Wichtige Erkenntnisse
- Verletzungen durch Brenner entstehen, wenn die Nerven im Nacken und in der Schulter bei einem Schlag oder Sturz gedehnt oder gestaucht werden.
- Zu den Symptomen eines Brenners gehören plötzliche Schmerzen, Kribbeln und ein brennendes Gefühl, das vom Hals bis zum Arm reicht.
- Ruhe-, Dehn- und Kräftigungsübungen können hilfreich sein und Sportler sollten erst wieder Sport treiben, wenn die Symptome abgeklungen sind.
Ein Burner, auch Stinger genannt, ist eine häufige Verletzung bei Kontaktsportarten, insbesondere beim Fußball. Burner kommen bei Fußballteilnehmern sehr häufig vor, wobei über 50 % aller Sportler im Laufe ihrer Karriere von mindestens einem Burner berichten – bei einigen sogar von wiederholten Episoden.
Inhaltsverzeichnis
Brenner: Was passiert?
Es wird angenommen, dass ein Burner auf eine Dehnung und/oder Kompression des Plexus brachialis zurückzuführen ist. Der Plexus brachialis ist ein Nervengeflecht, das sich direkt außerhalb des Rückenmarks am Hals befindet. Diese Nerven verzweigen sich und wandern über die Schulter und in den Arm.
Jede Art von Nervenstörung kann Schmerzen, Taubheitsgefühl und/oder Schwäche verursachen.
Bei einer Brennerverletzung kann der Nacken eines Sportlers von der betroffenen Schulter weggestreckt werden, beispielsweise bei einem Zusammenstoß oder einem Sturz auf den Boden. Wenn der obere Schulterbereich kräftig auf dem Boden aufschlägt, können Kopf und Nacken zur einen Seite ziehen, während die Schulter zur anderen Seite gedrückt wird.
Die daraus resultierende Dehnung der Schulter und des Nackens kann zu einer Verletzung des Plexus brachialis führen.
Brennersymptome
Zu den Symptomen eines Brenners gehören plötzliche Schmerzen und Kribbeln, die vom Nacken ausgehen und über den Arm bis in die Finger reichen. Diese Verletzung wird als Burner bezeichnet, da sie durch ein warmes, brennendes Gefühl gekennzeichnet ist, das sich über den Arm ausbreitet.
Normalerweise verschwinden die schmerzhaften Symptome innerhalb weniger Minuten oder Stunden.
Bei Sportlern, die unter einem Burner leiden, kommt es häufig zu einer Schwäche des betroffenen Arms. Es kann mehrere Stunden dauern, bis sich eine Schwäche entwickelt, und es kann Tage, Wochen oder sogar länger dauern, bis die Schwäche verschwindet.
Sportler, die einen Burner erleiden, sollten sofort von einem ausgebildeten Arzt untersucht werden, um diese Verletzungen zu diagnostizieren. Die Beurteilung sollte Tests auf sensorische Anomalien und Muskelschwäche umfassen. Jeder Sportler, bei dem Taubheits- oder Schwächegefühl festgestellt wird, sollte nicht wieder an den Sport teilnehmen, bis die Symptome vollständig abgeklungen sind.
Brennerverletzungen wurden auf einer Skala in die Grade 1, 2 und 3 eingeteilt. Eine Verletzung des Grades 1 normalisiert sich normalerweise innerhalb weniger Wochen, während die Symptome einer Verletzung des Grades 3 ein Jahr oder länger anhalten können.
Behandlung eines Brenners
Es gibt wenig, was man zur Behandlung eines Brenners tun kann, obwohl einige therapeutische Maßnahmen, einschließlich leichter Dehnungs- und Kräftigungsübungen, hilfreich sein können. Um wieder Sport zu treiben, sollten Sportler, die einen Brenner erlitten haben, folgende Kriterien erfüllen:
- Normaler Bewegungsumfang von Hals und Arm
- Auflösung von Missempfindungen (Parästhesien)
- Normale diagnostische Tests, einschließlich Spurling-Test
- Normale Festigkeitsprüfung
Die Bemühungen zur Vorbeugung von Verbrennungen zielen auf die Stärkung der Nacken- und Schultermuskulatur ab.
Darüber hinaus verwenden einige Fußballspieler spezielle Polster oder Halsbänder („Cowboy-Halsbänder“), um eine übermäßige Dehnung des Plexus brachialis zu minimieren und so wiederkehrende Stichverletzungen zu verhindern.
Warnzeichen
Sportler, deren Symptome nicht typisch für einen Burner sind oder deren Symptome nicht behoben sind, sollten sich einer Untersuchung unterziehen, um festzustellen, ob es eine andere Ursache für ihre Symptome gibt. Mehrere Erkrankungen, die den Hals und das Rückenmark betreffen, können die Symptome eines Brenners imitieren und müssen bei Sportlern mit schweren oder anhaltenden Symptomen berücksichtigt werden.
Durch weitere Tests können andere mögliche Ursachen für Taubheitsgefühl und Schwäche untersucht werden, beispielsweise ein Bandscheibenvorfall oder eine Verletzung des Spinalnervs. Zu den Tests können Röntgenaufnahmen, MRTs oder Untersuchungen der Nervenleitung gehören.

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