Pyelonephritis ist eine schwere Niereninfektion, die schnell fortschreiten und schwerwiegende Komplikationen wie eine generalisierte Infektion verursachen kann. Daher ist es wichtig, bei starken Rücken- oder Bauchschmerzen, hohem Fieber mit Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen oder einem Gefühl geistiger Verwirrung sofort das nächstgelegene Krankenhaus aufzusuchen. Erfahren Sie mehr über die Symptome einer Pyelonephritis.
Auf die Diagnose und Behandlung von Pyelonephritis spezialisierte Ärzte sind in der Reihenfolge ihrer Priorität:
Inhaltsverzeichnis
1. Nephrologe
Der Nephrologe ist der Hauptspezialist für die Diagnose und Behandlung von Pyelonephritis, insbesondere wenn die Infektion die Nieren stärker betrifft oder mit anderen Nierenveränderungen einhergeht.
Dieser Fachmann beurteilt die Funktion der Nieren durch Blut- und Urintests und weist auf die am besten geeignete Behandlung mit Antibiotika und in einigen Fällen auf einen Krankenhausaufenthalt hin.
Der Nephrologe kann auch wiederkehrende Fälle von Harnwegsinfektionen überwachen, die sich zu einer Pyelonephritis entwickeln, und so helfen, dauerhafte Schäden an den Nieren zu verhindern.
Weitere vom Nephrologen behandelte Erkrankungen sind:
- Nierenversagen;
- Nierensteine;
- Wiederkehrende Harnwegsinfektion;
- Hoher Blutdruck im Zusammenhang mit der Nierenfunktion;
- Nephritis;
- Nephrotisches Syndrom;
- Proteinurie (Protein im Urin);
- Hämaturie (Blut im Urin).
Zusätzlich zu diesen Erkrankungen kann der Nephrologe auch Menschen mit Diabetes oder Bluthochdruck überwachen, die auch ohne erkennbare Symptome Veränderungen in der Nierenfunktion aufweisen.
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2. Urologe
Der Urologe kann insbesondere bei einer Pyelonephritis konsultiert werden, die durch anatomische Veränderungen der Harnwege, wie zum Beispiel Verstopfungen oder vesikoureteralen Reflux, entsteht. Dieser Spezialist führt spezifischere Tests durch, um die Ursachen wiederkehrender Harnwegsinfektionen zu untersuchen, und kann bei Bedarf chirurgische Eingriffe empfehlen.
Darüber hinaus überwacht der Urologe auch Fälle, in denen es zur Bildung von Nierensteinen, auch Nierensteinen genannt, kommt, die die Entstehung einer Pyelonephritis begünstigen können.
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3. Allgemeinmediziner
Der Hausarzt ist oft der erste Arzt, der aufgesucht wird, wenn die ersten Symptome einer Pyelonephritis wie Kreuzschmerzen, Fieber und Unwohlsein auftreten.
Der Hausarzt ist qualifiziert, die Erstbeurteilung durchzuführen, Tests wie Typ-1-Urin, Urinkultur und Blutuntersuchungen anzuordnen und eine Behandlung mit geeigneten Antibiotika einzuleiten.
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In milden Fällen kann der Hausarzt den Verlauf der Infektion überwachen. In schwerwiegenderen Situationen oder solchen, die sich durch die Erstbehandlung nicht bessern, können Sie sie an einen Nephrologen oder ins Krankenhaus überweisen.
4. Spezialist für Infektionskrankheiten
Der Facharzt für Infektionskrankheiten wird bei komplexeren Fällen von Pyelonephritis empfohlen, z. B. bei Infektionen, die gegen den Einsatz gängiger Antibiotika resistent sind, bei wiederkehrenden Infektionen oder bei Infektionen, die mit multiresistenten Bakterien einhergehen.
Der Spezialist für Infektionskrankheiten wertet die Ergebnisse von Kulturtests (Urokultur) aus und hilft dabei, den besten Antibiotika-Behandlungsplan und die erforderliche Anwendungsdauer festzulegen.
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Es kann auch erforderlich sein, einen Spezialisten für Infektionskrankheiten aufzusuchen, wenn bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem eine Pyelonephritis auftritt.
Wann ist ein Termin zu vereinbaren?
Es wird empfohlen, einen Pyelonephritis-Spezialisten aufzusuchen, wenn Anzeichen und Symptome auftreten wie:
- Schmerzen im unteren Rücken oder an den Seiten des Bauches;
- Hohes Fieber mit Schüttelfrost;
- Häufiger Harndrang mit Schmerzen oder Brennen;
- Schlecht riechender, dunkler oder blutiger Urin;
- Übelkeit und Erbrechen;
- Gefühl von Schwäche, Müdigkeit oder allgemeinem Unwohlsein.
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Die Diagnose einer Pyelonephritis wird anhand von Symptomen sowie Urin- und Blutuntersuchungen und in einigen Fällen bildgebenden Untersuchungen wie Nierenultraschall gestellt. Die Behandlung umfasst in der Regel die Einnahme oraler oder intravenöser Antibiotika sowie Ruhe und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
In schwerwiegenderen Fällen kann ein Krankenhausaufenthalt zur intensiveren Überwachung und zur Sicherstellung der Wirksamkeit der Behandlung erforderlich sein. Auch eine ärztliche Überwachung ist wichtig, um Komplikationen wie bleibende Nierenschäden oder generalisierte Infektionen zu vermeiden.

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