So erkennen Sie, ob Ihr Baby eine „Muttermilchallergie“ hat

Eine „Muttermilchallergie“ tritt auf, wenn das Kuhmilchprotein, das die Mutter mit der Nahrung zu sich nimmt, in die Muttermilch übergeht und Symptome hervorruft, die den Anschein erwecken, dass das Baby allergisch auf die Muttermilch reagiert, wie etwa Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Rötung oder Juckreiz der Haut. Was also passiert, ist, dass das Baby tatsächlich eine Allergie gegen Kuhmilcheiweiß und nicht gegen Muttermilch hat.

Muttermilch selbst ist die vollständigste und idealste Nahrung für das Baby, mit den notwendigen Nährstoffen und Antikörpern zur Stärkung der Immunität und löst daher keine Allergien aus. Die Allergie tritt nur dann auf, wenn das Baby gegen Kuhmilcheiweiß allergisch ist und die Mutter Kuhmilch und deren Derivate zu sich nimmt.

Wenn das Baby Symptome aufweist, die auf eine mögliche Allergie hinweisen könnten, ist es notwendig, den Kinderarzt zu informieren, damit die mögliche Ursache beurteilt und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden kann, zu der normalerweise gehört, dass die Mutter Milch und Milchprodukte von der Ernährung streicht.

Hauptsymptome

Wenn ein Baby gegen Kuhmilcheiweiß allergisch ist, können folgende Symptome auftreten:

  1. Veränderung des Darmrhythmus mit Durchfall oder Verstopfung;
  2. Erbrechen oder Aufstoßen;
  3. Häufige Krämpfe;
  4. Stuhlgang mit Blutanteil;
  5. Rötung und Juckreiz der Haut;
  6. Schwellung der Augen und Lippen;
  7. Husten, pfeifende Atmung oder Kurzatmigkeit;
  8. Schwierigkeiten beim Zunehmen.

Die Symptome können je nach Schwere der Allergie des jeweiligen Kindes leicht bis schwer sein. Sehen Sie sich andere Babysymptome an, die auf eine Milchallergie hinweisen können. 

So bestätigen Sie die Allergie

Die Diagnose einer Kuhmilcheiweißallergie wird vom Kinderarzt gestellt, der die Symptome des Babys beurteilt, eine klinische Beurteilung durchführt und bei Bedarf einige Blut- oder Hauttests anordnet, um das Vorliegen einer Allergie zu bestätigen.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Um eine „Muttermilchallergie“ zu behandeln, wird der Kinderarzt zunächst zu einer Umstellung der Ernährung der Mutter raten, beispielsweise zum Verzicht auf Kuhmilch und deren Derivate während der Stillzeit, einschließlich Kuchen, Desserts und Brot, deren Zusammensetzung Milch enthält.

Sollten die Beschwerden des Babys auch nach der Ernährungsumstellung der Mutter bestehen bleiben, besteht eine Alternative darin, die Säuglingsnahrung durch spezielle Babymilch zu ersetzen. Weitere Informationen zu dieser Behandlung finden Sie unter Ernährung eines Kindes mit Kuhmilchallergie.