Plötzliche Taubheit ist ein Hörverlust, der schnell, normalerweise für ein paar Stunden oder Tage, nur auf einem Ohr auftritt. Es kann von Tinnitus, einem Völlegefühl in den Ohren und manchmal Schwindel begleitet sein.
Die Ursachen für plötzliche Taubheit sind nicht immer bekannt, aber einige Faktoren können eine Rolle spielen, wie zum Beispiel Virusinfektionen, Durchblutungsstörungen im Innenohr, Autoimmunerkrankungen oder Traumata.
Die Behandlung plötzlicher Taubheit sollte so schnell wie möglich begonnen werden und erfolgt im Allgemeinen mit Kortikosteroiden, oral oder durch Injektion in das Ohr, wie vom HNO-Arzt empfohlen.
Inhaltsverzeichnis
Symptome einer plötzlichen Taubheit
Zusätzlich zur verminderten Hörfähigkeit kann eine plötzliche Taubheit folgende Symptome aufweisen:
- Hörverlust auf einem Ohr;
- Summen oder Pfeifen im Ohr;
- Gefühl von vollem Ohr oder innerem Druck;
- In einigen Fällen Schwindel oder Ungleichgewicht.
Symptome einer plötzlichen Taubheit sollten als Notfall behandelt werden. Ihre schnelle Erkennung erhöht die Chancen auf eine wirksame Behandlung und eine Wiederherstellung des Hörvermögens.
Ist plötzliche Taubheit reversibel?
Plötzliche Taubheit kann reversibel sein, insbesondere wenn die Behandlung schnell beginnt. Die meisten Menschen erlangen ihr Gehör teilweise oder vollständig zurück, normalerweise innerhalb von ein oder zwei Wochen.
Verzögerungen bei der Diagnose oder Behandlung können jedoch die Chancen auf eine vollständige Genesung verringern.
Wie die Diagnose gestellt wird
Die Diagnose einer plötzlichen Taubheit wird von einem HNO-Arzt gestellt, der sich zunächst auf die von der Person gemeldeten Symptome und die jüngste Vorgeschichte von Hörverlusten stützt.
Vereinbaren Sie eine Untersuchung mit dem HNO-Arzt in Ihrer Nähe:
Darüber hinaus führt Ihr Arzt Hörtests durch, beispielsweise eine Audiometrie, um das Ausmaß und die Häufigkeit des Hörverlusts zu bestätigen. Sehen Sie, wie Audiometrie durchgeführt wird.
Es können auch körperliche Untersuchungen des Ohrs durchgeführt werden, um äußere oder entzündliche Ursachen wie Infektionen oder Verstopfungen auszuschließen.
In manchen Fällen sind bildgebende Verfahren wie die MRT zur Abklärung von Innenohrproblemen oder Tumoren indiziert.
Ursachen für plötzliche Taubheit
Plötzliche Taubheit hat nicht immer eine erkennbare Ursache, aber einige Faktoren können das Risiko eines schnellen Hörverlusts erhöhen.
- Virusinfektionen, die das Innenohr betreffen;
- Durchblutungsstörungen im Ohr, wie zum Beispiel verstopfte Blutgefäße;
- Autoimmunerkrankungen, die Ohrstrukturen angreifen, wie z. B. Multiple Sklerose oder Lupus;
- Trauma oder Verletzungen am Ohr oder Kopf;
- Protozoeninfektion wie Toxoplasmose;
- Verwendung von ototoxischen Medikamenten wie Aminoglykosid-Antibiotika und Entzündungshemmern;
- Ohrtumoren wie das Vestibularisschwannom sind seltene Ursachen
Plötzliche Taubheit betrifft meist nur ein Ohr. Die beidseitige Form, bei der beide Ohren gleichzeitig betroffen sind, ist selten und geht meist mit Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen, schweren Infektionen oder Stoffwechselstörungen einher.
Diese Ursachen führen zu einer Entzündung der Ohrstrukturen und können daher das Gehör beeinträchtigen, zumindest bis die Entzündung verschwindet.
Plötzliche Taubheit und Stress
Intensiver oder länger andauernder Stress kann die Durchblutung des Innenohrs und das Immunsystem beeinträchtigen und zum Auftreten plötzlicher Taubheit beitragen.
Obwohl es keine direkte Ursache ist, kann es bei prädisponierten Menschen als Risikofaktor oder Auslöser wirken.
Wie die Behandlung durchgeführt wird
Die Behandlung der plötzlichen Taubheit wird von einem HNO-Arzt durchgeführt, der den Fall beurteilt und für jede Person die beste Vorgehensweise empfiehlt. Sie sollte so bald wie möglich beginnen, da sie die Chancen auf eine Wiederherstellung des Hörvermögens erhöht.
Die Hauptbehandlung besteht in der Anwendung von Kortikosteroiden, entweder oral oder durch Injektion direkt in das Ohr durch das Trommelfell.
Wenn außerdem die Ursache der plötzlichen Taubheit identifiziert werden kann, beispielsweise eine Infektion, eine Autoimmunerkrankung oder die Einnahme von ototoxischen Medikamenten, wird der Arzt die Behandlung an diesen spezifischen Faktor anpassen.
Wenn sich die plötzliche Taubheit durch die Behandlung nicht bessert oder beide Ohren betroffen sind, empfiehlt Ihnen Ihr Arzt möglicherweise Hörgeräte oder Cochlea-Implantate, um Ihnen das Hören zu erleichtern.

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