Schwindel beim Aufstehen wird meist durch schnelles Aufstehen, Dehydrierung oder eine Nebenwirkung eines Medikaments verursacht, kann aber auch durch übermäßigen Alkoholkonsum, Long-COVID oder Herzinsuffizienz verursacht werden.
Neben dem Schwindel, der beim Aufstehen auftritt, können je nach Ursache auch weitere Symptome wie Atemnot, Müdigkeit, Mundtrockenheit, Herzrasen, Brustschmerzen und niedriger Blutdruck auftreten.
Bei Schwindelgefühlen beim Aufstehen, insbesondere wenn diese häufig auftreten, intensiv sind oder andere Symptome auftreten, empfiehlt es sich, einen Kardiologen oder Hausarzt aufzusuchen. Die Behandlung kann zum Beispiel darin bestehen, die auslösenden Medikamente abzusetzen, Serum direkt in eine Vene zu injizieren oder blutdrucksenkende Medikamente zu verwenden.
Inhaltsverzeichnis
Ursachen für Schwindel beim Aufstehen
Die Hauptursachen für Schwindel beim Aufstehen sind:
1. Stehen Sie schnell auf
Schnelles Aufstehen kann manchmal zu einem stärkeren Blutdruckabfall und Symptomen wie Schwindel und einem Gefühl von leerem Kopf oder Ohnmacht führen, die tendenziell verschwinden, wenn die Person sich hinlegt oder wieder hinsetzt.
Was zu tun:Es wird empfohlen, sich hinzusetzen oder hinzulegen, wenn Schwindel nach schnellem Aufstehen auftritt und die Symptome innerhalb weniger Minuten verschwinden. Es wird außerdem empfohlen, langsam aufzustehen, um plötzliche Blutdruckschwankungen zu vermeiden. Tritt diese Situation häufig auf, wird empfohlen, einen Kardiologen aufzusuchen, um die Ursache zu untersuchen und gegebenenfalls die am besten geeignete Behandlung einzuleiten.
2. Dehydrierung
Dehydrierung kann beim Aufstehen zu Schwindelgefühlen führen, da das Blutvolumen im Körper abnimmt, was zu einem Blutdruckabfall beim Positionswechsel führen kann.
Bei Dehydrierung treten häufig auch andere Symptome wie Herzrasen, Mundtrockenheit, Durst, Kopfschmerzen und dunkler Urin auf. Sehen Sie sich weitere Symptome einer Dehydrierung an.
Was zu tun:Sie sollten viel Flüssigkeit zu sich nehmen, um den Wasserverlust des Körpers auszugleichen. Die Symptome bessern sich tendenziell, wenn sich das Blutvolumen wieder normalisiert.
Darüber hinaus empfiehlt es sich beim Auftreten anderer Symptome wie Fieber, Benommenheit, Durchfall, Erbrechen oder niedrigem Blutdruck, eine Notaufnahme aufzusuchen, damit die Ursache der Dehydration ermittelt und eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden kann.
3. Nebenwirkungen von Medikamenten
Einige Medikamente wie blutdrucksenkende Mittel, Antipsychotika und Antidepressiva können bei manchen Menschen Schwindelgefühle verursachen, die beim Aufstehen auftreten, da sie die Reaktion des Körpers auf Blutdruckabfälle beeinflussen können.
Was zu tun:Es ist wichtig, den für die Behandlung verantwortlichen Arzt zu konsultieren, um eine Beurteilung vorzunehmen und die Möglichkeit einer Aussetzung, Änderung oder Anpassung der Dosis des schwindelerregenden Medikaments zu prüfen. Darüber hinaus sollten Sie aufgrund der Gefahr von Nebenwirkungen die Einnahme von Medikamenten ohne ärztlichen Rat vermeiden.
4. Übermäßiger Alkoholkonsum
Schwindel beim Aufstehen kann auch durch übermäßigen Konsum alkoholischer Getränke auftreten, da Alkohol im Körper neben der Austrocknung auch zu einer Erweiterung der Blutgefäße und damit zu einem Blutdruckabfall führen kann.
Was zu tun:Schwindelgefühle beim Aufstehen bessern sich normalerweise, wenn der Alkohol aus dem Körper ausgeschieden wird und die Person Flüssigkeit zu sich nimmt. Es wird empfohlen, häufigen oder übermäßigen Konsum alkoholischer Getränke zu vermeiden.
Darüber hinaus kann bei Alkoholismus neben der Konsultation eines Psychologen auch die Einnahme spezifischer Medikamente durch einen Psychiater empfohlen werden, wenn man auf den Konsum alkoholischer Getränke verzichten möchte. Erfahren Sie, wie Alkoholismus behandelt wird.
5. COVID ist lang
Schwindel, der beim Aufstehen auftritt, kann durch Long-COVID oder Post-COVID-Syndrom verursacht werden, das durch das Anhalten von Symptomen wie Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Vergesslichkeit, Kopf- oder Körperschmerzen über mehr als 4 Wochen nach der Infektion gekennzeichnet ist. Verstehen Sie besser, was Long-COVID ist und welche Symptome auftreten.
Was zu tun:Bei Verdacht auf Long-COVID empfiehlt sich die Konsultation eines Hausarztes. Obwohl es keine spezifische Behandlung gibt, kann der Arzt abhängig von den Symptomen der einzelnen Person beispielsweise Schmerzmittel und Physiotherapie- oder Psychotherapiesitzungen empfehlen.
6. Herzinsuffizienz
Eine Herzinsuffizienz kann bei manchen Menschen zu Schwindelgefühlen beim Aufstehen führen, außerdem treten häufig weitere Symptome auf, wie Kurzatmigkeit bei körperlicher Anstrengung, Brustschmerzen, Müdigkeit und das Gefühl, als würde das Herz in der Brust schlagen. Weitere Symptome einer Herzinsuffizienz finden Sie hier.
Was zu tun:Bei Verdacht auf Herzinsuffizienz empfiehlt sich die Konsultation eines Kardiologen. Die Behandlung kann Medikamente wie Diuretika und Antihypertensiva umfassen, die gemäß ärztlichem Rat zur Kontrolle der Symptome eingesetzt werden müssen.

Willkommen auf meiner Seite!Ich bin Dr. J. K. Hartmann, Facharzt für Schmerztherapie und ganzheitliche Gesundheit. Mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Menschen mit chronischen Schmerzen, Verletzungen und gesundheitlichen Herausforderungen ist es mein Ziel, fundiertes medizinisches Wissen mit natürlichen Methoden zu verbinden.
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