Propofol: Wofür es ist, Dosierung und Nebenwirkungen

Was ist das:

Propofol ist ein Anästhetikum, das dazu dient, Menschen zu entspannen und einen Zustand der Bewusstlosigkeit herbeizuführen, der die Durchführung von Operationen oder anderen medizinischen Eingriffen ermöglicht.

Dieses Anästhetikum verringert die Aktivität des Gehirns und des Nervensystems und wird als kurzwirksames Vollnarkosemittel intravenös auf den Arm oder die Hand aufgetragen und kann allein oder in Verbindung mit anderen Medikamenten angewendet werden.

Propofol muss unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden, da der Anästhesist während der Anwendung Vitalfunktionen wie Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung überwachen muss.

Wozu dient es?

Propofol ist ein Medikament zur Einleitung und Aufrechterhaltung einer Vollnarkose bei chirurgischen Eingriffen. Finden Sie heraus, was eine Vollnarkose ist.  

Darüber hinaus wird es auch zur Sedierung auf Intensivstationen eingesetzt, um eine Person unter mechanischer Beatmung zu halten und um diagnostische Eingriffe, wie beispielsweise eine Endoskopie, durchzuführen.

Welchen Arzt konsultieren?

Für die Durchführung von Operationen muss der Arzt konsultiert werden, der der Allgemeinchirurg oder auf bestimmte Operationen spezialisierte Ärzte ist, und die Anästhesie muss vom Anästhesisten durchgeführt werden.

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Anwendung und Dosierung

Propofol muss vom Anästhesisten direkt in die Vene im Arm oder in der Hand aufgetragen werden.

Die zu verwendende Propofol-Dosis muss vom Anästhesisten berechnet werden, da sie vom durchzuführenden Eingriff sowie vom Alter, Körpergewicht und körperlichen Zustand der Person abhängt.

Darüber hinaus kann der Arzt entscheiden, verschiedene Arten von Medikamenten zu verwenden, um die Person betäubt oder sediert und schmerzfrei zu halten und um die Vitalfunktionen stabil zu halten.

Es ist wichtig, dass Sie nach der Verabreichung des Arzneimittels nicht essen, trinken oder Alkohol konsumieren, bis sich die Person vollständig erholt hat.

Mögliche Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen von Propofol sind:

  • Schmerzen an der Injektionsstelle während der Verabreichung;
  • Verlangsamung der Herzfrequenz;
  • Niedriger Blutdruck und niedrige Atemfrequenz;
  • Husten beim Aufwachen;
  • Schluckauf;
  • Atemstillstand.

Darüber hinaus können nach der Narkose weitere Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Schüttelfrost, Kältegefühl und Unruhe auftreten.

Propofol kann nach der Anwendung zu Schläfrigkeit führen. Wenn die Person also vom Arzt die Genehmigung erhalten hat, unmittelbar nach der Einnahme von Propofol nach Hause zu gehen, sollte sie kein Auto fahren und es ist wichtig, einen Begleiter, z. B. ein Familienmitglied oder einen Freund, zu haben, der sie nach Hause bringt.

Wer sollte es nicht verwenden?

Propofol sollte nicht von Personen eingenommen werden, die gegen Propofol, die Bestandteile des Arzneimittels, Soja oder Erdnüsse allergisch sind. Schwangere oder Personen mit Verdacht auf eine Schwangerschaft sollten mit ihrem Arzt sprechen; Stillende Frauen sollten während der Einnahme dieses Arzneimittels nicht stillen und die Milch innerhalb von 24 Stunden nach der Einnahme von Propofol verwerfen.

Ebenso sollte es nicht zur Sedierung von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren auf der Intensivstation, bei Diphtherie oder Epiglottitis und mit besonderer Vorsicht als Vollnarkose bei Kindern unter 3 Jahren angewendet werden.

Darüber hinaus sollte es nicht von Personen mit schweren Herzerkrankungen, Epilepsie, Atemwegs-, Leber- oder Nierenversagen oder Fettstoffwechselstörungen eingenommen werden.