Rede D’Or garantiert 100 % saubere Energie in allen 79 Krankenhäusern

Rede D’Or unternimmt konkrete Schritte in Richtung einer nachhaltigen Zukunft des Gesundheitswesens. In nur zwei Jahren konsolidierte das Unternehmen den größten Vertrag zur Eigenproduktion sauberer Energie in der Branche, garantierte eine 100-prozentige Solarversorgung für alle seine Krankenhäuser und revolutionierte Operationssäle, indem es den Einsatz von Lachgas, einem der schädlichsten Gase für die Umwelt, um 90,2 % reduzierte.

Diese international anerkannten Erfolge stärken die Position von Rede D’Or, dem größten Gesundheitsunternehmen Lateinamerikas, als globale Referenz in der Nachhaltigkeit von Krankenhäusern und zeigen, dass es möglich ist, hervorragende Gesundheitsversorgung mit positiven Auswirkungen auf die Umwelt in Einklang zu bringen.

Saubere Energie für alle Krankenhäuser

Mit dem größten Eigenproduktionsvertrag für Gesundheitsenergie in Brasilien stellte Rede D’Or 17 Jahre lang die Versorgung mit durchschnittlich 57 MW Solarenergie sicher und deckte damit den gesamten Strombedarf seiner 79 aktuellen und zukünftigen Einheiten.

Die Erzeugung erfolgt im Photovoltaik-Solarkomplex Lagoinha in Ceará und vereint 337.000 Sonnenkollektoren auf einer Fläche von 304 Hektar. Die von CGN Brasil getätigte Investition in Höhe von 650 Millionen R$ führte auch zur Schaffung von tausend direkten und indirekten Arbeitsplätzen. Mit dem vertraglich vereinbarten Volumen können bis zu 270.000 Haushalte versorgt werden.

Das Modell garantiert nicht nur Kostenvorhersehbarkeit, sondern auch Autonomie und Versorgungsstabilität – entscheidende Faktoren für ein hochkomplexes Krankenhausnetzwerk.„In saubere Energie zu investieren ist mehr als eine nachhaltige Initiative: Es ist eine strategische Entscheidung, die Effizienz, Betriebssicherheit und soziale und ökologische Verantwortung vereint.“, sagt Otávio Lazcano, Executive Vice President von Rede D’Or.

Effizienz und Technologie zur Reduzierung der Auswirkungen

Zusätzlich zur Eigenproduktion führten Effizienzprogramme bei der Klimatisierung von Krankenhäusern zu einer Einsparung von 17,7 Millionen kWh in zwei Jahren, was dem monatlichen Verbrauch von 108.000 Haushalten entspricht. Durch diese Reduzierung wurden 1.042 Tonnen CO2 vermieden und Einsparungen in Höhe von 5,4 Millionen R$ erzielt.

So funktioniert ein Solarkraftwerk

  1. Solarenergiegewinnung:Photovoltaik-Module fangen Sonnenlicht ein und erzeugen auf saubere Weise Gleichstrom, und aus diesem Prozess entsteht ein Gleichgewicht, das in den Einheiten verwendet wird;
  2. Umwandlung in Strom:Wechselrichter wandeln die aufgenommene Energie in nutzbaren Strom um;
  3. Übertragung und Verbreitung:Strom wird über Übertragungsleitungen geleitet, in Umspannwerken angepasst und verteilt;
  4. Verbrauch in den Krankenhäusern von Rede D’Or:Saubere Energie versorgt 100 % der Krankenhauseinheiten und sorgt so für Autonomie und Stabilität.

Weniger Lachgas, mehr Engagement für das Klima

Neben der Energie hat Rede D’Or auch an einem weiteren entscheidenden Punkt Fortschritte gemacht: der Reduzierung von Lachgas (N2O) in Operationen. Das jahrzehntelang als Betäubungsmittel eingesetzte Gas wirkt sich auf das Klima aus und verbleibt mehr als hundert Jahre in der Atmosphäre. Die Entscheidung, den Einsatz zu reduzieren, kam von den Ärzten des Netzwerks, die die Dringlichkeit erkannten, im Einklang mit den weltweiten Warnungen der COP29 vor den Auswirkungen von N2O zu handeln.

Im Jahr 2024 wurde ein Pilotprojekt in zwei Krankenhäusern in São Paulo (São Luiz Anália Franco und São Luiz Itaim) schnell auf alle 79 Einheiten ausgeweitet, was zu einem Verbrauchsrückgang von 90,2 % führte. Die Auswirkungen sind vergleichbar mit der Vermeidung von 38,7 Millionen gefahrenen Kilometern mit Verbrennungsautos.

Das Projekt erlangte internationale Anerkennung mit der Veröffentlichung in „Kanadisches Journal für Anästhesie” und markierte einen kulturellen Wandel in klinischen Teams.

Der große Verbündete dieses Projekts war die zuverlässige Messung der Treibhausgasemissionsdaten der Krankenhauseinheiten Rede D’Or seit 2016 durch den Unternehmensbereich Nachhaltigkeit und Umwelt. Diese Daten dienten als Parameter, um die Hauptquellen der Treibhausgasemissionen abzubilden und Aktionspläne zu erstellen, wie beispielsweise im Fall von Lachgas, das als Hauptquelle des Unternehmens für Scope 1 (direkte Emissionen) identifiziert wurde, erklärt Ingrid Cicca, Nachhaltigkeits- und Umweltmanagerin bei Rede D’Or.