Posturale (orthostatische) Hypotonie: Was es ist, Ursachen und Behandlung

Was ist das:

Posturale Hypotonie oder orthostatische Hypotonie ist eine Situation, die durch einen schnellen Blutdruckabfall gekennzeichnet ist, der zum Auftreten einiger Symptome wie Schwindelgefühl, Ohnmacht und Schwäche führt.

Diese Situation tritt vor allem dann auf, wenn die Person schnell vom Liegen oder Sitzen zum Stehen übergeht, sie kann aber auch eine Folge der Einnahme einiger Medikamente, längerer Bettruhe oder Dehydrierung sein, und es ist wichtig, die Ursache zu untersuchen und eine geeignete Behandlung einzuleiten.

Bei Anzeichen und Symptomen, die auf einen Blutdruckabfall hinweisen, ist es wichtig, einen Kardiologen oder Allgemeinmediziner aufzusuchen, damit die Diagnose gestellt und die am besten geeignete Behandlung eingeleitet werden kann.

Hauptsymptome

Die Hauptsymptome einer orthostatischen Hypotonie sind:

  • Ohnmachtsgefühl;
  • Verdunkelung des Sehvermögens;
  • Schwindel;
  • Herzklopfen;
  • Geistige Verwirrung;
  • Gleichgewichtsverlust;
  • Zittern;
  • Kopfschmerzen;
  • Bleibt übrig.

Das Auftreten einer posturalen Hypotonie nimmt mit zunehmendem Alter zu und kommt bei älteren Menschen häufiger vor. Die Symptome können beispielsweise Sekunden oder Minuten nach dem Aufstehen der Person auftreten. Wenn Symptome einer posturalen Hypotonie häufig auftreten, ist es wichtig, dass ein Hausarzt oder Kardiologe konsultiert wird, damit eine Beurteilung durchgeführt und die am besten geeignete Behandlung eingeleitet werden kann.

Wie die Diagnose gestellt wird

Die Diagnose einer posturalen Hypotonie muss von einem Kardiologen oder Allgemeinmediziner gestellt werden, der zunächst den Blutdruck in verschiedenen Positionen prüft, damit der Arzt die Blutdruckschwankungen beurteilen kann. Darüber hinaus muss der Arzt die Anzeichen und Symptome der Person sowie die Krankengeschichte beurteilen.

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Einige Tests können empfohlen werden, beispielsweise ein Elektrokardiogramm (EKG), um Glukose- und Elektrolytwerte wie beispielsweise Kalzium, Kalium und Magnesium zu ermitteln. Allerdings sind nur die Ergebnisse dieser Tests nicht sehr aussagekräftig für eine orthostatische Hypotonie.

Ursachen der posturalen Hypotonie

Eine posturale Hypotonie tritt vor allem dann auf, wenn die Person schnell aufsteht und nicht genügend Zeit hat, damit das Blut richtig zirkulieren kann. Dadurch kommt es zu einer Ansammlung des Blutes in den Bein- und Brustvenen, was zu Symptomen führt. Weitere Ursachen einer orthostatischen Hypotonie sind:

  • Einnahme einiger Medikamente;
  • Dehydration, bei der das Blutvolumen abnimmt;
  • Langes Liegen oder Sitzen;
  • Druckveränderungen aufgrund des Alters;
  • Nach intensiver körperlicher Aktivität;
  • Unkontrollierter Diabetes mellitus;
  • Parkinson-Krankheit.

Es gibt auch eine postprandiale Hypotonie, die häufiger bei älteren Menschen auftritt und durch einen plötzlichen und plötzlichen Blutdruckabfall wenige Stunden nach einer Mahlzeit gekennzeichnet ist, der ein Risiko für die Person darstellen kann, da er das Risiko von Stürzen, Herzversagen und postprandialem Schlaganfall erhöht.

Wie die Behandlung durchgeführt wird

Die Behandlung wird vom Arzt entsprechend der Ursache der orthostatischen Hypotonie festgelegt. Daher kann es empfehlenswert sein, die Dosis eines bestimmten verwendeten Medikaments zu ändern, die Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen und regelmäßig leichte bis mäßige körperliche Betätigung zu praktizieren.

In manchen Fällen kann der Arzt auch die Einnahme einiger Medikamente empfehlen, die die Natriumretention und Linderung der Symptome fördern, wie zum Beispiel Fludrocortison, oder nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs), die ebenfalls die Verbesserung der posturalen Hypotonie fördern.