Was führt zu einem olfaktorischen Neuroblastom und kann es geheilt werden?

Nicht viele Neoplasien kommen im Sinonasaltrakt selten vor, aber Sinonasalhomogenes Karzinom und olfaktorisches Neuroblastom sind schädliche Krebsarten, die eine ausschließliche Behandlung erfordern. Aufgrund der Seltenheit dieser Krebsarten machen sich Ärzte nicht ständig Gedanken über ihre einzigartigen medizinischen, radiologischen, mikroskopischen, anatomischen, immunologischen und molekularen Elemente.

Die Region, in der sich ein olfaktorisches Neuroblastom entwickelt, ist vom Zentralnervensystem durch einen Muskel getrennt, der aus winzigen Poren besteht, durch die die Nerven, die den Duft regulieren (Riechnerven), hindurchdiffundieren können. Das olfaktorische Neuroblastom wird auch Esthesioneuroblastom genannt.

Was führt zu einem olfaktorischen Neuroblastom?

 

Der tatsächliche Faktor, der diesen Zustand verursacht, muss noch ermittelt werden. Im Allgemeinen entsteht ein Tumor durch eine genetische Mutation, die die normalen Funktionen gesunder Zellen ermöglicht, ohne auf irgendwelche Symptome zu reagieren, um die Ursache der Krankheit zu identifizieren. Diese bösartigen Zellen vermehren sich jedoch zwangsläufig weiter.

Wenn es sich weiter vermehrt und wächst, kommt es schließlich zur Bildung einer Masse, die als Tumor bezeichnet wird. Es neigt dazu, in die Halslymphknoten zu metastasieren, und mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit normalerweise auch in entfernte Körperteile. Allerdings macht es weniger als 5 % der Fälle im Zusammenhang mit Nasennebenhöhlenkrebs aus.

Sie tritt vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 10 und 20 Jahren sowie bei älteren Erwachsenen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren auf. Mehrere medizinische Studien belegen, dass Menschen, die gefährlichen Chemikalien ausgesetzt sind oder in Chemiefabriken arbeiten, ein erhöhtes Risiko haben, an dieser Krankheit zu erkranken. Untersuchungen haben ergeben, dass Tabakrauch einer der Hauptfaktoren für die Entstehung eines olfaktorischen Neuroblastoms ist. Ärzte empfehlen den Patienten, diese schädlichen Belastungen zu vermeiden, um der Erkrankung vorzubeugen. 1,2

In einigen Fällen variiert die durchschnittliche Zeit vom Auftreten der Symptome bis zur Diagnose eines olfaktorischen Neuroblastoms zwischen 5 und 12 Monaten. Aufgrund dieses Faktors weisen die meisten Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose ein fortgeschrittenes Stadium auf. Für eine präzise und rechtzeitige Diagnose sind daher mehrere erhöhte Frageebenen unerlässlich.

Die Diagnose erfordert eine Biopsie, die von einem erfahrenen Pathologen untersucht wird. Auch wenn zur vorläufigen Beurteilung ein CT durchgeführt wird und eine MRT erforderlich ist, um den Zustand abzuwägen, um sicherzustellen, dass er sich nicht auf andere Bereiche im Körper ausgebreitet hat. Eine Ausbreitung auf andere Teile ist selten, der Hals sollte jedoch bildgebend untersucht werden, da etwa 12–15 % der Patienten im Laufe der Zeit Probleme mit den Halsknoten bekommen. 3

Ist das Olfaktorische Neuroblastom eine heilbare Erkrankung?

Die Bestimmung des optimalen Behandlungsschemas für das olfaktorische Neuroblastom ist schwierig und hängt oft von der Lokalisation des Tumors ab. Die Behandlung hängt hauptsächlich von der anatomischen Ebene der Erkrankung ab. Die meisten olfaktorischen Neuroblastome haben keine Metastasen gebildet und werden behandelt. Daher ist eine lokale Behandlung unerlässlich. Die meisten Ärzte und Experten sind sich einig, dass die Resektion die bevorzugte Erstbehandlung ist, und einige sind sich einig, dass eine postoperative Bestrahlung mit einer intensitätsmodulierten Strahlentherapie (IMRT) erfolgen muss. Im aktuellen Szenario reichen endoskopische Methoden jedoch in der Regel aus, um den Krebs zu resezieren und gleichzeitig die Schädelbasis zu fixieren.

Für die Rolle der Chemotherapie beim olfaktorischen Neuroblastom liegen keine gesicherten Beweise vor. Obwohl in zahlreichen Untersuchungen eine Chemotherapie eingesetzt wurde, ist nicht klar, ob sie im Gegensatz zu einer Operation und Strahlenbehandlung zu einer dauerhaften Besserung führt.

Ein chirurgischer Eingriff, gefolgt von Bestrahlung und Chemotherapie, ist die derzeitige Norm der Behandlung von olfaktorischen Neuroblastomen. Allerdings führt diese nicht immer zu positiven Ergebnissen, und in manchen Fällen kommt es zu Misserfolgen, die oft mit einem erhöhten Todesrisiko und schwerwiegenden Nebenwirkungen einhergehen. Die genombasierte zielgerichtete Therapie bei rezidivierenden und fortgeschrittenen olfaktorischen Neuroblastomen stellt eine Alternative dar, wenn eine vielversprechende klinische Reaktion vorliegt, und sollte daher im Rahmen einer möglichen medizinischen Untersuchung einer zusätzlichen Prüfung unterzogen werden. 4,5

Verweise:

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