stark die Nervenfasern geschädigt sind.

Was sind die Ursachen des Central Cord Syndroms?

Wie oben erwähnt, ist die Hauptursache für das Central Cord Syndrom eine Verletzung, die gewöhnlich eine Hyperextensionsverletzung bei einer Person mit einem vorbestehenden Zustand einer zervikalen Spondylose ist . Da zervikale Spondylose hauptsächlich bei älteren Menschen auftritt und daher das Central Cord Syndrom normalerweise in dieser Altersgruppe auftritt, gab es jedoch auch Fälle von Central Cord Syndrome in der jüngeren Bevölkerung. Bei der jüngeren Bevölkerung kann das Central Cord Syndrom aufgrund eines erzwungenen Traumas der Halswirbelsäule als Folge eines Autounfalls auftreten, was zu einer Überdehnung der Halswirbelsäule führt. Auch Menschen mit einer instabilen Halswirbelsäule sind prädisponiert für das Central Cord Syndrom.

Was sind die Symptome des Central Cord Syndroms?

Das klassische Leitsymptom eines Central Cord Syndroms ist das Vorhandensein einer ausgeprägten motorischen Schwäche der oberen Extremitäten. Es besteht auch eine Schwäche der unteren Extremitäten, jedoch in viel geringerem Ausmaß im Vergleich zu den oberen Extremitäten. Es kann auch zu einem Gefühlsverlust der oberen Extremitäten kommen. Bei einigen Patienten kann es aufgrund des Central-Cord-Syndroms zu einem Verlust der Blasenkontrolle kommen, während einige Patienten unter Harnverhalt leiden können. Das Central Cord Syndrome betrifft mehr Männer als Frauen und tritt normalerweise bei Menschen über 50 Jahren auf, obwohl es auch bei jüngeren Personen auftreten kann.

Wie wird das Central Cord Syndrom diagnostiziert?

Die Diagnose des Zentralstrangsyndroms beginnt mit einer vollständigen und detaillierten Anamneseerhebung des Patienten, um nach Hinweisen auf eine Verletzung der Halswirbelsäule zu suchen oder ob der Patient  in der Vergangenheit eine Vorgeschichte von HWS- Luxationsepisoden hatte. Es folgt eine gründliche neurologische Untersuchung, bei der der Arzt die Kraft, Reflexe und Empfindung der betroffenen oberen Extremitäten des Patienten untersucht. Sobald der Verdacht auf ein zentrales Rückenmarkssyndrom besteht, kann der Arzt radiologische Untersuchungen wie eine MRT-Untersuchung, eine CT-Untersuchung oder eine einfache Röntgenaufnahme der Halswirbelsäule anordnen, um die inneren Strukturen der Halswirbelsäule zu untersuchen. Diese fortgeschrittenen Studien werden eindeutig jede Schädigung der Muskelfasern in der Halswirbelsäule zeigen und somit die Diagnose des Central Cord Syndroms bestätigen.

Wie wird das Zentralschnursyndrom behandelt?

Die Behandlung des Central Cord Syndroms ist zweifach chirurgisch und nicht-chirurgisch. Eine chirurgische Behandlung erfolgt, wenn eine starke Kompression der Halswirbelsäule vorliegt und die Muskelfasern akut geschädigt sind. Durch einen chirurgischen Eingriff wird die Wirbelsäule dekomprimiert und die Muskelfaser repariert, um die normale Funktion der oberen Extremitäten wiederherzustellen und andere Symptome des Central Cord Syndroms zu lindern.

Wenn die Symptome mäßig sind und keine signifikante Kompression der Halswirbelsäule vorliegt, ist die Beobachtung normalerweise die Behandlungsmethode für das Zentralkordelsyndrom. In den meisten Fällen wird mit der Zeit eine signifikante neurologische Verbesserung beobachtet, die zu einer signifikanten Linderung der Symptome und einer Rückkehr der motorischen Funktion führt, wodurch die Notwendigkeit einer Operation zur Behandlung des Central Cord Syndroms zunichte gemacht wird. Einige der nicht-chirurgischen Methoden zur Behandlung des Central Cord Syndroms verwenden eine Halskrause zur vollständigen Ruhigstellung des Halses, die Verwendung von Steroiden und eine strenge  physikalische Therapie zur Stärkung und Stabilisierung der Wirbelsäule, um die durch das Central Cord Syndrom verursachten Symptome zu verbessern.

Wie ist die Prognose des Central Cord Syndroms?

Die Prognose des Zentralkordsyndroms ist ziemlich gut, wobei die Mehrheit der Patienten, insbesondere die jüngere Bevölkerung, innerhalb von sechs Wochen nach der Verletzung eine vollständige Genesung und Rückkehr der motorischen Funktion erfährt. Die Funktionen des Beins kehren zuerst zurück, gefolgt von der Rückkehr der Blasenfunktion und dann der vollständigen Wiederherstellung der Funktion der oberen Extremitäten.

Die Prognose für die ältere Bevölkerung mit zentralem Rückenmarkssyndrom ist abhängig vom Ausmaß der Verletzung und der Stabilität der Halswirbelsäule etwas zurückhaltend, und in einigen Fällen kann es trotz chirurgischer und nicht-chirurgischer Behandlungen des zentralen Rückenmarkssyndroms zu keiner wesentlichen Verbesserung kommen.