Wichtige Erkenntnisse
- Das Einfrieren von Plastikwasserflaschen erhöht das Krebsrisiko nicht.
- Die Food and Drug Administration (FDA) sagt, dass die Chemikalien, die aus Kunststoffbehältern austreten könnten, für Lebensmittelverpackungen unbedenklich sind.
In den sozialen Medien kursieren seit langem Geschichten, in denen behauptet wird, dass das Einfrieren von Wasser in Plastikflaschen das Krebsrisiko erhöhen könne. Oberflächlich betrachtet scheinen einige dieser Fakten ziemlich überzeugend. Ursprünglich schien es unterstützende Referenzen von Leuten wie Johns Hopkins und der American Cancer Society zu geben. Aber wenn man sich einen Moment Zeit nimmt und etwas genauer hinschaut, beginnt man sich zu fragen, ob die Behauptungen stichhaltig sind.
Interessanterweise wurden diese Behauptungen später widerlegt, und diese Institutionen unterstützen diese Behauptungen nicht. Die ursprünglichen E-Mails stammten von Personen, die fälschlicherweise ihre Arbeit mit glaubwürdigen Institutionen wie Johns Hopkins zitierten.
Dieser Artikel wirft einen tieferen Blick darauf, wo diese Mythen entstanden sind, wie sie entlarvt wurden und gibt Tipps zur Verringerung des Krebsrisikos.
Inhaltsverzeichnis
Wo die Ansprüche ihren Anfang nahmen
Anfang der 2000er Jahre kursierten in den USA verschiedene Versionen von E-Mails, in denen gewarnt wurde, dass das Einfrieren von Wasser in Plastikflaschen eine Kettenreaktion auslöst, die beim Auftauen einen gefährlichen Giftstoff namens Dioxin in das Wasser freisetzt.Dioxin ist eine künstliche Verbindung, die mit einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen, einschließlich Krebs, in Verbindung gebracht wird.
Die Geschichten basierten auf Behauptungen, die Dr. Edward Fujimoto 2002 in einer Fernsehsendung in Honolulu machte.Was vielleicht leicht in Vergessenheit geraten wäre, wurde plötzlich zu einem medialen Feuersturm, als ein Mitarbeiter der American Cancer Society, der glaubte, die Behauptung sei berechtigt, begann, den Bericht über die sozialen Kanäle der Organisation weiterzuleiten.
Im Jahr 2007 machte auch eine E-Mail an das Johns Hopkins Hospital die Runde, die den Mythos über den Zusammenhang zwischen Dioxin und Plastikflaschen weiter verbreitete, in diesem Fall allerdings eher mit der Mikrowelle als mit dem Einfrieren.Auch diese E-Mail wurde fälschlicherweise Johns Hopkins zugeschrieben und sie unterstützen diese Behauptungen nicht.
Ein entlarvter Mythos
Als Reaktion darauf gab die Food and Drug Administration (FDA) eine Erklärung heraus, in der sie alle Behauptungen zurückwies, dass Substanzen in Kunststoffen in Lebensmittel gelangen könnten. Die FDA ist die Behörde, die nicht nur die Sicherheit unserer Lebensmittel und Medikamente regelt, sondern auch sogenannte „indirekte Lebensmittelzusatzstoffe“ (Substanzen, die im Rahmen des Verpackungsprozesses in direkten Kontakt mit Lebensmitteln kommen).
In ihrer Erklärung erklärte die FDA, dass die Mengen an Chemikalien, die aus Kunststoffbehältern in Lebensmittel gelangen könnten, deutlich innerhalb der Sicherheitsmarge lägen. Sie erklärten weiter, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass Plastikflaschen oder -verpackungen Dioxin enthielten.
Insgesamt ist Trinkwasser aus Plastikflaschen genauso sicher wie jeder andere Behältertyp. Es ist jedoch am besten, jeden Behälter vor dem erneuten Befüllen mit heißem Seifenwasser zu reinigen, um das Risiko der Ausbreitung von Bakterien oder Pilzen zu verringern.
Was ist mit Bisphenol A (BPA)?
BPA ist für seine hormonstörende Wirkung bekannt und wird mit vielen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, darunter Unfruchtbarkeit, Gewichtszunahme und Diabetes. Immer mehr Beweise deuten auch darauf hin, dass BPA-Exposition das Krebsrisiko erhöht. Bis 2013 verbot die FDA die Verwendung von BPA in Babyflaschen, Trinkbechern und Verpackungen für Säuglingsnahrung. Die FDA betrachtet die Verwendung der Chemikalie in anderen Lebensmittelverpackungsmaterialien jedoch immer noch als „sicher“.
So reduzieren Sie Ihr Krebsrisiko
Wenn Sie jemals mit einer wissenschaftlichen Arbeit konfrontiert werden, die entweder „schockierend“ oder fragwürdig erscheint, rufen Sie Ihren Arzt an, um eine professionelle Meinung einzuholen. Wenn es darum geht, positive Veränderungen herbeizuführen, um Ihr Krebsrisiko besser zu senken, sollten Sie immer sieben Dinge anstreben:
- Bleiben Sie über die empfohlenen Krebsvorsorgeuntersuchungen auf dem Laufenden
- Bleiben Sie über Impfstoffe auf dem Laufenden
- Mit dem Rauchen aufhören und Passivrauchen vermeiden
- Senkung des Alkoholkonsums
- Sonnenschutz üben
- Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und vermeiden Sie übermäßiges rotes Fleisch
- Regelmäßig Sport treiben

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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