Wenn Ihr Kind hinkt, ist eine sofortige ärztliche Untersuchung wichtig. Während einige Ursachen eines Hinkens mit der Zeit verschwinden können, ist es wichtig sicherzustellen, dass kein ernstes Grundproblem vorliegt, das eine dringende Behandlung erfordern könnte.
Hinkende Kinder, insbesondere kleine Kleinkinder, sind möglicherweise nicht in der Lage, sich verbal zu verständigen, und sie können Angst vor der medizinischen Situation haben. Möglicherweise möchte Ihr Kind während der Untersuchung auf Ihrem Schoß sitzen oder Ihre Hand halten, insbesondere wenn es Schmerzen hat.
Inhaltsverzeichnis
Gebrochene Knochen
Eine der häufigsten Ursachen für ein Hinken ist ein Knochenbruch . Kinder sind bekanntermaßen sehr aktiv und die Symptome einer Fraktur (Schmerzen, Blutergüsse, Hinken) treten meist kurz nach einem Sturz oder einer traumatischen Verletzung auf.1
Wenn Sie sich nicht erinnern können, dass Ihr Kind gestürzt oder geweint hat, spricht Ihr Arzt möglicherweise mit der Möglichkeit, dass jemand Ihr Kleinkind verletzt hat – beispielsweise ein Erwachsener oder ein anderes Kind. Es ist wichtig, dass Sie sich durch Fragen zu möglichem Missbrauch nicht in die Defensive drängen lassen, denn der Zweck besteht darin, Ihr kleines Kind vor weiteren Gefahren zu schützen. Diese Bedenken können aufkommen, wenn mehrere Knochenbrüche vorliegen oder Hinweise auf mehrere verheilte Knochenbrüche vorliegen.
Infektion
Infektionen gehören zu den besorgniserregendsten Ursachen für Hinken bei kleinen Kindern. Da ihre Knochen besser durchblutet sind, sind Kinder anfälliger für nichttraumatische Gelenkinfektionen als Erwachsene.2
Infektionen innerhalb eines Gelenks sind schwerwiegende medizinische Probleme, und wenn sie unbehandelt bleiben, kann eine Knochen- oder Gelenkinfektion dauerhafte Schäden verursachen und möglicherweise zu Komplikationen wie einer frühen Gelenkarthritis führen.3
Die Behandlung von Gelenkinfektionen kann eine dringende Operation und intravenöse Antibiotikagabe erfordern.2
Knochen- oder Gelenkinfektionen können in Betracht gezogen werden, wenn sich die Gelenkschmerzen schnell verschlimmern und gleichzeitig Fieber auftritt .
Es können Tests durchgeführt werden, um Flüssigkeitsansammlungen im Gelenk festzustellen, und häufig wird eine Flüssigkeitsprobe entnommen, um nach einer Infektion zu suchen.
Entzündung
Entzündliche Erkrankungen wie Dermatomyositis und juvenile rheumatoide Arthritis können ein Hinken verursachen und Anzeichen und Symptome hervorrufen, die denen einer Infektion ähneln. Um zwischen einer Infektion und einer entzündlichen Erkrankung zu unterscheiden, können Flüssigkeitsproben aus dem betroffenen Gelenk untersucht werden.
Die häufigste Art der hinkenden Entzündung ist die sogenannte vorübergehende Synovitis, eine Erkrankung, die das Hüftgelenk betrifft und am häufigsten bei Jungen auftritt. 2 Die Symptome ähneln einer Infektion und werden mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt.
Tumore
Tumore sind eine seltene Ursache für ein Hinken bei einem Kind. Gutartige (nicht krebsartige) und bösartige (krebsartige) Knochentumoren können kleine Kinder betreffen.4
Die Symptome von Knochentumoren beginnen oft schleichend mit allmählich zunehmenden Schmerzen und einem Hinken. Nachtschmerzen (die das Kind aus dem Schlaf wecken) sind manchmal charakteristisch für Tumoren.
Bildgebende Untersuchungen wie Röntgenaufnahmen, CT-Scans und MRTs können bei der Identifizierung eines Knochentumors hilfreich sein, und möglicherweise ist eine Biopsie erforderlich.
Hüfterkrankungen im Kindesalter
Mehrere Hüfterkrankungen im Kindesalter können zu Hinken beim Gehen führen. Bei sehr kleinen Kindern können Hüftluxationen zu Gangstörungen führen.4
Morbus Perthes ist eine Erkrankung, die auftritt, wenn die Blutversorgung des Knochens des Kugelgelenks der Hüfte beeinträchtigt ist.5
Bei älteren Kindern (10–14 Jahre) stellt die „Slipped Capital Femur Epiphyse“ (SCFE) ein Problem dar, wenn die Wachstumsfuge der Hüfte in eine abnormale Position rutscht.6 Alle diese Hüfterkrankungen können bei einem Kind zur Entwicklung eines Hinkens führen.

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