Symptome des Drogenkonsums: physisch, verhaltensbedingt und psychisch

Drogenkonsum kann körperliche, verhaltensbezogene und psychische Symptome wie erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, erweiterte Pupillen, Isolation oder übermäßige Sorgen sowie Schlafverlust verursachen, die je nach konsumierter Droge variieren können.

Die Symptome können je nach verwendetem Medikament und konsumierter Menge unterschiedlich ausfallen. Bei der Einnahme einer großen Medikamentenmenge, die der Körper nicht richtig ausscheiden kann, besteht möglicherweise die Gefahr einer Überdosierung, was beispielsweise zu Bewusstlosigkeit, schneller Atmung und kalter Haut führen kann. So erkennen Sie Überdosierungssymptome.

Bei Verdacht auf Drogenkonsum ist es wichtig, einen Psychiater aufzusuchen, um die Diagnose zu bestätigen und entsprechende Beratung zu erhalten. Bei Bedarf umfasst die Behandlung typischerweise den Einsatz von Medikamenten wie Antipsychotika und Antidepressiva sowie eine Psychotherapie.

Hauptsymptome

Die wichtigsten durch Drogenkonsum verursachten Symptome sind: 

1. Physiker

Zu den wichtigsten körperlichen Symptomen des Drogenkonsums gehören:

  • Erweiterung oder Kontraktion der Pupillen;
  • Rote oder übermäßig tränende Augen;
  • Erhöhter Appetit;
  • Abnormale Augenbewegungen;
  • Erhöhter Blutdruck;
  • Erhöhte Herzfrequenz;
  • Gewichtszunahme oder -abnahme ohne ersichtlichen Grund;
  • Schwierigkeiten, Bewegungen zu koordinieren;
  • Mangelndes Gleichgewicht beim Gehen;
  • Langsames oder unsinniges Sprechen;
  • Injektionsspuren an Körperteilen, insbesondere an den Armen; 
  • Anstieg der Körpertemperatur.

Typischerweise variieren die Symptome je nach verwendetem Medikament und der konsumierten Menge. Darüber hinaus kann es bei einem Drogenentzug zu weiteren Symptomen wie Zittern in Körperteilen, übermäßigem Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Sehen Sie sich andere Symptome an, die auf einen Drogenentzug hinweisen können.

2. Verhalten

Die häufigsten Verhaltenssymptome beim Drogenkonsum sind:

  • Leistungsabfall in der Schule;
  • Verminderte Produktivität bei der Arbeit oder bei täglichen Aufgaben;
  • Mangelnde Hygiene oder mangelnde Pflege des Aussehens;
  • Verlust des Interesses an Aktivitäten mit Familie, Freunden oder Hobbys; 
  • Isolation von Familie und Freunden;
  • Beteiligung an riskanten oder illegalen Aktivitäten; 
  • Beginnen Sie ganz einfach Kämpfe oder Auseinandersetzungen.

Darüber hinaus lügt die Person möglicherweise häufig und kommt beispielsweise ihren Pflichten in der Schule, bei der Arbeit oder zu Hause nicht nach.

3. Psychologisch

Die wichtigsten psychologischen Symptome des Drogenkonsums sind:

  • Übermäßige Angst, Furcht oder Sorge;
  • Häufige Traurigkeit oder Weinen ohne ersichtlichen Grund;
  • Schnelle Stimmungsschwankungen;
  • Aggressivität oder Unruhe ohne ersichtlichen Grund;
  • Leichte Reizbarkeit;
  • Mangel an Aufmerksamkeit oder Gedächtnis;
  • Verliere, wer ich bin;
  • Gefühl der Euphorie;
  • Verlust des Willens, alltägliche Aufgaben zu erledigen.

Darüber hinaus können auch Symptome wie Halluzinationen, Wahnvorstellungen und unsinnige Gedanken auftreten, die auf einen psychotischen Bruch hinweisen können und nach dem Konsum einiger Drogen wie LSD und Kokain häufiger auftreten. Erfahren Sie, wie Sie die Symptome einer psychotischen Pause erkennen.

Da diese Veränderungen auch auf psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen, bipolare Störungen oder Schizophrenie hinweisen können, ist es wichtig, einen Psychiater für eine Beurteilung aufzusuchen, die Diagnose zu bestätigen und die am besten geeignete Behandlung einzuleiten.

Was tun bei Verdacht?

Wenn Sie den Verdacht haben, dass jemand Drogen konsumiert, ist es wichtig: 

  • Redenmit dieser Person zu versuchen herauszufinden, ob der Verdacht begründet ist; 
  • Zeigen Sie der Person, dass Sie hilfsbereit sindwas auch immer notwendig ist;
  • Suchen Sie Hilfebei Bedarf von einem medizinischen Fachpersonal.

In Fällen, in denen die Person bereits von der Droge abhängig ist, ist es wichtig, einen Psychiater für eine Beurteilung zu konsultieren. Es kann auch empfohlen werden, nach einer Rehabilitationsklinik oder einem Aufnahmezentrum wie dem SUS Psychosocial Care Center (CAPS) zu suchen. Finden Sie heraus, wie eine Behandlung zur Beendigung des Drogenkonsums durchgeführt werden kann.