Autofahren verursacht bei manchen Menschen großen Stress. Sie leiden unter Amaxophobie, also Angst vor dem Autofahren. Was sind die Ursachen dieser Phobie? Wie zu überwinden?
Wenn bestimmte Phobien unvernünftig und unverständlich erscheinen, etwa die Angst vor Schmetterlingen oder anderen kleinen Dingen, ist die Angst vor dem Autofahren einigermaßen berechtigt. Es handelt sich um eine riskante Tätigkeit, die Know-how und ständige Aufmerksamkeit erfordert. Jedes Jahr erinnert uns die Zahl der Verkehrsunfälle daran. Die Angst vor dem Autofahren ist daher verständlich, aber sie wird weniger rational und problematischer, wenn sie Sie daran hindert, sich fortzubewegen, wenn Sie über die normalen Fähigkeiten dazu verfügen. Lernen, Erfahrung und der Situation angepasste Vorsichtsmaßnahmen müssen eine Beherrschung der Risiken ermöglichen. (1)
Was ist das beste Medikament gegen Fahrangst?
Obwohl einige Medikamente die zugrunde liegenden Ursachen der Symptome einer Angstepisode nicht beseitigen können, können sie dennoch dazu beitragen, diese zu lindern. Ihr Psychiater kann Ihnen SSRIs (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) und Benzodiazepine verschreiben. Sie können Ihnen helfen, mit den Anzeichen schwerer Angstanfälle umzugehen, damit Sie die zugrunde liegende Ursache überwinden können. (3)(4)
Einfache Möglichkeiten, beim Autofahren Stress abzubauen
Sie müssen sich an einfache Methoden halten, um beim Autofahren Stress abzubauen. Der wichtigste Weg, dies zu erreichen, ist die Atemkontrolle, die dabei hilft, Muskelverspannungen und Herz- und Atemrasen zu bekämpfen. Im Auto sitzend können Sie jederzeit ruhig atmen und sich bei Rotlicht für ein paar Sekunden auf Ihre Atemfrequenz konzentrieren.
Als Erstes müssen Sie feststellen, wie groß Ihre Angst vor dem Autofahren ist. ob es sich um eine kontrollierbare Angst oder eine irrationale Angst handelt, die Sie nicht überwinden können. Wenn es sich um eine unkontrollierbare Phobie handelt, ist es besser, einen Spezialisten aufzusuchen.
Bereiten Sie sich gut vor: Mangelnde fahrerische Fähigkeiten und Kenntnisse können ein Gefühl der Unsicherheit hervorrufen. Sie können das theoretische Lernen bewältigen und Hunderte von Simulatoren ausprobieren, aber irgendwann müssen Sie sich ans Steuer setzen und mit der Übung beginnen und Vertrauen in Ihre Fähigkeiten haben.
Vermeiden Sie alle Ablenkungen beim Autofahren: keine Gespräche, keine Musik, kein Telefon, keine Haarretusche beim Blick in den Rückspiegel.
Wählen Sie verkehrsreiche Fahrzeiten: Fahren Sie nicht während der Hauptverkehrszeit. Beginnen Sie nach Möglichkeit sonntags mit dem Autofahren.
Kurztrips: Es empfiehlt sich, mit Kurztrips zu beginnen, um die Route zu meistern und Sicherheit zu gewinnen.
Fahren Sie nicht mit negativen Mitfahrern: Steigen Sie niemals mit negativen Menschen oder jemandem, mit dem Sie sich nicht wohl fühlen, in Ihr Auto. Wenn Ihr Partner, Ihre Eltern oder Freunde Ihnen beim Autofahren nicht helfen, sollten sie Sie beim Lernen nicht begleiten. (2)(3)(4)(5)
Es gibt verschiedene Arten von Ursachen
Ein Mangel an Selbstvertrauen und, was noch wichtiger ist, Ängste, die die Angst am schlimmsten machen.
Die traumatische Erinnerung an einen Unfall, den Sie erlebt oder miterlebt haben, was das Äquivalent einer posttraumatischen Phobie hervorruft
Eine Angst, die einer Agoraphobie ähnelt, d. h. die Erwartung von Unbehagen beim Fahren oder eines schlimmeren Vorfalls aufgrund der Situation, im Fahrzeug eingeschlossen zu sein, insbesondere im Stau, in einem Tunnel, auf einer Brücke, auf einer Autobahn usw.
Ängste, die einer Zwangsstörung ähneln: Angst, einen Fehler zu begehen und unbewusst einen schweren Unfall zu verursachen, oder Angst, einen gefährlichen Impuls für sich selbst oder andere zu haben (Impulsphobien).
Im Allgemeinen sind einer oder mehrere dieser Gründe für die Fahrangst verantwortlich. Eine ängstliche und unsichere Person am Steuer wird durch die Erfahrung eines Unfalls, selbst eines geringfügigen, viel stärker destabilisiert als ein Fahrer, der bereits sehr zuversichtlich war.
Der Stress beim Autofahren führt meist zu Anfällen oder Panik. Sehr kleine Vorkommnisse, wie ein Problem beim Wiederanfahren nach einem Stopp oder einem Rotlichtsignal, ein Zögern zwischen zwei Straßen an einer Kreuzung oder ein etwas drängendes Auto hinter Ihnen, können die Symptome auslösen.
Diese Stressspitzen können das Fahren erschweren, indem sie die verfügbare Aufmerksamkeit absorbieren und Ihre Konzentration stören, auch wenn wesentliche Reflexe meist erhalten bleiben. Es entsteht ein Teufelskreis, Angst und ihre Folgen werden zum Grund für zusätzliche Sorgen. (1)(2)

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
Inspiriert von den Prinzipien von HealthOkay teile ich regelmäßig hilfreiche Informationen, alltagsnahe Tipps und evidenzbasierte Ansätze zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität.
Gesundheit beginnt mit Wissen – danke, dass Sie hier sind!