Das Reizdarmsyndrom ist eine Magen-Darm-Erkrankung, die Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung und Durchfall verursacht. Die Symptome des Reizdarmsyndroms können sich durch Situationen wie Stress, Angstzustände und den Konsum bestimmter Nahrungsmittel und Getränke verschlimmern.
Die genaue Ursache des Reizdarmsyndroms (IBS), auch Reizdarmsyndrom genannt, ist noch nicht bekannt, aber einige Faktoren können das Risiko einer Darmentzündung erhöhen und Symptome wie beispielsweise Stress, Darminfektionen und Nahrungsmittelallergien verursachen.
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Obwohl es keine Heilung gibt, kann das Reizdarmsyndrom beispielsweise durch eine Umstellung der Ernährung und Reduzierung von Stress kontrolliert werden. Darüber hinaus kann der Gastroenterologe auch die Einnahme von Medikamenten wie Abführmitteln, Antidepressiva und Mitteln gegen Durchfall empfehlen, um die Symptome dieses Syndroms zu lindern.
Sehen Sie sich das folgende Video an und erfahren Sie mehr über das Reizdarmsyndrom:
Inhaltsverzeichnis
REIZDARMSYNDROM: Was es ist, Symptome, Ursachen und Behandlung
09:25 | 7.803 Aufrufe
Hauptsymptome
Die Hauptsymptome des Reizdarmsyndroms sind:
- Stiche im Bauch, die sich nach dem Stuhlgang bessern und mindestens einmal pro Woche anhalten;
- Überschüssige Gase;
- Durchfall;
- Verstopfung;
- Stuhlgang mit Schleim.
Es ist wichtig zu bedenken, dass möglicherweise nicht alle Symptome gleichzeitig vorhanden sind. Darüber hinaus kann es Tage geben, an denen sich die Symptome verschlimmern, und andere, an denen sie sich bessern oder sogar verschwinden. Erfahren Sie, wie Sie alle Symptome des Reizdarmsyndroms erkennen.
Online-Test zum Reizdarmsyndrom
Um herauszufinden, ob bei Ihnen das Risiko eines Reizdarmsyndroms besteht, wählen Sie im folgenden Test die Symptome aus, die Sie aufweisen:
Der Symptomtest dient lediglich als Orientierungshilfe und dient nicht der Diagnose und ersetzt auch nicht die Konsultation eines Gastroenterologen.
So bestätigen Sie die Diagnose
Die Diagnose eines Reizdarmsyndroms muss von einem Gastroenterologen gestellt werden, der hauptsächlich die Krankengeschichte und die Anzeichen und Symptome der Person beurteilt.
Vereinbaren Sie einen Termin bei einem Gastroenterologen in Ihrer Nähe:
Obwohl es keinen spezifischen Test zur Bestätigung der Diagnose gibt, kann der Gastroenterologe auch einige Tests anfordern, beispielsweise eine Stuhluntersuchung, eine Darmspiegelung, eine Computertomographie oder eine Blutuntersuchung, um andere Magen-Darm-Erkrankungen wie beispielsweise Kolitis oder entzündliche Darmerkrankungen auszuschließen.
Mögliche Ursachen
Die genaue Ursache für die Entstehung des Reizdarmsyndroms ist noch unbekannt. Es wird jedoch angenommen, dass es multifaktoriell ist und mit Veränderungen der Gehirn-Darm-Achse zusammenhängt, einer Achse, die die Verbindung zwischen Gehirn und Darm darstellt und die Darmfunktion beeinflusst.
Daher sind einige Risikofaktoren, die mit der Entstehung eines Reizdarmsyndroms zusammenhängen:
- Stress;
- Angst;
- Depression;
- Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten;
- Darminfektion.
Allerdings können Symptome eines Reizdarmsyndroms auch ohne konkrete Ursache auftreten.
Wie ist die Behandlung?
Die wichtigsten Behandlungen, die indiziert sein können, sind:
1. Was man essen sollte
Lebensmittel, die helfen, die Symptome des Reizdarmsyndroms zu verhindern und zu lindern, sind:
- Früchte,wie Mandarine, Papaya, Melone und Weintrauben;
- Gemüse und Grünzeug, wie Kürbis, Schnittlauch, Karotten und Gurke;
- Laktosefreie Milchprodukte, wie laktosefreie Milch und laktosefreier Joghurt;
- Proteine, wie Fleisch, Fisch, Eier oder Huhn;
- Ölsaaten, wie Erdnüsse, Pinienkerne und Walnüsse;
- Knollen, wie Maniok, Yamswurzeln, Kartoffeln und Süßkartoffeln.
Damit sich die Symptome des Reizdarmsyndroms nicht verschlimmern, ist eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung unerlässlich. Weitere Tipps dazu, was Sie bei einem Reizdarmsyndrom essen und was Sie vermeiden sollten, finden Sie hier.
Darüber hinaus hilft die Einhaltung einer Low-FODMAP-Diät, die darin besteht, Lebensmittel mit hohem Fruktose-, Laktose-, Fructo-Oligosaccharid- und Galacto-Oligosaccharid-Gehalt sowie Zuckeralkoholen wie Rüben, Äpfeln und Honig zu eliminieren, die Symptome dieses Syndroms zu kontrollieren und zu vermeiden. Erfahren Sie, wie Sie die FODMAP-Diät befolgen.
2. Medikamente
Um die Symptome dieser Erkrankung zu lindern, kann der Gastroenterologe den Einsatz von Medikamenten wie Analgetika, Abführmitteln und Antidepressiva empfehlen. Entdecken Sie weitere Mittel zur Behandlung des Reizdarmsyndroms.
Darüber hinaus kann zur Linderung der Symptome des Reizdarmsyndroms auch der Einsatz von Probiotika, lebenden Mikroorganismen, die in ausreichender Menge zum Gleichgewicht der Darmflora beitragen, empfohlen werden.
3. Psychotherapie
Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie, die besonders zur Linderung der Symptome des Reizdarmsyndroms bei Menschen mit Stress, Angstzuständen oder Depressionen indiziert sein kann.
Hypnotherapie, eine Technik, die eine Person in einen Zustand tiefer Entspannung versetzt, wird von der Weltorganisation für Gastroenterologie empfohlen, um Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität von Menschen mit Reizdarmsyndrom zu verbessern.
Weitere Tipps zur Behandlung des Reizdarmsyndroms finden Sie im folgenden Video:
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