Unter Trypophobie versteht man die irrationale Angst vor Bildern oder Objekten, die Löcher oder unregelmäßige Muster aufweisen, wie zum Beispiel Bienenwaben, Lotussamen, Pflanzen oder Schwämme. Wenn die Person mit diesen Mustern konfrontiert wird, kann es daher in den schwerwiegendsten Fällen zu Symptomen wie Juckreiz, Zittern, Kribbeln und Abstoßung sowie zu einer erhöhten Herzfrequenz und Panikattacken kommen.
Trypophobie wird im Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders der American Psychiatric Association noch nicht erwähnt, aber einige Studien belegen, dass die Phobie existiert und Symptome verursacht, die das Leben der Menschen beeinträchtigen.
Die Behandlung von Trypophobie kann eine abgestufte Expositionstherapie, den Einsatz von Anxiolytika, Antidepressiva oder eine Psychotherapie umfassen.
Inhaltsverzeichnis
Hauptsymptome
Die Hauptsymptome einer Trypophobie sind:
- Brechreiz;
- Zittern;
- Schweißausbrüche;
- Nojo;
- Wollen;
- Gänsehaut;
- Unbehagen;
- Erhöhte Herzfrequenz;
- Generalisierter Juckreiz und Kribbeln.
In schwerwiegenderen Fällen kann es aufgrund der extremen Angst auch zu Panikattacken kommen. Wissen, was während einer Panikattacke zu tun ist.
Online-Symptomtest
Um herauszufinden, ob Sie an Trypophobie leiden, wählen Sie bitte die Symptome aus, die Sie aufweisen:
Bei diesem Test handelt es sich um ein Hilfsmittel, das lediglich der Orientierung dient. Daher stellt es keine Diagnose dar und ersetzt nicht die Konsultation eines Psychiaters.
Was verursacht Trypophobie?
Die genaue Ursache der Trypophobie ist nicht vollständig bekannt und daher sind noch weitere Studien zu dieser Erkrankung erforderlich.
Einige Bilder und Objekte können jedoch zum Auftreten von Trypophobie-Symptomen führen, wie zum Beispiel:
- Lotussamen;
- Waben;
- Schwämme;
- Koralle;
- Kohlensäurehaltige Schokolade;
- Duschen.
Untersuchungen zufolge assoziieren Menschen mit Trypophobie unbewusst Löcher oder Gegenstände mit unregelmäßigen Mustern, die normalerweise mit von der Natur geschaffenen Mustern zusammenhängen, mit möglichen gefährlichen Situationen.
Dieses Gefahrengefühl wird vor allem durch die Ähnlichkeit des Aussehens der Löcher mit der Haut giftiger Tiere, wie zum Beispiel Schlangen, oder Würmern, die Hautkrankheiten verursachen, wie zum Beispiel der Passionsfrucht, ausgelöst.
Im Allgemeinen sind Menschen, die unter dieser Phobie leiden, nicht in der Lage, Situationen zu unterscheiden, in denen Gefahr besteht oder nicht, da es sich um einen unbewussten Reflex handelt, der zu nicht kontrollierbaren Reaktionen führt.
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Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung einer Trypophobie muss von einem Psychologen und/oder Psychiater entsprechend dem Grad der Phobie und den Symptomen der Person geleitet werden.
1. Kognitive Verhaltenstherapie
Die kognitive Verhaltenstherapie muss von einem Psychologen geleitet werden und zielt darauf ab, die Art und Weise neu zu formulieren, wie Menschen mit Trypophobie denken und reagieren, wenn sie Objekten und Bildern ausgesetzt werden, die möglicherweise Symptome auslösen.
2. Expositionstherapie
Die Expositionstherapie hilft Menschen, ihre Angst zu kontrollieren, indem sie ihre Reaktion auf das Objekt, das sie verursacht, verändert. Dies muss sehr sorgfältig durchgeführt werden, um kein Trauma zu verursachen.
Diese Therapie muss mit Hilfe eines Psychologen durchgeführt werden, indem man sich allmählich dem Reiz aussetzt, der die Phobie verursacht. Durch den Dialog nutzt der Therapeut Entspannungstechniken, um der Person zu helfen, sich ihrer Angst zu stellen, bis das Unbehagen nachlässt.
3. Einnahme von Medikamenten
Der Einsatz von Medikamenten kann vom Psychiater als Ergänzung zur Expositionstherapie empfohlen werden. Daher kann die Einnahme von Medikamenten empfohlen werden, die zur Linderung von Angst- und Paniksymptomen beitragen, etwa Betablocker und Beruhigungsmittel.
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4. Üben Sie Aktivitäten, die das Wohlbefinden fördern
Auch die Ausübung von Aktivitäten, die der Entspannung dienen und Angst reduzieren, kann ein Psychologe oder Psychiater vorschlagen, wie es zum Beispiel bei Yoga und körperlicher Aktivität der Fall ist.

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