Dieses Gefühl der Unbesiegbarkeit, das mit der Jugend einhergeht? Vielleicht möchten Sie es an der Tür überprüfen und sich darauf vorbereiten: Ein Schlaganfall ist nicht mehr nur die Sorge Ihrer Oma und Ihres Großvaters. Auch immer mehr Menschen im noch nicht mittleren Alter erleiden Schlaganfälle.
Können jüngere Menschen einen Schlaganfall erleiden?
Absolut. Tatsächlich ereignen sich schätzungsweise 10 % der Schlaganfälle bei Menschen unter 50 Jahren.
„Illegaler Drogenkonsum und genetische Erkrankungen sind sicherlich für einige der Schlaganfälle verantwortlich, die wir bei jüngeren Bevölkerungsgruppen beobachten“, sagt Dr. Buletko. „Darüber hinaus spiegeln die Ursachen von Schlaganfällen bei jüngeren Erwachsenen die Ursachen bei Erwachsenen wider, wobei eine Arteriendissektion – kleine Risse in einer Arterie (die auch bei einem Trauma auftreten können und zum Verschluss der Arterie führen) – für einen größeren Anteil der Schlaganfälle bei jüngeren Erwachsenen verantwortlich ist.“
Zu den erblichen Ursachen für einen Schlaganfall bei Menschen unter 50 Jahren gehören:
- Angeborene Herzfehler:Alle Erkrankungen, die zu strukturellen Anomalien des Herzens oder unregelmäßigen Herzrhythmen führen, erhöhen das Schlaganfallrisiko.
- Störungen der Blutgerinnung: Erkrankungen, die die Gerinnungsneigung von Blutplättchen oder roten Blutkörperchen während ihrer Bewegung durch den Körper erhöhen, können zu einem Schlaganfall führen.
- Sichelzellenanämie: Deformierte Sichelzellen können Arterien und Gefäße verstopfen und das Schlaganfallrisiko erheblich erhöhen. (Dieses Risiko ist bei jüngeren Menschen 200-mal höher als bei jemandem ohne Sichelzellenanämie.)
- Stoffwechselerkrankungen: Erkrankungen wie Morbus Fabry können dazu führen, dass Sie Schlaganfallrisikofaktoren wie eine Verengung der Blutgefäße, die das Gehirn mit Blut versorgen, hohen Blutdruck oder abnormale Cholesterinwerte entwickeln.
Die Schlaganfallprävention beginnt mit der Veränderung von Risikofaktoren
„Die Änderung von Risikofaktoren ist der wichtigste Schritt, den Sie als jüngerer Erwachsener unternehmen können, um Schlaganfällen vorzubeugen“, bemerkt Dr. Buletko. „Übernehmen Sie eine aktive Rolle bei einem gesunden Lebensstil, damit Sie nicht vorzeitig Risikofaktoren bemerken. Und wenn bei Ihnen eine bekannte genetische Erkrankung vorliegt, konsultieren Sie regelmäßig Ihren Arzt.“
Zu den Risikofaktoren für Schlaganfälle in allen Altersgruppen gehören:
- Bluthochdruck.
- Hoher Cholesterinspiegel.
- Diabetes.
- Rauchen.
- Fettleibigkeit.
- Abnormale Herzstrukturen, entweder vererbt oder erworben.
Schlaganfallsymptome bei jüngeren Erwachsenen: Kennen Sie die Warnzeichen
Dr. Buletko empfiehlt außerdem, sich mit den Warnzeichen für Schlaganfälle vertraut zu machen: „Gehen Sie niemals davon aus, dass Sie von einem Schlaganfall verschont bleiben“, sagt er.
Aufgrund des laserscharfen Gedächtnisses haben jüngere Menschen gute Chancen, sich die Abkürzung „Warnschild“ zu merkenSeien Sie schnell, was steht für:
- BBalance: Ein plötzlicher Verlust des Gleichgewichts oder der Koordination.
- Eja: Plötzlicher Sehverlust auf einem oder beiden Augen und Doppeltsehen.
- FAss: Jegliches Herabhängen auf einer Seite des Gesichts.
- Arms: Plötzliche Schwäche in einem Arm oder Bein.
- SPeech: Undeutliches Sprechen oder Schwierigkeiten beim Sprechen oder Verstehen von Wörtern.
- Time: Rufen Sie schnell 911 an, wenn Sie eines dieser Symptome bemerken.
Dr. Buletko fügt hinzu, dass starke Kopfschmerzen als Warnzeichen speziell für jüngere Menschen gelten, insbesondere für hämorrhagische Schlaganfälle oder Blutungen ins Gehirn. Schmerzen, die als die schlimmsten Kopfschmerzen Ihres Lebens bezeichnet werden, oder ein Donnerschlaggefühl im Kopf sind ein (hoffentlich offensichtliches) Zeichen dafür, dass Sie sofort einen Arzt aufsuchen sollten.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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