Stomatitis bei Babys ist eine Entzündung der Mundschleimhaut, die zum Auftreten von Mundgeschwüren auf Zunge, Zahnfleisch, Wangen und Rachen sowie zu Symptomen wie Reizbarkeit, Schmerzen beim Schlucken und Nahrungsverweigerung führen kann.
Obwohl Stomatitis nicht immer eine spezifische Ursache hat, kann sie in einigen Fällen beispielsweise mit Allergien, Läsionen im Mund, Infektionen durch Mikroorganismen und Magen-Darm- oder Immunitätsproblemen einhergehen.
Bei Verdacht auf Stomatitis, insbesondere wenn andere Symptome als Krebsgeschwüre vorliegen, wird empfohlen, einen Kinderarzt aufzusuchen. In den meisten Fällen bessert sich die Stomatitis bei Babys nur durch die Verwendung von Salben zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen der Schleimhaut.
Inhaltsverzeichnis
Hauptsymptome
Die Hauptsymptome einer Stomatitis bei Babys sind:
- Krebsgeschwüre im Mund oder Zahnfleischentzündung;
- Schmerzen beim Schlucken;
- Reizbarkeit;
- Nahrungsverweigerung;
- Fieber über 37,2 °C;
- Gefühl von allgemeinem Unwohlsein.
Stomatitis wird normalerweise durch das Auftreten von Krebsgeschwüren erkannt. Insbesondere wenn andere Symptome vorliegen, ist es wichtig, einen Kinderarzt zu konsultieren, damit die Ursache ermittelt und die am besten geeignete Behandlung eingeleitet werden kann. Sehen Sie sich die Symptome einer Stomatitis bei Kindern über 3 Jahren an und erfahren Sie, was zu tun ist.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose einer Stomatitis bei Babys wird normalerweise von einem Kinderarzt ausschließlich auf der Grundlage der dargestellten Symptome und der Merkmale der Läsionen gestellt, insbesondere wenn in der Vorgeschichte ein möglicherweise verursachendes Ereignis aufgetreten ist.
Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, finden Sie mit dem folgenden Tool einen Kinderarzt in Ihrer Nähe:
Obwohl dies normalerweise nicht notwendig ist, kann der Arzt in manchen Fällen Tests anordnen, beispielsweise eine Messung von Vitamin B12 oder spezifischen Antikörpern im Blut, um die Ursache der Stomatitis zu ermitteln und die am besten geeignete Behandlung anzugeben.
Ursachen von Stomatitis bei Babys
Die häufigsten Ursachen einer Stomatitis sind:
- Schwächung des Immunsystems;
- Unzureichende Mundhygiene;
- Infektionen wie Grippe, Herpes, orale Candidiasis oder Hand-Fuß-Mund-Syndrom;
- Die Angewohnheit des Babys, schmutzige Hände und Gegenstände in den Mund zu stecken;
- Verletzungen der Mundschleimhaut, zum Beispiel durch Bisse, heiße oder saure Speisen und reizende Mundprodukte;
- Nebenwirkungen von Behandlungen, beispielsweise bei der Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten, Chemotherapie oder Strahlentherapie;
- Magen-Darm- oder Autoimmunerkrankungen wie Lupus, Zöliakie oder entzündliche Darmerkrankungen.
Es ist jedoch nicht immer möglich, die Ursache einer Stomatitis bei einem Baby zu identifizieren. Darüber hinaus kann dieser Zustand auch mit den Essgewohnheiten von Kindern zusammenhängen und tritt häufig aufgrund eines Vitamin-B12- oder C-Mangels auf.
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Wie behandelt man Stomatitis bei einem Baby?
Wann immer möglich, sollte die Behandlung von Stomatitis bei Babys spezifisch auf die Ursache ausgerichtet sein und kann alles von der Einnahme von Medikamenten wie Virostatika, Antimykotika oder Antibiotika bis hin zu Ernährungsumstellungen und Nährstoffersatz durch Nahrungsergänzungsmittel umfassen.
In den meisten Fällen gibt es für die Stomatitis bei Säuglingen jedoch keine spezifische Behandlung und sie bessert sich nach ärztlichem Rat innerhalb von 1 bis 2 Wochen nur durch die Verwendung von für die Mundhöhle geeigneten Salben mit anästhetischer oder entzündungshemmender Wirkung.
In einigen Fällen empfiehlt der Arzt möglicherweise auch die Verwendung von Mundspülungen mit Chlorhexidin, das antiseptische Eigenschaften hat, oder orale schmerzstillende Medikamente wie Paracetamol, um die mit Krebsgeschwüren verbundenen Schmerzen zu lindern.
So ernähren Sie Ihr Baby mit Fieberbläschen
Wenn Sie ein Baby mit Fieberbläschen füttern, ist es wichtig, einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um eine Verschlechterung der Symptome zu vermeiden, wie zum Beispiel:
- Vermeiden Sie säurehaltige Lebensmittel, wie Orange, Kiwi oder Ananas;
- Trinken Sie kalte Flüssigkeiten, wie Fruchtsaft wie Melone;
- Essen von weichen oder flüssigen Nahrungsmitteln, wie Suppen und Pürees;
- Bevorzugen Sie kalte Speisen, wie Joghurt und Gelatine.
Die Ernährung des Babys muss fortgesetzt werden, auch wenn Krebsgeschwüre vorliegen, und die Flüssigkeitszufuhr muss gefördert werden. Neben der richtigen Ernährung Ihres Babys müssen Sie auch Ihren Mund richtig reinigen, um die Vermehrung von Mikroorganismen zu verhindern.
Diese Empfehlungen tragen dazu bei, Schmerzen beim Schlucken zu lindern und Dehydrierung und Mangelernährung zu verhindern. Schauen Sie sich für diese Phase die Rezepte für Babynahrung und Säfte an.

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