Es sollte einfach sein, die Rendite (interne Rendite oder IRR genannt) zu berechnen, die Sie mit einer Investition erzielt haben, oder? Man könnte es meinen, aber manchmal ist es schwieriger als man denkt.
Cashflows (Ein- und Auszahlungen) sowie ungleichmäßiges Timing (selten investieren Sie am ersten Tag des Jahres und ziehen Ihre Investition am letzten Tag des Jahres ab) erschweren die Berechnung der Rendite.
Schauen wir uns ein Beispiel für die Berechnung von Renditen anhand einfacher Zinsen an und schauen uns dann an, wie ungleiche Cashflows und zeitliche Abstimmung die Berechnung komplexer machen.
Inhaltsverzeichnis
Wichtige Erkenntnisse
- Die genaue Berechnung Ihrer erwarteten internen Rendite wird Ihnen dabei helfen, Anlageoptionen miteinander zu vergleichen.
- Ihr Zinssatz spiegelt die Daten wider, an denen Sie investieren und abheben. Dabei handelt es sich möglicherweise nicht um einen definitiven Monat oder Zeitraum, was die Sache verkomplizieren kann.
- Zahlreiche Tools stehen online zur Verfügung, um Ihnen bei der Berechnung Ihrer internen Rendite zu helfen, auch unter Berücksichtigung von Faktoren wie Timing und unregelmäßigem Cashflow.
Einfaches Zinsbeispiel
Wenn Sie 1.000 $ auf die Bank legen, zahlt Ihnen die Bank Zinsen, und ein Jahr später haben Sie 1.042 $. In diesem Fall lässt sich eine Rendite von 4,2 Prozent leicht errechnen. Sie teilen einfach den Gewinn von 42 $ in Ihre ursprüngliche Investition von 1.000 $ auf.
Ungleichmäßige Cashflows und ungleichmäßiges Timing machen es schwieriger
Wenn Sie über mehrere Jahre oder über einen ungeraden Zeitraum hinweg eine ungleichmäßige Reihe von Cashflows erhalten, wird die Berechnung der internen Rendite schwieriger. Angenommen, Sie beginnen Mitte des Jahres einen neuen Job.
Sie können über Lohnabzüge in Ihr 401(k)-Konto investieren, sodass jeden Monat das Geld für Sie arbeitet. Um den IRR genau zu berechnen, müssen Sie das Datum und den Betrag jeder Einzahlung sowie den Endsaldo kennen.
Für diese Art der Berechnung benötigen Sie eine Software oder einen Finanzrechner, mit dem Sie die verschiedenen Cashflows in unterschiedlichen Abständen eingeben können. Nachfolgend finden Sie einige Ressourcen, die Ihnen helfen können.
- Probieren Sie diesen kostenlosen Online-Renditerechner aus, der Cashflow-Einträge für bis zu fünfzehn Jahre ermöglicht.
- Sie können auch eine Microsoft Excel-interne Rendite-Tabellenvorlage herunterladen, die erklärt, wie die IRR-Funktion in Excel funktioniert, und die es Ihnen ermöglicht, Cashflows einzugeben, um zu sehen, wie sie funktioniert.
- Für diejenigen unter Ihnen, die Online-Tutorials mögen, zeigt dieses Video, wie Sie den IRR auf einem HP12(c)-Rechner berechnen.
Warum die interne Rendite berechnen?
Es ist wichtig, die erwartete interne Rendite zu berechnen, damit Sie Anlagealternativen angemessen vergleichen können.
Wenn Sie beispielsweise die geschätzte interne Rendite einer als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie mit der einer Rentenzahlung mit der eines Indexfondsportfolios vergleichen, können Sie die verschiedenen Risiken sowie die potenziellen Renditen besser abwägen – und so leichter eine Investitionsentscheidung treffen, mit der Sie sich wohl fühlen.
Es muss nicht nur auf die erwartete Rendite geachtet werden; Berücksichtigen Sie auch die Höhe des Risikos, dem verschiedene Anlagen ausgesetzt sind. Höhere Renditen gehen mit höheren Risiken einher. Eine Risikoart ist das Liquiditätsrisiko. Einige Anlagen bieten im Gegenzug für weniger Liquidität höhere Renditen. Beispielsweise zahlt eine CD oder Anleihe mit längerer Laufzeit einen höheren Zinssatz oder Kuponsatz als Optionen mit kürzerer Laufzeit, da Sie Ihre Mittel für einen längeren Zeitraum gebunden haben.
Unternehmen verwenden interne Renditeberechnungen, um eine potenzielle Investition mit einer anderen zu vergleichen. Anleger sollten sie auf die gleiche Weise nutzen. Bei der Vorsorgeplanung berechnen wir die Mindestrendite, die Sie zur Erreichung Ihrer Ziele erreichen müssen und können so einschätzen, ob das Ziel realistisch ist oder nicht.
Notiz
Der interne Zinsfuß (IRR) unterscheidet sich vom Return on Investment (ROI). Hier ist der Unterschied zwischen IRR und ROI.
Die interne Rendite ist nicht dasselbe wie die zeitgewichtete Rendite
Die meisten Investmentfonds und anderen Anlagen, die Renditen melden, weisen eine sogenannte zeitgewichtete Rendite (Time Weighted Return, TWRR) aus. Dies zeigt, wie sich ein zu Beginn des Berichtszeitraums investierter Dollar entwickelt hätte.
Wenn es sich beispielsweise um eine Fünfjahresrendite handelt, die im Jahr 2019 endet, werden die Ergebnisse der Investitionen vom 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2019 angezeigt. Wie viele von Ihnen investieren jeweils am ersten Tag eines Jahres einen einzigen Betrag?
Da die meisten Menschen nicht auf diese Weise investieren, kann es zu einer großen Diskrepanz zwischen den Anlagerenditen (den vom Unternehmen veröffentlichten) und den Anlegerrenditen (den Renditen, die jeder einzelne Anleger tatsächlich erzielt) kommen.
Als Anleger zeigen Ihnen zeitgewichtete Renditen nicht die tatsächliche Wertentwicklung Ihres Kontos, es sei denn, Sie hätten dies getankeine Einzahlungen oder Auszahlungenüber den angezeigten Zeitraum. Aus diesem Grund wird die interne Rendite zu einem genaueren Maß für Ihre Ergebnisse, wenn Sie über unterschiedliche Zeiträume hinweg Cashflows investieren oder abheben.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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