So ersetzen Sie Vitamin D (mit Medikamenten und Sonneneinstrahlung)

Der beste Weg, Vitamin D wieder aufzufüllen, besteht darin, sich 2 bis 3 Mal pro Woche dem Sonnenlicht auszusetzen, für mindestens 15 Minuten bei Menschen mit hellerer Haut oder für 30 Minuten bis 1 Stunde bei Menschen mit dunkler oder schwarzer Haut.

Bei Krankheiten, die die Aufnahme dieses Vitamins beeinträchtigen, oder bei der Einnahme von Medikamenten, die den Stoffwechsel und die Funktion von Vitamin D im Körper beeinträchtigen, kann der Arzt jedoch empfehlen, Vitamin D durch Medikamente zu ersetzen.

Die Art und Weise der Vitamin-D-Ersetzung muss vom Endokrinologen festgelegt werden, da sie abhängig von den Vitamin-D-Werten im Bluttest variiert und eine tägliche oder wöchentliche Verabreichung empfohlen werden kann.

Lesen Sie auch: Vitamin D: Was es ist, wozu es dient, Quellen (und wie man es misst)

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So ersetzen Sie Vitamin D durch Medikamente

In einigen Fällen kann Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Vitamin D durch Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente wie Addera D3, Depura oder Vitax zu ersetzen.

Diese Medikamente können unterschiedliche Dosierungen und Behandlungsschemata haben und möglicherweise von Ihrem Arzt empfohlen werden:

  • 50.000 IE Vitamin D, einmal pro Woche für 8 Wochen;
  • 6.000 IE Vitamin D einmal täglich für 8 Wochen;
  • 3.000 bis 5.000 IE Vitamin D einmal täglich für 6 bis 12 Wochen.

Im Allgemeinen sind diese Dosen für Personen geeignet, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel besteht und deren Blutwerte unter 20 ng/ml liegen. Überprüfen Sie die Referenzwerte für den Vitamin-D-Test.

Darüber hinaus benötigen Menschen mit schwerem Vitamin-D-Mangel (weniger als 10 ng/dl) möglicherweise höhere Dosen, daher muss die Einnahme von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln nach ärztlicher Beratung und mit individueller Dosierung erfolgen.

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Wie man Vitamin D durch Sonneneinstrahlung wieder auffüllt

Bei jungen Erwachsenen kann eine etwa 5 bis 30-minütige Sonnenexposition der Arme und Beine einer oralen Dosis von etwa 10.000 bis 25.000 IE Vitamin D entsprechen.

Allerdings können Faktoren wie Hautfarbe, Alter, Verwendung von Sonnenschutzmitteln, Breitengrad und Jahreszeit die Vitaminproduktion der Haut verringern.

Daher wird empfohlen, sich 2 bis 3 Mal pro Woche der Sonne auszusetzen, bei hellerer Haut 5 bis 15 Minuten und bei dunklerer Haut 30 Minuten bis 1 Stunde. Erfahren Sie, wann die beste Zeit zum Sonnenbaden ist und wie Sie Ihren Vitamin-D-Gehalt auffüllen können.

Wer sollte Vitamin D ersetzen?

Bei manchen Menschen besteht ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel. In den folgenden Fällen kann ein Ersatz empfohlen werden:

  • Verwendung von Medikamenten, die den Stoffwechsel und die Funktion von Vitamin D beeinflussen, wie z. B. Antikonvulsiva, Glukokortikoide, antiretrovirale Medikamente oder systemische Antimykotika;
  • Personen, die im Krankenhaus behandelt werden oder in Einrichtungen leben;
  • Erkrankungen, die die Aufnahme von Vitamin D vermindern, wie z. B. Zöliakie oder entzündliche Darmerkrankungen;
  • Menschen mit geringer Sonneneinstrahlung;
  • Fettleibigkeit;
  • Menschen mit dunkler oder schwarzer Haut.

Obwohl die empfohlenen Vitamin-D-Spiegel noch nicht endgültig festgelegt wurden, deuten Richtlinien der American Society of Endocrinology darauf hin, dass Serumspiegel zwischen 30 und 100 ng/ml ausreichend, Werte zwischen 20 und 30 ng/ml unzureichend und Werte unter 20 ng/ml (50 nmol/L) mangelhaft sind.

Mögliche Nebenwirkungen

Im Allgemeinen werden Arzneimittel, die Vitamin D3 enthalten, gut vertragen, in höheren Dosen, über 4.000 IE, kann es jedoch zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, vermehrtem Wasserlassen, übermäßigem Durst, Muskelschwäche oder Verstopfung kommen.

Darüber hinaus können höhere Dosen als vom Arzt empfohlen die Kalziumkonzentration im Blut erhöhen und Herz- und Nierenschäden verursachen.

Wie wichtig ist Vitamin D für den Körper?

Vitamin D ist wichtig für die Erhöhung der Aufnahme von Kalzium und Phosphor im Darm und trägt so zur Knochenbildung bei.

Dieses Vitamin trägt auch zur ordnungsgemäßen Funktion des Herzens, des Zentralnervensystems, des Immunsystems, der Zelldifferenzierung sowie des Wachstums und der Kontrolle des Hormonsystems bei. Verstehen Sie, was Vitamin D für den Körper ist.

Daher kann ein Vitamin-D-Mangel die Knochenmasse verringern und das Risiko erhöhen, beispielsweise an Rachitis, Osteoporose oder Osteomalazie zu erkranken.

Darüber hinaus scheint ein Vitamin-D-Mangel mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Krankheiten wie Krebs, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen oder Infektionen verbunden zu sein. Es sind jedoch noch weitere Studien erforderlich, um den Zusammenhang dieser Erkrankungen mit Vitamin-D-Mangel nachzuweisen.