Rote Blutkörperchen: Was sie sind, normale Menge (und warum sie hoch oder niedrig sind)

Rote Blutkörperchen sind Blutzellen, deren Aufgabe es ist, Sauerstoff durch den Körper zu transportieren, außerdem den Transport von Kohlendioxid zu fördern und dabei zu helfen, den Säuregehalt des Blutes auszugleichen.

Veränderungen der roten Blutkörperchen, auch Erythrozyten oder rote Blutkörperchen genannt, im Blutbild können beispielsweise durch Erkrankungen wie Anämie, Blutungen oder Krebs verursacht werden.

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Bei Veränderungen der roten Blutkörperchen wird empfohlen, einen Hämatologen oder Allgemeinmediziner aufzusuchen. Andere Tests, wie die Messung von Vitamin B12 und Ferritin im Blut, können angezeigt sein, um die Ursache der Veränderungen zu ermitteln und die am besten geeignete Behandlung einzuleiten.

Wofür sind sie?

Die Hauptfunktionen der roten Blutkörperchen sind:

  • Sauerstoff transportierenvon der Lunge bis zum Rest des Körpers und begünstigt die Energieproduktion durch die Zellen;
  • Fördern Sie den Transport von Kohlendioxidim Blut, um über die Lunge aus dem Körper ausgeschieden zu werden;
  • Hilft, den pH-Wert des Blutes auszugleichen, reguliert den Säuregehalt.

Der Sauerstofftransport in den roten Blutkörperchen ist durch Hämoglobin möglich, ein in ihnen vorhandenes Protein.

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So beurteilen Sie rote Blutkörperchen

Zur Beurteilung der roten Blutkörperchen kann der Hausarzt oder Hämatologe Tests wie ein Blutbild und einen Blutausstrich empfehlen, die Veränderungen in der Menge, Form und Farbe der roten Blutkörperchen zeigen können.

Was sind rote Zielblutkörperchen?

Bei den gezielten roten Blutkörperchen handelt es sich um rote Blutkörperchen, die im Vergleich zum Hämoglobinspiegel in der Zelle einen Überschuss an Zellmembran aufweisen.

Dies beeinflusst die Verteilung des Hämoglobins in ihnen und lässt sie wie eine Zielscheibe auf einem Blutausstrich erscheinen.

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Zusätzlich zum Blutbild oder Blutausstrich kann der Arzt weitere Tests empfehlen, wie z. B. die Messung von Vitamin B12, Folsäure und Ferritin im Blut, um die Ursache für Veränderungen der roten Blutkörperchen zu ermitteln, insbesondere bei Verdacht auf Anämie. Erfahren Sie mehr über Tests, die eine Anämie bestätigen.

Normale Anzahl roter Blutkörperchen

Die normale Menge an roten Blutkörperchen beträgt bei Männern durchschnittlich 5 Millionen/µL und bei Frauen 4,3 Millionen/µL.

Es kommt häufig vor, dass Menschen, die in großen Höhen leben, eine höhere Anzahl roter Blutkörperchen im Blut haben, ohne dass dies als besorgniserregende Veränderung angesehen wird.

Um herauszufinden, ob die Anzahl der roten Blutkörperchen in Ihrem Blut normal ist, geben Sie bitte unten Ihr Blutbildergebnis ein:



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Zulässiger Mindestwert, kann auf den Wert Ihres Labors geändert werden
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Maximal zulässig, Sie können ihn auf den Wert Ihres Labors ändern
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Dieser Rechner dient nur als Orientierungshilfe und ersetzt nicht die Konsultation eines Allgemeinarztes.

1. Hohe rote Blutkörperchen

Die Zahl der roten Blutkörperchen ist hoch, wenn ihr Blutspiegel bei Männern mehr als 5,5 Millionen/µL und bei Frauen 4,8 Millionen/µL beträgt. In diesem Fall spricht man von Polyzythämie oder Erythrozytose.

Überschüssige rote Blutkörperchen können durch Lungen-, Herz- oder Nierenprobleme wie Nierenkrebs oder eine Verengung der Arterien, die die Nieren mit Blut versorgen, verursacht werden.

Darüber hinaus kann es auch bei Menschen auftreten, die in großen Höhen leben oder rauchen.

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2. Niedrige rote Blutkörperchen

Die roten Blutkörperchen sind niedrig, wenn ihr Blutspiegel bei Männern weniger als 4,5 Millionen/µL und bei Frauen 3,8 Millionen/µL beträgt.

Der Rückgang der roten Blutkörperchen kann beispielsweise durch Nährstoffmangel, wie Eisen oder Vitamin B12, Nieren- oder Autoimmunerkrankungen, wie systemischer Lupus erythematodes oder rheumatoide Arthritis, und Blutverlust verursacht werden.

In schwerwiegenderen Fällen kann auch ein Rückgang der Anzahl roter Blutkörperchen ein Zeichen für eine Krebserkrankung sein, weshalb es immer wichtig ist, einen Arzt aufzusuchen.

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