Schwangerschaftsangst: Ist das gefährlich? (Symptome und was zu tun ist)

Schwangerschaftsangst ist eine normale Situation, die zu akutem Stress und Reaktionen im Körper der schwangeren Frau führt und Symptome wie Herzrasen und schnelleres Atmen hervorruft, die vorübergehend sind und einige Minuten anhalten.

Schwangerschaftsangst ist nicht gefährlich, da sie durch die Freisetzung von Hormonen im Körper wie Adrenalin und Cortisol als Kampf- und Fluchtreaktion auf eine Situation ausgelöst wird, die als unmittelbare Gefahr angesehen wird.

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Wenn die Symptome jedoch anhaltend, häufig oder übermäßig auftreten, kann dies auf Stress während der Schwangerschaft hinweisen. In diesem Fall kann es sich auf das Baby auswirken und seine Entwicklung beeinträchtigen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Geburtshelfer um entsprechende Beratung bitten.

Ist Schwangerschaftsangst gefährlich?

Schwangerschaftsangst ist nicht gefährlich und beeinträchtigt das Baby nicht. Die schwangere Frau kann jedoch spüren, dass sich das Baby stärker in ihrem Bauch bewegt, was kein Grund zur Sorge ist.

Dies liegt daran, dass die von der schwangeren Frau während des Schreckens ausgeschütteten Hormone über die Plazenta zum Baby gelangen und es vorübergehend und vorübergehend aktiver machen können.

Darüber hinaus ist Schwangerschaftsangst eine normale Situation und führt weder zu einer Fehl- oder Frühgeburt, noch gefährdet sie das Leben des Babys.

Symptome einer Schwangerschaftsangst

Die Hauptsymptome einer Schwangerschaftsangst sind:

  • Herzrasen;
  • Schnelleres Atmen;
  • Erweiterte Augenpupillen;
  • Blasse Haut und Schweiß;
  • Erhöhte Aufmerksamkeit;
  • Tremor.

Darüber hinaus kann es bei der Schwangeren in manchen Fällen zu leichten Krämpfen oder vorübergehenden Kontraktionen der Gebärmutter kommen.

Die Symptome einer Schwangerschaftsangst halten einige Minuten an und sind eine normale Selbstschutzreaktion des Körpers angesichts einer unerwarteten oder bedrohlichen Situation.

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Was passiert, wenn eine schwangere Frau Angst hat?

Wenn schwangere Frauen Angst haben, schüttet der Körper Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol aus und bereitet den Körper darauf vor, angesichts einer „bedrohlichen“ Situation zu kämpfen oder zu fliehen.

Diese Hormone bewirken einen Anstieg des Blutdrucks, der Herzfrequenz und der Atmung, um Blut und Nährstoffe zu den Muskeln und dem Gehirn zu transportieren. Darüber hinaus wird Glukose in den Blutkreislauf freigesetzt, um dem Körper mehr Energie zuzuführen.

Darüber hinaus reduzieren diese Hormone die Durchblutung des Verdauungssystems und erhöhen die Schweißproduktion, um den Körper zu kühlen.

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Alle diese Effekte sind physiologischer Natur, das heißt, sie sind normal, wenn man Angst hat, und dienen als Überlebens- und Selbstschutzmechanismus, der es dem Körper ermöglicht, sofort auf Situationen zu reagieren, die als Risiko oder Gefahr gelten.

Was ist der Unterschied zwischen Angst und Stress?

Angst ist ein akuter Stress angesichts einer bedrohlichen Situation, der eine vorübergehende Reaktion des Körpers hervorruft, die einige Minuten anhält und keine Gefahr für das Baby darstellt.

Stress ist eine chronische Erkrankung, bei der sich die schwangere Frau in ständiger Alarmbereitschaft befindet und ständig und häufig Symptome hat.

Chronischer Stress während der Schwangerschaft kann die Entwicklung eines Babys beeinträchtigen und zu Komplikationen wie einer Frühgeburt oder einem niedrigen Geburtsgewicht führen.

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Was zu tun

Wenn schwangere Frauen Angst haben, wird empfohlen:

  • Gehen Sie an einen ruhigen und gut belüfteten Ort.
  • Atme tief und langsam;
  • Machen Sie Entspannungsübungen;
  • Setzen Sie sich oder legen Sie sich hin, um sich zu entspannen.
  • Nehmen Sie ein warmes Bad;
  • Üben Sie Visualisierungstechniken und sehen Sie sich an einem ruhigen und friedlichen Ort.

Darüber hinaus wird schwangeren Frauen insbesondere bei Angstzuständen durch Stürze oder Unfälle empfohlen, einen Geburtshelfer aufzusuchen oder ins Krankenhaus zu gehen, um den Gesundheitszustand des Babys beurteilen zu können.

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