Sporotrichose beim Menschen: Symptome, Ursachen und Behandlung

Sporotrichose ist eine durch den Pilz verursachte MykoseSporothrix sp, wodurch ein rötlicher Knoten und wunde Stellen auf der Haut entstehenIn schwerwiegenderen Fällen kann die Sporotrichose beim Menschen auch pulmonale Symptome wie Husten, Kurzatmigkeit und Schmerzen beim Atmen verursachen.

Sporotrichose kann sowohl bei Menschen als auch bei Tieren auftreten, wobei Katzen am stärksten betroffen sind. Daher kann die Sporotrichose beim Menschen auch durch Kratzer oder Bisse von Katzen, insbesondere von Katzen, die auf der Straße leben, übertragen werden.

Es ist wichtig, dass bei Verdacht auf Sporotrichose ein Arzt konsultiert wird, damit die Diagnose bestätigt und die beste Behandlung eingeleitet werden kann. Dazu gehört die Einnahme von Antimykotika für bis zu 6 Monate oder entsprechend der Empfehlung des Arztes.

Symptome einer Sporotrichose

Die Hauptsymptome einer Sporotrichose beim Menschen sind:

  • Kleiner rötlicher Knoten auf der Haut, ähnlich einem Mückenstich;
  • Ulzerierte Läsionen mit Eiter;
  • Wunde oder Beule, die im Laufe einiger Wochen wächst;
  • Wunden, die nicht heilen.

Darüber hinaus kann die Sporotrichose in schwerwiegenderen Fällen die Lunge beeinträchtigen und zu Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Schmerzen beim Atmen führen.

In einigen Fällen, insbesondere bei unsachgemäßer Behandlung, kann sich der Pilz im ganzen Körper ausbreiten und beispielsweise bis zu den Gelenken und Knochen gelangen, wo es zu Schwellungen und Schmerzen bei Bewegungen der Gliedmaßen kommt.

So bestätigen Sie die Diagnose

Die Diagnose einer Sporotrichose kann von einem Spezialisten für Infektionskrankheiten oder einem Dermatologen auf der Grundlage der Beurteilung der Anzeichen und Symptome der Person gestellt werden.

Sporotrichose der Haut wird normalerweise durch die Biopsie einer kleinen Gewebeprobe aus dem auf der Haut erscheinenden Knoten festgestellt. Befindet sich die Infektion jedoch an einer anderen Stelle im Körper, ist eine Blutuntersuchung erforderlich, um das Vorhandensein des Pilzes im Körper festzustellen, oder eine mikrobiologische Analyse der Läsion der Person.

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Ursache der Sporotrichose

Sporotrichose wird durch Pilze der Gattung verursacht Sporothrix.Ursprünglich glaubte man, dass nur die Art Sporothrix schenckiiwar in der Lage, Krankheiten auszulösen, es liegen jedoch bereits Berichte über eine Sporotrichose aufgrund dieser Krankheit vor Sporothrix brasiliensis,die hauptsächlich Katzen betrifft, aber auch auf Menschen übertragen werden kann.

Arten der Sporotrichose

Sporotrichose kann in drei Haupttypen eingeteilt werden:

  • Kutane Sporotrichose: ist die häufigste Form der Sporotrichose beim Menschen, bei der die Haut betroffen ist, hauptsächlich Hände und Arme;
  • Pulmonale Sporotrichose: Es ist ziemlich selten, kann aber beim Einatmen von Staub mit dem Pilz auftreten, was zum Auftreten von Atemwegsbeschwerden führen kann;
  • Disseminierte Sporotrichose: Dies geschieht, wenn keine angemessene Behandlung erfolgt und sich die Krankheit auf andere Bereiche wie Knochen und Gelenke ausbreitet, was häufiger bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem auftritt.

In den meisten Fällen ist die Behandlung von Sporotrichose einfach und Sie müssen nur drei bis sechs Monate lang ein Antimykotikum einnehmen. Wenn Sie also den Verdacht haben, dass Sie sich beispielsweise nach dem Kontakt mit einer Katze eine Krankheit zugezogen haben, ist es sehr wichtig, zum Hausarzt oder Spezialisten für Infektionskrankheiten zu gehen, um die Diagnose zu stellen und mit der Behandlung zu beginnen.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Die Behandlung der Sporotrichose beim Menschen muss gemäß den Anweisungen des Arztes erfolgen und die Verwendung von Antimykotika wie Itraconazol wird normalerweise für 3 bis 6 Monate empfohlen.

Im Falle einer disseminierten Sporotrichose, also wenn andere Organe vom Pilz befallen sind, kann die Verwendung eines anderen Antimykotikums wie Amphotericin B erforderlich sein, das etwa 1 Jahr lang oder nach ärztlicher Empfehlung angewendet werden sollte.

Lesen Sie auch: Antimykotika: Was sie sind, wozu sie dienen und welche Arten sie haben (oral, Cremes und mehr)

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Es ist wichtig, dass die Behandlung nicht ohne ärztlichen Rat unterbrochen wird, auch wenn die Symptome verschwinden, da dies die Entwicklung von Resistenzmechanismen gegen Pilze begünstigen und somit die Behandlung der Krankheit erschweren kann.