Schlaflähmung ist eine Störung, bei der sich eine Person beim Aufwachen oder Einschlafen nicht bewegen kann. Sie kann auch andere Symptome wie Erstickungsgefühle, Halluzinationen, Ängste und/oder starke Angst hervorrufen.
Die genaue Ursache der Schlaflähmung ist nicht bekannt. Dieses Problem tritt jedoch häufiger bei Menschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren auf, die unregelmäßige Schlafgewohnheiten haben und/oder wenig schlafen, sowie bei Krankheiten wie Angstzuständen oder Narkolepsie.
Bei Verdacht auf eine Schlaflähmung empfiehlt es sich, einen Psychiater aufzusuchen, insbesondere wenn die Episoden häufig auftreten. Die Behandlung kann Maßnahmen zur Verbesserung der Schlafqualität, Psychotherapie und in einigen Fällen die Einnahme von Antidepressiva umfassen.
Inhaltsverzeichnis
Hauptsymptome
Die Hauptsymptome einer Schlaflähmung sind:
- Unfähigkeit zu sprechen und den Körper zu bewegen, obwohl man wach ist;
- Erstickungsgefühl oder Druckgefühl auf der Brust;
- Kummer und/oder Angst;
- Das Gefühl, zu schweben oder sich außerhalb des eigenen Körpers zu befinden;
- Visuelle und akustische Halluzinationen.
Die Symptome einer Schlaflähmung verschwinden normalerweise spontan nach einer Zeitspanne von Sekunden bis zu einigen Minuten oder wenn die Person beispielsweise durch Geräusche oder Berührungen stimuliert wird.
Kann eine Schlaflähmung tödlich sein?
Eine Schlaflähmung stellt keine Gefahr für das Leben einer Person dar, obwohl sie belastende Symptome wie ein Erstickungsgefühl oder ein Gewicht auf der Brust verursachen kann. Während der Episoden funktionieren die Atemmuskulatur und alle lebenswichtigen Organe weiterhin normal.
Allerdings kommt es bei Menschen mit Narkolepsie häufig zu Schlaflähmungen. Dabei handelt es sich um eine schwerwiegendere Erkrankung, die den Schlafzyklus beeinträchtigt und lebensbedrohlich sein kann, wenn sie nicht richtig behandelt wird. Verstehen Sie besser, was Narkolepsie ist.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose einer Schlaflähmung wird normalerweise von einem Psychiater oder Allgemeinmediziner unter Berücksichtigung der Krankengeschichte der Person, der verwendeten Medikamente und der vorliegenden Symptome gestellt, die recht charakteristisch sind.
Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, können Sie mit dem folgenden Tool den Psychiater in Ihrer Nähe finden:
Darüber hinaus kann der Arzt auch Untersuchungen wie ein Elektroenzephalogramm oder eine Polysomnographie anordnen, um andere Krankheiten wie Epilepsie und Narkolepsie auszuschließen, die bei manchen Menschen ähnliche Symptome verursachen können.
Mögliche Ursachen
Obwohl die genaue Ursache nicht bekannt ist, entsteht eine Schlaflähmung aufgrund eines Kommunikationsproblems zwischen Gehirn und Körper während des Schlafs, bei dem das Gehirn eine Weile braucht, um die Bewegung wieder an den Körper zu übertragen, was zu einer vorübergehenden Lähmung führt.
Darüber hinaus tritt eine Schlaflähmung häufiger bei Menschen auf, die schlecht und/oder wenig schlafen, alkoholische Getränke konsumieren und beispielsweise bei Erkrankungen wie Narkolepsie oder Angststörungen auftreten.
Ich werde wegen einer Lähmung behandelt, wo ich bin
Es gibt keine spezifische Behandlung für Schlaflähmung. Die Symptome verschwinden in der Regel nach einigen Sekunden oder Minuten von selbst. Es ist jedoch möglich, aus diesem Zustand schneller herauszukommen, wenn jemand die Person berührt oder sie beispielsweise anruft.
Die Behandlung einer Schlaflähmung dient der Vorbeugung von Episoden und umfasst Maßnahmen zur Verbesserung der Schlafqualität, z. B. ausreichend Schlaf zur gleichen Zeit und die Vermeidung von Energy-Drinks sowie Psychotherapie, um mit negativen Gedanken beim Einschlafen umzugehen. Weitere Tipps für einen erholsamen Schlaf finden Sie hier.
Manchmal verschreibt der Arzt auch Medikamente, wie zum Beispiel einige Antidepressiva, um Episoden vorzubeugen, und es ist auch wichtig, andere Probleme, wie Angstzustände und Narkolepsie, sofern vorhanden, angemessen zu behandeln.
Wie man es vermeidet
Um Episoden einer Schlaflähmung zu vermeiden, wird empfohlen:
- Schlafen Sie zwischen 6 und 8 Stunden pro Nacht;
- Gehen Sie immer zur gleichen Zeit ins Bett;
- Wachen Sie jeden Tag zur gleichen Zeit auf;
- Vermeiden Sie vor dem Schlafengehen Energy-Drinks wie Kaffee oder Limonade.
In den meisten Fällen tritt eine Schlafparalyse nur ein- oder zweimal im Leben auf. Wenn es jedoch häufig vorkommt, ist es ratsam, zur Beurteilung einen Psychiater zu konsultieren.

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