Schmelzhypoplasie: Was es ist, Ursachen und Behandlung

Was ist das:

Eine Zahnschmelzhypoplasie tritt auf, wenn der Körper nicht in der Lage ist, ausreichend von der harten Schicht zu produzieren, die den Zahn, den sogenannten Zahnschmelz, schützt, was je nach Grad der Hypoplasie zu Farbveränderungen, kleinen Linien oder sogar zum Fehlen eines Teils des Zahns führt.

Obwohl sie in jedem Alter auftreten kann, tritt Hypoplasie häufiger bei Kindern auf, insbesondere vor dem 3. Lebensjahr. Wenn das Kind in diesem Alter immer noch Schwierigkeiten beim Sprechen hat, kann es daher wichtig sein, zum Zahnarzt zu gehen, um festzustellen, ob es sich um eine Hypoplasie handelt, da der fehlende Zahnschmelz zu großer Empfindlichkeit führen und das Sprechen erschweren kann. Erfahren Sie mehr darüber, wann Ihr Baby anfangen sollte zu sprechen und welche Probleme es verzögern können.

Menschen mit Schmelzhypoplasie können ein völlig normales Leben führen, haben jedoch ein höheres Risiko für Karies, Zahnverformungen oder Zahnempfindlichkeit und müssen daher neben regelmäßigen Zahnarztbesuchen auch auf eine angemessene Mundhygiene achten.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Die Behandlung einer Zahnschmelzhypoplasie variiert je nach Grad der Beeinträchtigung des Zahns. Zu den am häufigsten verwendeten Behandlungsformen gehören daher:

  • Zahnaufhellung: Es wird in milderen Fällen verwendet, wenn es nur darum geht, einen Fleck auf dem Zahn zu verdecken;
  • Verwendung remineralisierender Zahnpasten, wie Colgate Sensitive Prevent & Repair oder Signal White System: Bei leichteren Verfärbungen tragen leichte Empfindlichkeiten oder kleine Verformungen des Zahns dazu bei, den Zahnschmelz zu remineralisieren und ihn dadurch stärker zu machen;
  • Zahnfüllung: Es wird hauptsächlich in schwerwiegenderen Fällen eingesetzt, wenn ein Teil des Zahns fehlt oder Löcher in der Zahnoberfläche vorhanden sind. Dies trägt zu einer besseren Ästhetik bei und lindert außerdem die Zahnempfindlichkeit.

Darüber hinaus kann der Zahnarzt bei einer starken Beeinträchtigung des Zahns auch die vollständige Entfernung des Zahns und das Einsetzen eines Zahnimplantats empfehlen, um die Zahnempfindlichkeit endgültig zu heilen und beispielsweise Verformungen im Mundraum zu vermeiden. Sehen Sie, wie das Implantat durchgeführt wird und welche Vorteile es hat.

Diese Behandlungen können einzeln oder zusammen angewendet werden, da in manchen Fällen mehrere Zähne in unterschiedlichem Ausmaß von der Hypoplasie betroffen sind und daher auch für jeden Zahn eine Behandlungsart erforderlich sein kann.

Wer ist am meisten gefährdet?

Eine Zahnhypoplasie kann bei jedem auftreten. Es gibt jedoch einige Ursachen, die das Risiko einer Zahnhypoplasie erhöhen können, darunter:

  • Zigarettenkonsum während der Schwangerschaft;
  • Mangel an Vitamin D und A im Körper;
  • Frühgeburt;
  • Krankheiten, von denen die Mutter während der Schwangerschaft betroffen ist, wie zum Beispiel Masern.

Abhängig von der Ursache kann eine Hypoplasie eine vorübergehende Situation sein oder ein Leben lang bestehen bleiben. Es ist wichtig, regelmäßige Termine beim Zahnarzt einzuhalten und auf eine angemessene Mundhygiene zu achten, um die Zahnempfindlichkeit zu kontrollieren, das Auftreten von Karies zu verhindern und sogar den Zahnausfall zu verhindern. Erfahren Sie, welche Zahnhygienemaßnahmen Sie ergreifen sollten.